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Moosham – Wanderweg, Münzschatz und Eiszeitlandschaft

Unterkünfte in Moosham

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Der 1a Wanderweg Moosham ist 8,80 km lang und im kommunalen Wanderwegeverzeichnis aufgeführt.
  • Der Münzschatz wurde 1963 in Moosham, heute Münzfeld, gefunden; er umfasst 1.200 Münzen aus der ausklingenden Babenbergerzeit und war um 1250 vergraben worden.
  • Nördlich von Moosham liegt ein Teich mit rund 580 m² Fläche, der für lokale Amphibienpopulationen von Bedeutung ist.

Wandern und gelebte Tradition

Der 1a Wanderweg Moosham ist im kommunalen Wanderwegeverzeichnis gelistet und 8,80 km lang. Der konkrete Name und die angegebene Länge bieten einen klaren Ausgangspunkt, wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einer Wanderung verbinden möchten. Eine frühere Begehung der Marterlroas führte ebenfalls über Moosham und war etwa 7 km lang. Im reinen Längenvergleich war sie rund zwei Kilometer kürzer als der 1a Wanderweg. Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Begehungen: Die jährliche Marterlroas ist ein fester Bestandteil der Vereinsarbeit des Heimat- und Kulturvereins Gschwandt; die etwa 7 km beschreiben eine frühere Begehung. So stehen neben dem Wanderweg auch gelebte regionale Tradition und Vereinsarbeit im Blick.

Der Münzschatz: Fund und Geschichte

Beim Münzschatz von Moosham liegen Fund und Verbergung zeitlich weit auseinander: Entdeckt wurde er 1963 in Moosham, heute Münzfeld, vergraben worden war er um 1250. Die 1.200 Münzen stammen aus der ausklingenden Babenbergerzeit. Diese Unterscheidung hilft, die Jahreszahlen richtig einzuordnen: 1963 bezeichnet den Fund, nicht die Entstehungs- oder Vergrabungszeit des Schatzes. Objekte des Münzschatzes können im Kammerhofmuseum in Gmunden besichtigt werden. Wenn Sie diesen Teil der Ortsgeschichte im Museum weiterverfolgen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Besuchszeiten.

Eiszeitlandschaft und Natur

Die Landschaft bei Moosham lässt sich auch über ihre geologischen Formen erschließen. Der Höhenrücken von Baumgarten über Steinbichl bis Moosham gehört zur Landschaft der Riß-Eiszeit. Unterhalb des Weilers Moosham bis zum Lehenbauer sind Reste von Hochterrassen erhalten; sie bestehen aus Schotterbildungen des Schmelzwasserabflusses derselben Eiszeit. Höhenrücken und Terrassenreste zeigen dabei unterschiedliche Formen dieser eiszeitlich geprägten Landschaft.

Nördlich von Moosham liegt außerdem ein Teich mit rund 580 m² Fläche. Für lokale Amphibienpopulationen ist er von Bedeutung. Ein Restbereich des Grafinger Moores nördlich von Moosham umfasst 72 Pflanzensippen; die Erhebungen dazu stammen aus dem Jahr 2001. Westlich von Moosham befindet sich am Terrassenabhang ein kleiner, schwach wärmebeeinflusster Buchenwald mit Orchideenarten. Diese Angaben machen die Natur- und Landschaftsthemen des Orts greifbar, ohne sie auf eine einzelne Landschaftsform zu reduzieren.

Kultur und Bewegung in Gschwandt

Die Spätgotische Pfarrkirche Gschwandt wurde kurz vor 1500 als spätgotische Landkirche mit Netzrippengewölben errichtet. Der Begriff bezeichnet ein Gewölbe, dessen Rippen ein netzartiges Muster bilden. Auch die Musikgeschichte ist hier verankert: Erich Wolfgang Korngold verbrachte die Sommermonate der Jahre 1933 bis 1937 im Schloss Höselberg und schuf dort seine letzte Oper, „Kathrin“.

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Für Bewegung gibt es in Gschwandt die Funsporthalle. Sie ist 28 m × 15 m groß und stellt jeweils zwei Fußball- und Handballtore, Basketballkörbe sowie Volleyball-Spielpfosten mit Netz zur Verfügung. Für die Nutzung gilt das vorgesehene Buchungsverfahren. Gschwandt liegt außerdem direkt an der Traunseetram von Stern & Hafferl zwischen Gmunden und Vorchdorf. Wenn Sie eine Fahrt einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.

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