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Dobl: Geschichte, Radwege und besondere Bauwerke

Unterkünfte in Dobl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Kirchengeschichte, Radroute und Sendemast

Dobl verbindet eine über Jahrhunderte dokumentierte Ortsgeschichte mit markanten Bauwerken, einer besonderen kirchlichen Tradition und Wegen für aktive Entdeckungen. Wer eine Unterkunft in Dobl sucht, kann den Aufenthalt deshalb nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: im Mittelpunkt stehen historische Zeugnisse, das Museum Sender Dobl oder die Radtour „Flair des Südens 731“.

Historische Spuren in Dobl

Erstmals wurde Dobl 1219 urkundlich unter dem historischen Namen „Tobel“ erwähnt. Auch die Landschaft trägt eine historische Bezeichnung: Der an Dobl angrenzende Forst wurde später als Kaiserwald bezeichnet. Einen besonders dichten Einblick in die Vergangenheit bietet die Pfarrkirche „Maria im Dorn“. Sie geht auf die Kapelle des Jagdschlosses der Babenberger und später der Habsburger zurück. Der erhaltene Grundbestand der Kirche ist romanisch; im Dachstuhl wurden Freskenreste aufgedeckt.

Die Ausstattung der Kirche verweist außerdem auf das 18. Jahrhundert. Kaiserin Maria Theresia veranlasste, dass der Bildhauer Balthasar Moll den Innenraum gestaltete. Der alljährlich um den 12. Juli gefeierte „Kirtasonntag“ erinnert an die feierliche Inthronisierung der Muttergottesstatue im Jahr 1760. Sie erfolgte auf dem von Maria Theresia gestifteten neuen Hochaltar. Bereits im 18. Jahrhundert war „Maria im Dorn“ ein viel besuchter Wallfahrtsort.

Gjaidhof und die Geschichte des Senders

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der Gjaidhof. Nach seiner Wiederherstellung im Jahr 1480 wurde er bereits als Schloss bezeichnet. Um 1570 ließ Erzherzog Karl den Gjaidhof durch seinen Hofbaupolier Dionysia Tade zu einem Schloss ausbauen. Heute befindet sich die Bibliothek Dobl-Zwaring im historischen Schloss Gjaidhof.

Ganz anders wirkt der Sendemast des Sender Dobl, der mit 156 Metern das höchste Bauwerk der Steiermark ist. Zur Technikgeschichte gehört auch die 1941 in Oberberg errichtete Sendeanlage Alpenland. Das Museum Sender Dobl führt diesen Themenbereich zusammen und ist zugleich über mehrere öffentliche Verkehrsverbindungen erreichbar.

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Wege für Kultur und Bewegung

Für den Weg zum Museum Sender Dobl fahren Sie mit der S-Bahn S7 oder S61 bis Lieboch und anschließend mit dem RegioBus 714 bis zur Haltestelle Dobl Neue Welt; danach sind etwa 700 Meter zu Fuß zurückzulegen. Alternativ bringt Sie der RegioBus 691 bis zur Haltestelle Dobl Ort, von wo aus ebenfalls etwa 700 Meter Fußweg folgen.

Auch mit dem Fahrrad lässt sich Dobl in eine längere Route einbinden. Die Radtour „Flair des Südens 731“ führt über den Erzherzog-Johann-Radweg R9 bis Dobl und anschließend über Muttendorf auf den nördlichen Abschnitt des Kainachtalradwegs R14. Für Bewegung vor Ort gehört außerdem ein Motorikpark zu den Sportanlagen in Dobl. Der Spiel- und Aktivpark befindet sich beim Toni-Fließer-Sportplatz. Auf 4.400 m² stehen dort insgesamt 26 Bewegungsstationen im Freien zur Verfügung.

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