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Ried im Innkreis: Stadtgeschichte und Erinnerungskultur

Unterkünfte in Ried Im Innkreis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Das Museum Innviertler Volkskundehaus umfasst etwa 12.000 Objekte.
  • Zum Museum gehört die stadtgeschichtliche Ausstellung „Ried zwischen Bayern und Österreich“.
  • Im Museum ist die „Oberndorfer Krippe“ zu sehen, vor der 1818 erstmals „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erklang.
  • Der Lern- und Gedenkort Charlotte-Taitl-Haus erinnert an die 196 bisher bekannten Opfer des Nationalsozialismus und Faschismus im Bezirk Ried.
  • Biografie-Stelen im Lern- und Gedenkort zeigen Daten und Lebensgeschichten von 26 Opfern.
  • Die heutige Gestalt der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul entstand zwischen 1720 und 1734.
  • Der Altstadtrundgang bietet Audioguides auf Deutsch und Englisch.
  • Im Stadtpark können Besucher walken oder laufen.

Kulturgeschichte mit verschiedenen Schwerpunkten

Ried im Innkreis bietet unterschiedliche Zugänge zu Kultur und Geschichte: Volkskunde, Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und kirchliche Baugeschichte. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese Themen auseinanderzuhalten. Das Volkskundehaus verbindet eine umfangreiche Sammlung mit einer ausdrücklich stadtgeschichtlichen Ausstellung. Der Lern- und Gedenkort setzt einen anderen Schwerpunkt; die Stadtpfarrkirche eröffnet wiederum eine eigene historische Perspektive.

Das Museum Innviertler Volkskundehaus umfasst etwa 12.000 Objekte. Zur Sammlung kommt die Ausstellung „Ried zwischen Bayern und Österreich“, deren Titel die Stadtgeschichte in einen klar benannten Zusammenhang stellt. Eine weitere konkrete Facette ist die „Oberndorfer Krippe“: Vor ihr erklang 1818 erstmals das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Sammlung, Stadtgeschichte und die Geschichte des Liedes geben damit jeweils einen anderen Anknüpfungspunkt für kulturinteressierte Reisende.

Der Lern- und Gedenkort Charlotte-Taitl-Haus erinnert an die 196 bisher bekannten Opfer des Nationalsozialismus und Faschismus im Bezirk Ried. Auf Biografie-Stelen werden Daten und Lebensgeschichten von 26 Opfern dargestellt. Neben dem Gedenken an die bisher bekannte Zahl stehen so konkrete Biografien als eigener Zugang. Dieser Schwerpunkt unterscheidet sich thematisch von der Volkskunde und Stadtgeschichte im Museum und macht die Erinnerung an die Verfolgten zum Mittelpunkt.

Auch die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul bietet einen zeitlichen Anhaltspunkt: Ihre heutige Gestalt entstand zwischen 1720 und 1734. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die heutige Gestalt der Kirche und ordnen diesen Teil der Stadtgeschichte in einen konkreten Zeitraum ein. Wer sich für historische Bauwerke interessiert, kann diesen Aspekt bei der eigenen Schwerpunktsetzung neben die Sammlung, die Ausstellung und den Gedenkort stellen.

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Stadterkundung und Bewegung

Der Altstadtrundgang richtet sich an alle, die die Sehenswürdigkeiten von Ried mithilfe eines Audioguides entdecken möchten. Die Begleitung ist auf Deutsch und Englisch verfügbar; damit lässt sich die Sprache passend zur eigenen Reiseplanung wählen. Der Rundgang bildet einen anderen Zugang zur Stadt als die einzelnen Themen im Museum oder Gedenkort: Hier steht das Entdecken der Sehenswürdigkeiten von Ried im Mittelpunkt.

Wenn Sie bei Ihrem Aufenthalt auch Bewegung einplanen möchten, können Sie im Stadtpark walken oder laufen. Damit stehen in Ried kulturelle Themen und eine konkrete Möglichkeit für Bewegung nebeneinander, ohne dass beides dasselbe Reiseinteresse bedienen muss.

Weitere Reiseziele entdecken: Mörschwang, Kirchheim Im Innkreis, Moosham, Wippenham, Geinberg, Lohnsburg Am Kobernaußerwald, Waldzell, Tumeltsham.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ried Im Innkreis.

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