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Pfaffstätt: Burgstall, Mattig und Geschichte

Unterkünfte in Pfaffstätt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pfaffstätt verbindet markante Spuren der Ortsgeschichte mit einer Landschaft, die zum Wandern, Radfahren und Reiten einlädt. Am Burgstall stehen archäologische Zeugnisse im Mittelpunkt; zugleich verläuft die Mattig hier in ihrem natürlichen Flussbett. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie sich besonders für Geschichte, Wege durch die Natur oder beides interessieren.

Archäologische Spuren am Burgstall

Auf dem heutigen Burgstall in Pfaffstätt lag eine keltische Siedlung. Drei künstlich angelegte Wälle befestigten sie im Westen und sind noch deutlich sichtbar. Auch als frühmittelalterliche Befestigungsanlage ist der Ort bedeutend: Der Burgstall Pfaffstätt auf dem Siedelberg gehört zu den größten bekannten Anlagen dieser Art in Österreich. Die sichtbaren Wälle geben der Ortsgeschichte ein konkretes Detail, während die Einordnung des Burgstalls seine besondere archäologische Bedeutung beschreibt.

Der Burgstall Siedelberg und Schloss Pfaffstätt am Schlossweg 1 stehen laut Denkmalliste vom 23. Juni 2026 unter Denkmalschutz. Schloss und Burgstall eröffnen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die sich für das bauliche und archäologische Erbe des Ortes interessieren.

Ortsgeschichte und kirchliche Bezüge

Ein genauer historischer Bezugspunkt ist das Jahr 1343: Damals wurde die dem heiligen Vitus geweihte Filialkirche in Pfaffstätt dem Stiftspatronat Mattsee übergeben. Zur örtlichen Religionsgeschichte gehört außerdem ein Taufkirchlein, das an der Mattig entstand. Auch der Name des Ortes hat eine frühe schriftliche Spur: „Paphstetti“ wurde erstmals in einer Urkunde des Bistums Passau erwähnt.

Mattig, Wiesen und Wege

Die Mattig fließt bei Pfaffstätt in ihrem natürlichen Flussbett. Zum Landschaftsbild gehören außerdem grüne Wiesen, schattige Wälder und fruchtbare Felder. Diese Umgebung eignet sich zum Wandern, Radfahren und Reiten in der Natur. Die drei Aktivitäten bieten verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft in die Tagesplanung einzubeziehen: zu Fuß, auf dem Rad oder im Sattel. Wer mit anderen reist, kann so überlegen, welche Art von Bewegung am besten zur gemeinsamen Reiseidee passt.

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Wander- und Radwege einordnen

Der Marien-Wanderweg führt über den Trattmannsbergerweg nach Pfaffstätt. Die Alternativroute MWW Kirchbergrunde beginnt im Ort. Beim Marien-Wanderweg ist Pfaffstätt das Ziel, bei der MWW Kirchbergrunde der Ausgangspunkt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Routeninformation, da sich Routenbedingungen ändern können.

Auch für Radfahrende gibt es eine konkrete Orientierung für die Anfahrt: Der Radweg führt auf Pfaffstätt zu. Dort verlassen Radfahrende den Radweg und biegen in den Ort ein. Anschließend nehmen sie rechts die mit „Munderfing“ bezeichnete Straße. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Routenbeschreibung, wenn Sie sich an dieser Wegführung orientieren möchten.

Die Reiseidee als Ausgangspunkt für die Unterkunftssuche

Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zuerst entscheiden, welche Seite Pfaffstätts Ihren Aufenthalt prägen soll: die archäologischen und kirchengeschichtlichen Bezüge oder die Landschaft und ihre Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Reiten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Braunau Am Inn.

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