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Straß im Machland: Ortsgeschichte und Donauwege

Unterkünfte in Straß

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

Straß im Machland verbindet Ortsgeschichte mit Landschaftsbezügen am Aist-Mühlbach und an der Donau. Zu den konkreten Merkmalen zählen kurze naturnahe Bachabschnitte, eine 3 bis 5 m hohe Terrassenböschung und zwei Runden mit unterschiedlichen Donau-Bezügen. Der Ortsname verweist auf eine alte Straße; erstmals erwähnt wird Straß im Zeitraum von 1075 bis 1209.

Ortsname und frühe Geschichte

Der Name Straß bezeichnet einen Ort an der alten Straße. Seine erste Erwähnung liegt im Zeitraum von 1075 bis 1209 und findet sich in einem Stiftsbrief des Klosters St. Nikolaus bei Passau. Die Namensdeutung und das Schriftzeugnis eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte: Der eine verweist auf die alte Straße, das andere ordnet die erste Erwähnung zeitlich ein. Wer sich für die Geschichte kleiner Orte interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt. Im Friedhofsgraben soll sich außerdem ein Pestfriedhof befinden.

Zwischen Bachlauf, Auen und Ackerbaulandschaft

Am Aist-Mühlbach bei Straß gibt es kurze naturnahe Fließgewässerabschnitte. Schmale bachbegleitende Gehölze aus Erlen, Eschen und Weiden säumen diese Bereiche. Für Reisende mit Interesse an Natur- und Kulturlandschaft bieten die kurzen Abschnitte und die benannten Baumarten konkrete Anhaltspunkte, um den Gewässerrand genauer wahrzunehmen.

Zwischen dem Gewerbegebiet nördlich von Straß und dem Gehöft Bach bei Naarn im Machland liegt eine 3 bis 5 m hohe Terrassenböschung. Eine Landesaufnahme aus dem Jahr 2002 beschreibt dieses Landschaftsmerkmal; Vegetation und Zugänglichkeit können sich seither verändert haben. Die Wiesenböschung zwischen Straß und Naarn liegt im Übergangsbereich von Aulandschaft und Ackerbaulandschaft. Dort lenkt die Terrassenböschung den Blick und ermöglicht Einblicke in das Zusammenwirken von Natur- und Kulturlandschaft. Bachlauf, Böschung und Landschaftsübergang sind damit unterschiedliche Aspekte, anhand derer sich die Umgebung beschreiben lässt.

Donauwege mit verschiedenen Landschaftsbezügen

Die R1.13 Alpenblick-Runde verlässt auf Höhe des Bauernweilers Straß die Donau durch deren Uferwälder. Anschließend quert sie auf bäuerlichen Nebenstraßen die weite Ebene des Machlandes. Die R1.12 Weltstein-Runde erreicht auf Höhe des Bauernweilers Straß durch Uferauen wieder die Donau. Außerdem führt sie am Uferdamm über den legendären Treppelweg.

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Für den Vergleich ist der jeweilige Donau-Bezug entscheidend: Die R1.13 führt bei Straß aus den Uferwäldern in die Ebene, während die R1.12 dort durch Uferauen wieder die Donau erreicht. So lassen sich die beschriebenen Landschaftsfolgen der beiden Runden unterscheiden, ohne ihre Strecken gleichzusetzen.

Ein Abschnitt des Donauradwegs R1 am Nordufer im Gemeindegebiet Au an der Donau–Naarn verläuft vom Bereich Hayraulik Wurm bis kurz vor den Zugang zum Straßer Donaudamm. Dieser Abschnitt ist ein weiterer genauer Orientierungspunkt, den Sie bei der Planung von den Beschreibungen der Runden unterscheiden können.

Mit Hund im Augebiet

Eine Gemeindemitteilung vom 11. Oktober 2023 nennt im Augebiet südwestlich des Aist-Mühlbachs eine Leinenpflicht außerhalb des Ortsgebiets, von der Ortschaft Straß bis Tabor. Wenn Sie mit Hund unterwegs sind, prüfen Sie die örtliche Regel vor der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Henndorf, Arbing, Sankt Georgen An Der Gusen, Ried In Der Riedmark, Bad Kreuzen, Allerheiligen Im Mühlkreis, Dimbach, Perg.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perg.