Kirchberg Bei Mattighofen
Unterkünfte in Kirchberg Bei Mattighofen
Auf einem 586 Meter hohen Moränenhügel verbindet Kirchberg bei Mattighofen weite Ausblicke mit einer besonderen kirchlichen Geschichte. Der Blick reicht über die Voralpenlandschaft bis zur Kalkalpenkette und zum Dachstein. Von der Anhöhe bei Kirchberg zeigen sich außerdem der Grabensee, der Niedertrumersee und der Obertrumersee, dahinter die Salzburger Bergwelt. Landschaft und Kultur geben dem Ort unterschiedliche Akzente: Mal steht die Aussicht im Mittelpunkt, mal die genaue Betrachtung einzelner Kirchen und ihrer Kunstwerke.
Kirchenkunst mit ungewöhnlichen Details
Die Pfarrkirche zur Heiligen Kunigunde ist gotisch; ihr Innenraum wurde barockisiert und barock eingerichtet. Hinter dem kleinen oberen Hauptaltarbild verbirgt sich ein mechanischer Rosenkranz aus der Zeit um 1750. Er zeigt die fünf Gesätze des Schmerzhaften Rosenkranzes – ein Detail, das die religiöse Tradition auch über die Architektur hinaus greifbar macht.
Ein weiteres Werk in der Pfarrkirche ist das Heilige Grab hinter dem großen Hauptaltarbild. Es stammt aus dem Jahr 1857 und wird am Gründonnerstag geöffnet. Dann sind der im Grab aufgebahrte Leichnam und die Wächter zu sehen. Die Filialkirche St. Martin, dem heiligen Martin geweiht, wurde erstmals 1390 erwähnt. Zusammen ergeben diese Orte verschiedene historische Anknüpfungspunkte, vom mittelalterlichen Kirchenbezug bis zur Ausstattung des 19. Jahrhunderts.
Wege, Andacht und örtliche Traditionen
Der Kirchberger Friedensweg ist ein Rundweg zu einem Ruheplatz der inneren Einkehr. Er lädt auch Auswärtige dazu ein, Kirchberg zu besuchen. Das Friedenskreuz von Kirchberg wurde beim Erntedankfest 2009 geweiht. Der Rundweg und das Friedenskreuz setzen eigene Akzente für Besucher, die Kirchbergs spirituelle Seite entdecken möchten.
Eine andere Tradition führt zur Johannskapelle mit Brunnen: Der Brauch der Pferderitte dorthin wird seit 1980 wieder weitergeführt. Ob er aktuell stattfindet, lässt sich am besten vor Ort erfragen. Wer sich für Marienverehrung und Kräuterkultur interessiert, findet auf dem Marien-Wanderweg von St. Marienkirchen am Hausruck nach Altötting etwa auf halber Strecke einen möglichen kleinen Abstecher zur Mariengrotte im Hildegard Kräutergarten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routeninformationen.
Besuch planen und passende Unterkunft suchen
Im Hildegard Kräutergarten wird eine Führung mit Naturheilkunde-Experten empfohlen. Rechnen Sie dafür einschließlich des Besuchs im Naturladen und Zeit für persönliche Fragen mit etwa zweieinhalb Stunden. Eine vorherige Abstimmung kann erforderlich sein. Planen Sie die etwa zweieinhalbstündige Gartenführung als eigenen Programmpunkt; Kirchenkunst und der Rundweg zum Ruheplatz sind weitere Interessen, die Sie in Ihre Tagesplanung aufnehmen können.
Für die Anreise zum Hildegard Naturhaus wird wegen der ländlichen Lage das Auto empfohlen; öffentliche Verkehrsmittel verkehren dort nur sehr unzureichend. Wenn dieser Besuch zu Ihrer Reise gehört, beziehen Sie diese konkrete Anreiseempfehlung in die Wahl Ihrer Unterkunft und Tagesplanung ein und prüfen Sie die Anreiseinformationen vorab. Für die Suche nach einem Hotel oder einer anderen passenden Unterkunft hilft es, zuerst die eigenen Schwerpunkte festzulegen: Aussicht und Landschaft, kirchliche Kunst, ein Rundweg oder der Besuch im Kräutergarten.
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