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Dörfla: Geschichte, Sagenweg und Kultur

Unterkünfte in Dörfla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Im Alten Feuerwehr-Depot in Dörfla 20 werden historische Gerätschaften aus dem Gründungsjahr 1904 ausgestellt.
  • Der Sagenweg verbindet Erzählungen mit ihren Entstehungsorten und der Ortsgeschichte; sein Schwierigkeitsgrad ist mittel.
  • Das Haus Lukas-Hydn in Dörfla 28 entstand drei Jahre nach der Erstellung des Franziszeischen Katasters im Jahr 1828.

Geschichte zum Ansehen

Im Alten Feuerwehr-Depot der Freiwilligen Feuerwehr St. Martin im Sulmtal in Dörfla 20 werden historische Gerätschaften aus dem Gründungsjahr 1904 präsentiert. Der Bezug zum Gründungsjahr macht die Ausstattung als Teil der frühen Feuerwehrgeschichte lesbar: Hier stehen konkrete historische Gerätschaften im Mittelpunkt. Wenn Sie das Depot besuchen möchten, klären Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab, denn die Besuchsmodalitäten können sich ändern.

Auch das Haus Lukas-Hydn in Dörfla 28 bietet einen klaren historischen Zeitbezug. Es entstand drei Jahre nach der Erstellung des Franziszeischen Katasters im Jahr 1828. Diese Einordnung unterscheidet die Entstehungszeit des Hauses vom Datum des Katasterwerks und hilft dabei, die beiden historischen Bezugspunkte chronologisch auseinanderzuhalten.

Die Pfarrkirche von St. Martin im Sulmtale wird erstmals für das Jahr 1244 genannt. Ihr Äußeres ist ein schlichter barocker Kirchenbau; von der gotischen Kirche sind nur wenige Reste erhalten. So stehen eine frühe schriftliche Nennung und bauliche Spuren verschiedener Zeiten nebeneinander. Wer sich für Architektur interessiert, kann hier die Erstnennung von der beschriebenen äußeren Gestalt unterscheiden.

Sagenweg und Routencharakter

Der Sagenweg St. Martin im Sulmtal verbindet Erzählungen mit den Orten, an denen sie entstanden sind, und mit der Ortsgeschichte. Er führt durch eine ansprechende Naturlandschaft sowie durch bedeutende historische Siedlungsgebiete der Katastralgemeinden Dörfla, Sulb und Aigen. Damit verbindet seine Beschreibung kulturelle Themen mit den Landschaften und Siedlungsräumen, durch die der Weg führt.

Der Schwierigkeitsgrad ist mittel und bietet eine konkrete Orientierung bei der Planung. Die Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie deshalb vor Ihrer Wanderung. Eine weitere Routeninformation betrifft die Ölspur-große Familientour Nr. 727: Sie verlässt bei Dörfla die Bundesstraße und führt anschließend nach Dietmannsdorf. Während beim Sagenweg Legenden und Ortsgeschichte im Vordergrund stehen, beschreibt diese Tour einen Verlauf in Richtung Dietmannsdorf. Die beiden Angaben setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung.

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Kultur und Reisezeit

Im Kultursaal von St. Martin findet das „Steirische Sänger- und Musikantentreffen“ als Aktivität der Volkstanzgruppe St. Martin seit Jahrzehnten im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Kulturtermin ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine.

Auch Theater ist mit einer konkreten Aufführungsgeschichte verbunden: Im Jänner 2023 führte die VTG-Bühne St. Martin i. S. das Stück „Charleys Tante“ an mehreren Terminen im Kultursaal von St. Martin auf. Dieser mehrtägige Theaterlauf gehört zum Kulturgeschehen des Jahres 2023; er ist keine Aussage über aktuelle Aufführungstermine.

Für die zeitliche Planung unterscheiden sich die beiden Kultur- und Routenbezüge: Das Sänger- und Musikantentreffen folgt einem Zwei-Jahres-Rhythmus, während der Sagenweg durch sein Thema und die mittlere Schwierigkeit eingeordnet ist. Ein konkreter Veranstaltungstermin kann daher den Reisezeitpunkt mitbestimmen; beim Weg sind die aktuellen Bedingungen zu berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lannach, Sankt Stefan Ob Stainz, Steinreib, Schwanberg, Stainz, Wielfresen, Bad Gams, Freidorf An Der Laßnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Deutschlandsberg.

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