Horn entdecken: Museum, Burgen und Natur
Horn verbindet Stadtgeschichte, zeitgenössische Kultur und Ausflugsziele in einer Landschaft, die vom Horner Becken geprägt ist. Die Stadt liegt im Waldviertel und wird von der Taffa durchflossen. Für Familien und Kulturinteressierte reicht das Spektrum von einer der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs bis zu Burgen, Schlossgärten, Tierbeobachtungen und Aktivitäten am Kamp.
Stadtgeschichte und Kultur in Horn
Das Museum Horn beherbergt eine der größten urgeschichtlichen Sammlungen Österreichs. Die Sammlung „Mensch-Boden-Technik – 7500 Jahre Landwirtschaft“ zeigt, wie eng menschliche Entwicklung und die Nutzung des Bodens miteinander verbunden sind. Ergänzend vermittelt das Museum Horn Stadtgeschichte mit den Schwerpunkten Religionsgeschichte, dem Horner Bund 1608 und Volkskunde. Im Graselturm ist außerdem eine Grasel-Dokumentation untergebracht.
Ein markantes historisches Element der Stadt ist die weitgehend erhaltene Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert. Sie verläuft größtenteils um den dreiseitigen Hauptplatz.
Das Kunsthaus Horn ergänzt diese historische Seite um ein laufendes Kulturprogramm. Es ist Veranstaltungsort für Feste, Konzerte, Ausstellungen und Workshops und beherbergt seit 1989 Kulturinitiativen, darunter das Internationale Kammermusikfestival Allegro Vivo sowie ein Theaterfestival für Kinder und Jugendliche. Der Kunstverein im Kunsthaus zeigt seit 1989 jährlich fünf bis sechs Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten auf und mit Papier, Druckgrafik und Papierobjekte.
Burgen, Schlösser und besondere Besuchserlebnisse
Schloss Greillenstein im niederösterreichischen Röhrenbach, im Bezirk Horn, wurde erstmals 1313 als Wehrburg erwähnt. Es ist eng mit dem Adelsgeschlecht Kuefstein verbunden und wurde in den 1960er-Jahren als Museum öffentlich zugänglich gemacht. Die im 18. Jahrhundert mit barocken Anleihen revitalisierte Gartenanlage bewahrt historische Alleen und Balustraden und umfasst auch einen „Zwergen-Garten“.
Das Schloss umfasst rund 60 Räume, von denen mehr als die Hälfte für Besucher vorgesehen sind. An Öffnungstagen werden Führungen durch die Schlossräume um 11:30 und 15:30 Uhr angeboten. Damit lässt sich der Besuch anhand eines konkreten Führungszeitpunkts planen, während Gartenanlage und Schlossräume unterschiedliche Zugänge zur Geschichte bieten.
Das Renaissanceschloss Rosenburg verbindet prachtvolle und herrschaftliche Wohnräume mit einem Falknereimuseum. Besucher können dort Greifvogelvorführungen und Falknerei zu Pferde erleben. Wer historische Innenräume und ein ungewöhnliches Vorführformat miteinander verbinden möchte, findet hier einen deutlich anderen Schwerpunkt als im Museum Horn.
Auch die Burg Gars setzt auf eine Verbindung von Geschichte und Veranstaltungskultur. Der Nordturm ist seit 2017 begehbar; von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein Blick auf eine jahrhundertealte Kulturlandschaft. Im Sommer wird der große Innenhof als Freiluftbühne für Opernaufführungen unter freiem Himmel genutzt, wobei bis zu 1.250 Gäste Platz finden.
Natur, Wasser und aktive Tage
Der 132 Hektar große Naturpark Geras ermöglicht die Beobachtung von Dam- und Rotwild, Auerochsen, Reihern, Störchen und Karpfen. Das Stift Geras, um 1150 gegründet, bietet permanente und wechselnde Ausstellungen sowie Veranstaltungen und Seminare.
Für eine Wanderung führt der Thaya-Kamp-Weg 631 zur etwa 70 Hektar großen Waldöffnung Kaidling. An ihrem östlichen Ende bietet sich ein Überblick über das Horner Becken. Die ungefähre Größe der Waldöffnung bleibt dabei ebenso Teil der Orientierung wie der konkrete Aussichtspunkt am östlichen Ende.
Rosenburg-Mold verfügt über markierte Rad- und Wanderwege, außerdem werden geführte Flusswanderungen sowie der Verleih von Paddel- und Ruderbooten angeboten. In Gars ergänzen Beachvolleyball, Reiten, Tennis und Kajakfahren auf dem Kamp die Auswahl. Das Erlebnisbad Gars am Kamp verfügt über ein Sportbecken mit 520 m², ein Erlebnisbecken mit 293 m², ein Kinderbecken mit 24 m² und eine 58 m lange Rutsche.
Für die Orientierung vor Ort ist auch der Bahnhof Gars-Thunau relevant: Er liegt an der Kamptalstrecke, verfügt über zwei Bahnsteiggleise und eine kostenlose Park-and-Ride-Anlage. Von dort ist der Kurpark Gars am Kamp in weniger als einer Viertelstunde zu Fuß erreichbar.
Weitere Orte für Ihre Zielsuche
Für Ihre weitere Suche können Sie außerdem Sankt Marein, Horn, Gars Am Kamp, Geras, Eggenburg, Maria Dreieichen, Rosenburg, Röschitz, Straning-Grafenberg, Meiseldorf, Klein-Reinprechtsdorf, Sigmundsherberg, Langau und Messern auswählen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Niederösterreich.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com