Sankt Ilgen am Fuße des Hochschwab
Unterkünfte in Sankt Ilgen
Hochschwab und markierte Wege als stärkstes Erlebnis
Sankt Ilgen liegt am Fuße des Hochschwab, der 2.277 m über dem Meeresspiegel erreicht. Von Sankt Ilgen führen sehr gut gekennzeichnete Wanderwege bis zum Hochschwabgipfel. Damit steht der Ort besonders für eine alpine Landschaft, in der Sie den Berg nicht nur als Hintergrund sehen, sondern auf ausgewiesenen Wegen unmittelbar erleben können. Für die Planung eines Aufenthalts lässt sich zwischen den sehr gut gekennzeichneten Wanderwegen zum Hochschwabgipfel und dem als für Kinderwagen geeignet beschriebenen Spazierrundweg WasserWanderWunderWeg unterscheiden.
Wasserweg mit eigener Themenwelt
Eine eigenständige Möglichkeit bietet der WasserWanderWunderWeg. Der für Kinderwagen geeignete Spazierrundweg beginnt direkt vor dem Alpenhotel der Bodenbauer. Auf dem weiteren Rundweg führt er entlang der Forststraße und des markierten Wanderwegs 839 bis zur Wasser-Spirit-Station. Der Weg verbindet damit eine ausdrücklich als Spazierrundweg beschriebene Strecke mit einer Station, die das Thema Wasser aufgreift. Begehbar ist der WasserWanderWunderWeg von Anfang Mai bis zum Wintereinbruch.
Naturraum Karlschütt
Zum Naturerlebnis im Gebiet von Sankt Ilgen gehört außerdem das Naturschutzgebiet Karlschütt. Es liegt am Ausgang des Karlgrabens im Gebiet von Sankt Ilgen.
Hochschwabmuseum: Mensch, Wasser und Landschaft
Das Hochschwabmuseum widmet wechselnde Ausstellungen dem Verhältnis von Mensch und Natur im Hochschwabgebiet. Dabei behandelt es auch den „Wasserschatz“, die historische Entwicklung, den Wasserversorgungsbetrieb der Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd Ges.m.b.H. und die hohe Qualität des Hochschwabwassers. Der Museumsbesuch ergänzt die Wege im Freien um eine inhaltliche Perspektive auf die Landschaft und ihre Nutzung.
Untergebracht ist das Hochschwabmuseum in einer im Kern etwa 300 Jahre alten Bauernkeusche. Das Gebäude wurde nach denkmalpflegerischen Grundsätzen fachgerecht restauriert. Für einen Ausflug, der Naturbeobachtung und regionale Geschichte verbindet, liegen hier deshalb zwei unterschiedliche Ebenen zusammen: die Ausstellungen zu Mensch und Natur sowie der historische Rahmen des Museumsgebäudes.
Ägydius, Glocke und denkmalgeschützte Wegkapelle
Auch die Geschichte von Sankt Ilgen ist eng mit dem heiligen Ägydius verbunden. Bei der Gründung der Ägidiuskirche im Spätmittelalter wurde der heilige Ägidius zum Namensgeber für Sankt Ilgen und das Tal. Die Ägidiuskirche St. Ilgen besitzt eine wertvolle gotische Glocke, die Mert von Friesach goss. Sie hat einen Durchmesser von 49 cm, wiegt 80 kg und trägt die Jahreszahl 1475.
Eine weitere Spur dieses Namens findet sich in der Wegkapelle hl. Ägydius an der Adresse St. Ilgen 45 in 8621 Thörl. Die Kapelle steht aufgrund einer Verordnung unter Denkmalschutz. Zusammen mit der Kirche und ihrer gotischen Glocke zeigt sie, dass sich die Geschichte des Ortes nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränkt, sondern in verschiedenen dokumentierten Stationen sichtbar wird.
Weitere Orte zur Orientierung
Wegscheid, Kapfenberg, Sankt Sebastian, Thörl, Etmißl, Sankt Lorenzen im Mürztal, Pernegg an der Mur und Bruck An Der Mur.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bruck An Der Mur.