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Hütteldorf: Rundwege, Hohlweg und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hütteldorf

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Hütteldorf lässt sich auf zwei Rundwegen entdecken, die sich in Länge und ungefährer Gehzeit unterscheiden. Der Rosaliarundweg führt durch Weingärten und einen Hohlweg; die Türkenkreuzrunde nimmt mehr Zeit in Anspruch und hat einen beschriebenen Abschnitt bergauf. Neben diesen Wegerlebnissen geben das Türkenkreuz am Markgraben und eine mündliche Überlieferung aus dem Jahr 1683 Einblick in örtliche Geschichte.

Zwei Rundwege, zwei Zeitrahmen

Der Rosaliarundweg ist 4,2 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde. Er beginnt an der Bushaltestelle „Hütteldorf bei Trasdorf – Ortsmitte“, gegenüber der Hütteldorfer Rosaliakapelle. Unterwegs wird der Weg zu einem Hohlweg und führt durch die Weingärten nördlich der Katastralgemeinde Hütteldorf. Außerdem verläuft er an einem Rastplatz bei einem Biotop vorbei. Wer die Runde ergänzen möchte, findet auf der Karte einen optionalen Abstecher zur „Hiatahütte“.

Für die Türkenkreuzrunde sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen; sie ist 8,5 Kilometer lang. Die beschriebene Strecke führt weiter bergauf und anschließend rechts zur Trasdorfer Höh 21. Von dort verläuft die Runde geradlinig nach Norden zurück nach Hütteldorf und danach links zum Ausgangspunkt. Damit lässt sich die längere Runde anhand ihrer ungefähren Dauer und der ausdrücklich beschriebenen Steigung von der kürzeren Rosaliarunde unterscheiden.

Die Zeitangaben helfen, die Wanderungen als unterschiedlich lange Programmpunkte einzuordnen. Für einen knapperen Zeitrahmen bietet sich der Vergleich mit der etwa einstündigen Rosaliarunde an; wer mehr Wanderzeit einplant, kann die ungefähr zweistündige Türkenkreuzrunde in den Blick nehmen. Die beiden Angaben bleiben Näherungswerte.

Türkenkreuz und örtliche Überlieferung

Das Türkenkreuz ist ein Weg- oder Feldkreuz beim Markgraben im Katastralgebiet Hütteldorf. Es ist von der Hütteldorferstraße über eine Abzweigung auf den Güterweg Türkenkreuzweg erreichbar. So lässt sich das benannte Kleindenkmal unabhängig von den Angaben zu den Rundwegen betrachten.

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Eine mündliche Überlieferung erzählt von der Belagerung Wiens durch die Türken im Jahr 1683: Die verängstigten Einwohner von Hütteldorf, Heiligeneich und Trasdorf sollen in den Mordgraben hinter Hütteldorf geflohen sein, um sich dort im dicht bewachsenen Graben zu verstecken. Als Überlieferung eröffnet diese Erzählung einen anderen Zugang zum Ort als die Wegbeschreibungen.

Auch die Landschaft am oberen Hüttelbach gehört zum Ortsbild: Zwischen Watzendorf und dem Ortsbeginn von Hütteldorf wurde in den Jahren vor 2004 ein Biotop gestaltet. Ein weiterer Termin im Jahreslauf der Marktgemeinde Atzenbrugg ist die traditionelle Wanderung am 26. Oktober unter dem Motto „Lerne deine Heimat kennen“. Sie findet in der Marktgemeinde statt; eine markierte Route rund um Hütteldorf ist damit nicht verbunden.

Hütteldorf als Reiseziel einordnen

Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können die beiden Rundwege einen konkreten Anhaltspunkt für Ihre Reiseplanung bieten: Möchten Sie eher eine etwa einstündige Tour einplanen oder mehr Zeit für die längere Runde vorsehen? Die Wahl macht deutlich, welcher Wandertag Ihren Aufenthalt stärker prägen soll, ohne die beiden Strecken gleichzusetzen.

Weitere Orte zum Weiterentdecken

Zöfing, Großriedenthal, Zwentendorf an der Donau, Atzenbrugg, Neudegg, Unterkirchbach, Trasdorf, Tulln An Der Donau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tulln.

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