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Ottenschlag im Mühlkreis: Natur, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Ottenschlag Im Mühlkreis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultstätte, Aussichtspunkt, Lehrpfad und historische Bauernhöfe geben Ottenschlag im Mühlkreis ganz unterschiedliche Facetten. Wer den Ort erkundet, begegnet sowohl Landschaften und Wegen als auch Geschichten, die weit zurückreichen. Für die Reiseplanung lässt sich deshalb zuerst fragen, was den Aufenthalt prägen soll: Natur und Böden, eine Aussicht oder die kulturellen Spuren des Ortes.

Natur und Wissen rund um den Landschaftsteich

Das Naturschutzgebiet Stadlerwiese umfasst rund 3,4 Hektar. Seine vielfältigen, wertvollen und selten gewordenen Ökosysteme machen es zu einem eigenen Naturthema in Ottenschlag. Auf der Stadlerwiese wurden insgesamt 102 verschiedene Pflanzenarten gezählt.

Ein weiterer Zugang zur Landschaft führt über den Bodenlehrpfad Ottenschlag. Er verläuft mit insgesamt zehn Schautafeln rund um den Landschaftsteich Mooswiesen und behandelt die Böden der Region, ihre Entstehung sowie ihre Auswirkungen auf die Landschaftsentwicklung und die Menschen. Am Landschaftsteich Mooswiesn befindet sich der erste oberösterreichische Bodenlehrpfad. Wer die Stationen besuchen möchte, kann sich auf diese Verbindung von Naturraum und Wissensvermittlung einstellen, statt den Weg nur als Strecke zu betrachten.

Ausgangspunkt des Bodenlehrpfads ist der Parkplatz beim Landschaftsteich Mooswiesen. Dort gibt es einen Getränkeautomaten und ein WC; vor dem Besuch empfiehlt es sich, den Zustand der Einrichtungen zu bestätigen.

Wege, Runde und Aussicht am Roadlberg

Der 778 Meter hohe Roadlberg bietet mit dem Aussichtsturm Sterngartlblick einen Aussichtspunkt in den Gemeinden Ottenschlag und Alberndorf. Auch das Landschaftsschutzgebiet Roadlberg liegt in beiden Gemeinden. Wer sich für Mountainbike-Strecken interessiert, findet am Roadlberg Trails, die an das MTB-Routennetz der Region „Sterngartl-Gusental“ angeschlossen sind.

Zu Fuß führt ein 1,6 Kilometer langer Wanderweg von der Jausenstation Roadlhof durch schützenswerte Mischwälder und blühende Trockenwiesen. Eine andere Größenordnung bietet die S13 Ottenschlag Runde: Sie beginnt und endet in Ottenschlag im Mühlkreis, ist 23,9 Kilometer lang und als leicht eingestuft. Die Angaben helfen, die beiden Möglichkeiten auseinanderzuhalten: ein kurzer Wanderweg mit benanntem Startpunkt und eine deutlich längere Runde mit ausgewiesener Schwierigkeit.

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Kultstätte und regionale Bauweise

Der Heidenstein mit dem Teufelsbründl ist eine etwa 3.000 Jahre alte Kultstätte. Möglicherweise war sie dem romano-keltischen Gott des Lebens geweiht. Diese Deutung bleibt eine Möglichkeit; der Ort verbindet also ein hohes Alter mit einer nicht abschließend bestimmten religiösen Bedeutung.

Auch die Ortsgeschichte erzählt von einem Versprechen: Nachdem 1799 fast das gesamte Dorf niedergebrannt war, gelobten die Dorfbewohner, jährlich eine Wallfahrt nach Altenberg zu unternehmen. Eine weitere kulturelle Besonderheit sind die original erhaltenen Mühlviertler Bauernhöfe in Ottenschlag, errichtet in der regionstypischen Steinbloß-Bauweise.

Den Aufenthalt nach den eigenen Interessen ausrichten

Wenn Sie ein Hotel in Ottenschlag im Mühlkreis suchen, können die unterschiedlichen Schwerpunkte bei der Entscheidung für den Ort helfen: Bodenlehrpfad und Stadlerwiese setzen andere Akzente als Aussicht, Wanderweg oder Ortsgeschichte. So steht nicht eine vermeintlich passende Ausstattung im Vordergrund, sondern die Frage, welche Erlebnisse für Ihre Reise zählen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Urfahr-Umgebung.

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