Gschwandt: Landschaft, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Gschwandt
Gschwandt ist hügelig und waldreich. Am Wasserlosen Bach, am Flachberg und in der spätgotischen Pfarrkirche zeigen sich unterschiedliche Seiten des Ortes: Landschaft, Baugeschichte und Wege laden dazu ein, eigene Schwerpunkte für die Reise zu setzen. Auch die Traunseetram und ein Mitflug am Flugplatz Gmunden bieten konkrete Möglichkeiten, Gschwandt in die Reiseplanung einzubeziehen.
Landschaft und Wege am Wasserlosen Bach
Der Flachberg ist ein 781 m hoher Voralpenberg in unmittelbarer Nähe von Gschwandt. Zu Fuß ist er etwa eine Stunde von Gschwandt entfernt. Für den Fußweg zum Flachberg sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Das hügelige, waldreiche Ortsbild gibt dem Aufenthalt einen klaren Landschaftsbezug, während der Flachberg einen benannten Berg als weiteres Ziel in der Umgebung hinzufügt.
Der Wanderweg 2 führt entlang des Wasserlosen Baches und verbindet sich in Richtung Flachberg mit dem Wanderweg 1. Der Bach ist zugleich Teil der Ortsgeschichte: Am Wasserlosen Bach bestand etwa von 80 bis 250 n. Chr. eine römerzeitliche Siedlung. Der Weg entlang des Baches verbindet die heutige Landschaft mit der römischen Geschichte Gschwandts.
Mit der Traunseetram unterwegs
Gschwandt liegt direkt an der von Stern & Hafferl betriebenen Traunseetram zwischen Gmunden und Vorchdorf. Zu den Haltestellen im Ortsgebiet gehören Neuhub, Gschwandt Schule, Gschwandt-Rabesberg, Unterm Wald und Baumgarten-Waldbach. Prüfen Sie den Fahrplan, wenn Sie die Bahn für Ihre Anreise oder für die Planung Ihrer Wege einbeziehen möchten.
Spätgotische Baukunst und lokale Geschichte
Die Pfarrkirche Gschwandt ist eine einschiffige spätgotische Landkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Aus ihrer Bauzeit sind eine Westempore mit Netzrippengewölbe, ein gotisches Südportal mit Vorhalle und ein Nordportal erhalten. Diese Bauteile geben der Kirche einen konkreten architektonischen Charakter, der über eine bloße Datierung hinausgeht. Zu den weiteren spätgotischen Elementen zählen eine Skulptur des heiligen Sebastian und einige Tafelbilder mit Darstellungen verschiedener Heiliger, jeweils um 1500.
Ein anderer historischer Bezug ist zeitlich deutlich später und als einzelnes Ereignis überliefert: Im Mai 2026 fand beim ehemaligen Baumgartenwirt in Gschwandt eine Traditionsmaiandacht mit Marienliedern statt. Sie ergänzt die Baugeschichte um einen Einblick in eine örtliche religiöse Tradition.
Ein Mitflug als besondere Reiseoption
Der Flugplatz Gmunden-Laakirchen befindet sich in Gschwandt, östlich von Gmunden und des Traunsees. Bei einem Mitflug am Flugplatz Gmunden steuern Sie etwa 20 Minuten lang eine Katana oder einen Falken (Motorsegler) und machen dabei zwei Landungen. Für den Mitflug ist eine Anmeldung bei den Fluglehrern des Clubs erforderlich. Damit stehen für Ihre Zeitplanung unterschiedliche Größenordnungen nebeneinander: etwa eine Stunde zu Fuß zum Flachberg und rund 20 Minuten für den Mitflug.
Ob Sie Landschaft, Wege, Bahn, Baugeschichte oder einen Mitflug in den Vordergrund stellen möchten, kann auch Ihre Wahl des Unterkunftsstandorts beeinflussen. Ordnen Sie deshalb zunächst, welche dieser Seiten Gschwandts für Ihre Reise wichtig sind, und beziehen Sie die passenden Wege oder Haltestellen in Ihre weitere Planung ein.
Weitere Orte entdecken
Weitere Orte: Scharnstein, Bad Ischl, Grünau Im Almtal, Pinsdorf, Vorchdorf, Laakirchen, Gmunden, Rindbach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gmunden.