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Sankt Magdalena

Unterkünfte in Sankt Magdalena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sankt Magdalena ist ein Ziel für Reisende, die Natur und Ortsgeschichte miteinander verbinden möchten. Die Pferdebahnpromenade folgt einer historischen Trasse und führt zugleich durch einen naturnahen Mischwald; Kirche und Wanderwege ergänzen diese Perspektive um Architektur und markante Wegpunkte. Vor der Wahl eines Hotels können Sie überlegen, ob Baugeschichte, Waldlandschaft oder eine Wanderung den Aufenthalt stärker prägen soll.

Historische Trasse im Mischwald

Die Pferdebahnpromenade verläuft auf der historischen Trasse der Pferdeeisenbahn Linz–Budweis, die 1832 eröffnet wurde. Damit lässt sich ein Spaziergang entlang des Weges mit einem konkreten Kapitel der Verkehrsgeschichte verbinden. Zugleich führt die Promenade durch einen naturnahen Mischwald, dessen alte Bäume, Totholz und vielfältige Strukturen zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten. Geschichte und Landschaft beschreiben denselben Weg aus zwei Blickwinkeln: als Verlauf einer früheren Pferdeeisenbahn und als Waldraum mit unterschiedlichen Lebensstätten. Wenn Sie sich sowohl für Kultur als auch für Natur interessieren, bietet diese Kombination einen guten Ausgangspunkt für Ihre Planung.

Die Baugeschichte der Kirche St. Magdalena

Die Geschichte der Kirche St. Magdalena reicht bis etwa 1110 zurück, als sie als Kapelle errichtet wurde. Von der spätgotischen Kirche ist heute noch das Mittelschiff mit Netzrippengewölbe erhalten. 1768 wurde der Kirchturm zu einem barocken Fassadenturm mit Zwiebelhelm umgestaltet. So kommen mehrere Etappen der Baugeschichte zusammen: die frühe Kapelle, ein erhaltenes spätgotisches Bauteil und die spätere barocke Veränderung des Turms. Für Reisende mit Interesse an Sakralarchitektur ergibt sich daraus ein eigener kultureller Schwerpunkt, der die Landschaftsperspektive der Pferdebahnpromenade ergänzt.

Wanderwege und Naturpfad

Die Wanderung „Auf alten Pfaden – Stadtwanderung von Linz nach Oberbairing“ beginnt im Stadtteil Sankt Magdalena und führt an der Pfarrkirche sowie der tausendjährigen Linde vorbei. Eine andere Streckenidee ist die Route „Idylle an der Pferdeeisenbahn“: Sie beginnt bei der Kirche St. Magdalena und verläuft anschließend entlang der Pferdebahnpromenade. Der Naturpfad St. Magdalena erstreckt sich ebenfalls entlang der Pferdebahnpromenade. Seine Tafeln geben praktische Tipps, wie Sie die Natur im eigenen Garten fördern können. Damit reicht der Naturbezug von den Waldstrukturen und ihren Lebensräumen bis zu Anregungen für den eigenen Garten.

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Den passenden Schwerpunkt für den Aufenthalt wählen

Für Ihre Reiseplanung lassen sich die Möglichkeiten nach Interesse unterscheiden: Die Kirche setzt einen Schwerpunkt auf Baugeschichte, die Pferdebahnpromenade verbindet historische Trasse und Wald, und die Wanderung nach Oberbairing führt an zwei benannten Wegpunkten vorbei. Bei der Route „Idylle an der Pferdeeisenbahn“ ist die Anreise mit den Straßenbahnlinien 1 und 2 der Linz AG über die Haltestelle Harbachsiedlung möglich; prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan.

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