Zum Inhalt

Oberwang: Lebensroas, Hügelland und Kultur

Unterkünfte in Oberwang

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Oberwang verbindet waldreiches Hügelland mit einem Rundwanderweg und Kulturthemen, die von Kirchenkunst bis zu lokaler Überlieferung reichen. Der Ort liegt im Tal der Wangauer Ache, im Hügelland rund um Mondsee. So können Sie Ihren Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Bewegung im Freien, sakrale Kunst oder Geschichten aus der Ortsgeschichte.

Rundweg und Orientierung

Die „Lebensroas“ ist ein 2 km langer Rundwanderweg mit einer Gehzeit von etwa 45 Minuten. Länge, Rundformat und Zeitangabe bieten eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung. Der Schotterweg der „Lebensroas“ ist 1,50 Meter breit und mit Begleitperson für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Prüfen Sie die Bedingungen vor Ort, wenn Sie auf diese Eignung angewiesen sind.

Eine andere Orientierung bietet die Route „Orte des Glaubens: Auf den Spuren des Abtes Konrad“: Sie endet an der Pfarrkirche Oberwang. Ihr Titel verweist auf ein eigenes religiöses Thema, während die „Lebensroas“ als Rundwanderweg eine Gehzeit und Länge mitbringt. So lassen sich die beiden Routen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten einordnen.

Hügelland und Konradkirche

Das waldreiche Hügelland rund um Mondsee und das Tal der Wangauer Ache prägen den Landschaftsrahmen Oberwangs. Einen konkreten kirchlichen Bezugspunkt bildet die Konradkirche, eine Filialkirche St. Martin. Sie steht etwas außerhalb von Oberwang, im Gemeindeteil Gessenschwandt am Fuß des bewaldeten Kulmberges. Ihre Lage verbindet die Kirche mit einem benannten Teil der Landschaft, ohne sie in den Ortskern zu verlegen.

Kirchenkunst und lokale Geschichte

Der frühbarocke Hochaltar der Konradkirche entstand vermutlich um die Mitte des 17. Jahrhunderts in der Werkstatt des 1630 verstorbenen Hans Waldburger, die von Hans Pernegger d. J. geleitet wurde. Die zeitliche Einordnung bleibt dabei eine ungefähre. Neun Kirchenfenster der Konradkirche tragen prägenden Farbglasschmuck einer Künstlerin. Hochaltar und Fenster setzen unterschiedliche künstlerische Akzente: hier die frühbarocke Werkstattgeschichte, dort die farbige Gestaltung der Fenster.

Das Konradfest findet jährlich am ersten Augustsonntag statt. Es ist der Pflege zeitgenössischer Kunst gewidmet und mit einer Messe in der Konradkirche verbunden. Damit gehört neben der älteren Ausstattung auch ein wiederkehrender Kunsttermin zum kulturellen Bild des Ortes. Wenn Sie Ihre Reise gezielt auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie vorab den konkreten Veranstaltungstermin.

Anzeige

Der Konradbrunnen ist mit einer lokalen Geschichte um den ermordeten Abt Chunrad Bosinlother verbunden. Er befindet sich an der Stelle, an der der Leichnam nach dem Verscharren durch eine Wasserquelle wieder an die Oberfläche gelangte. Diese Überlieferung gibt dem Brunnen einen anderen historischen Bezug als die Kirchenkunst oder das Konradfest.

Auch die Operette „Der fidele Bauer“ gehört zu den kulturellen Themen: Leo Fall komponierte sie aufgrund einer Begegnung mit dem Bauern Josef Schossleitner. Dieser Zusammenhang erweitert den Blick über die kirchlichen Motive hinaus um eine Geschichte aus der Operettenwelt.

Den Aufenthalt ausrichten

Wenn Sie ein Hotel in Oberwang suchen, kann der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts den Ausschlag geben: Die „Lebensroas“ bringt eine Gehzeit von etwa 45 Minuten mit, während Konradkirche, Konradfest und Konradbrunnen andere Interessen ansprechen. Landschaft, Rundweg und Kulturgeschichte bieten so verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Weitere Orte entdecken

Weitere Orte: Berg Im Attergau, Schmitzberg, Schörfling Am Attersee, Tiefgraben, Pöndorf, Ottnang Am Hausruck, Schwanenstadt, Desselbrunn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vöcklabruck.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.