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Kemmelbach: Schloss, Kapelle und Ybbs-Radrunde

Unterkünfte in Kemmelbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kemmelbach verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit dem Verlauf der Donau-Erlauf-Ybbs-Radrunde. Schloss, Stöckl und eine geschützte Linde lenken den Blick auf das Schlossareal; die Nepomukstatue und die Kapellengeschichte ergänzen weitere historische Bezugspunkte. Wer eine Unterkunft sucht, kann sich zunächst fragen, ob Ortsgeschichte oder eine aktive Radtour den Aufenthalt stärker prägen soll. Beide Interessen haben eigene, klar benennbare Anknüpfungspunkte.

Schlossgeschichte und geschützte Zeugnisse

Mit Stand vom 23. Juni 2026 stehen Schloss Neudenburg und das Stöckl in Kemmelbach aufgrund eines positiven Feststellungsbescheids nach § 2 unter Denkmalschutz. Das Schloss in Kemmelbach ist ein Nachfolgebau der Neudenburg, die Anfang des 19. Jahrhunderts abgetragen wurde. Die Abtragung markiert damit einen früheren Abschnitt der Baugeschichte, während der Schlossbau die bauliche Nachfolge bildet.

Auf dem Schlossareal steht außerdem eine etwa 100 Jahre alte Linde, die ebenfalls unter Denkmalschutz steht. Die etwa 100 Jahre alte Linde ergänzt Schloss und Stöckl als weiteres geschütztes Zeugnis. In der Kemmelbacher Hauptstraße steht eine Sandsteinstatue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts. Material, Motiv und Zeitraum geben ihr ein eigenes Profil neben den Schlossbauten. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet so unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Baugeschichte am Schlossareal und ein religiöses Bildwerk in der Hauptstraße.

Kapellengeschichte und ein fester Wochentermin

Die neue Kapelle in Kemmelbach wurde am 10. Oktober 1954 von Bischofkoadjutor Franz König feierlich eingeweiht. In der Kapelle Kemmelbach findet mittwochs um 18:30 Uhr eine Messe statt. Wenn Sie diesen Termin in Ihre Planung einbeziehen möchten, prüfen Sie den Pfarrplan vor dem Besuch. Eine historische Kapelle in Kemmelbach wurde während eines Türkeneinfalls zerstört. Die Einweihung der neuen Kapelle 1954 und die Zerstörung einer historischen Kapelle während eines Türkeneinfalls sind zwei unterschiedliche Ereignisse der religiösen Ortsgeschichte Kemmelbachs.

Ybbsmündung und Radrunde

Eine historische Landschaftsperspektive führt zur Ybbsmündung. Das frühere Flussdelta fächerte sich zwischen Kemmelbach und der Stadt Ybbs in zahlreiche Seitenarme auf und mündete in großer Breite in die Donau. Sie bildet damit einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte als die Denkmäler und Kapellen.

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Für Radfahrende bietet die Donau-Erlauf-Ybbs-Radrunde eine konkrete Abfolge von Orientierungspunkten: Von Ybbs führt sie südwärts in Richtung Kemmelbach, überquert die Ybbs und verläuft anschließend durch die Ybbsauen nach Sarling. Historische Flusslandschaft und Radrunde setzen unterschiedliche Akzente: Die eine beschreibt ein früheres Delta, die andere einen Streckenverlauf mit benannten Orten und einer Flussquerung.

Den Aufenthaltsschwerpunkt wählen

Im ersten Fall bieten Orts- und Kapellengeschichte konkrete Themen; im zweiten gibt der Verlauf über Ybbs, Kemmelbach, die Ybbsauen und Sarling Orientierung.

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