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Gabersdorf zwischen Mur und Grabenland

Unterkünfte in Gabersdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gabersdorf verbindet zwei deutlich unterschiedliche Landschaftsräume mit einer bemerkenswerten Ortsgeschichte. Im Norden prägen die Ausläufer des sogenannten „Grabenlandes“ das Gemeindegebiet, im Süden die Ebene der Mur. Dazu kommen ein direkter Anschluss an den Murradweg R2, die Leonhard-Tradition und Spuren von der Römerzeit bis zur Gegenwart. Wenn Sie eine Unterkunft in Gabersdorf suchen, bietet diese Mischung eine klare Orientierung: Sie können den Landschaftscharakter auswählen, der am besten zu Ihren geplanten Entdeckungen passt.

Zwischen Grabenland und Mur-Ebene

Im Nordteil des Gemeindegebiets überwiegen die Ausläufer des „Grabenlandes“. Gemeint ist ein volkstümlich so genanntes Hügelland in Richtung Osten. Die Landschaft bildet dort ein von einzelnen Bächen zerfurchtes Plateau, das sich stufenweise auf das Niveau des Leibnitzer Feldes senkt. Im Südteil ist Gabersdorf dagegen vorwiegend durch die Ebene der Mur geprägt. Für Ihre Reiseplanung entsteht dadurch ein konkreter Gegensatz innerhalb derselben Gemeinde: nördlich ein gegliedertes Plateau mit sanften Höhenunterschieden, südlich die flachere Landschaft an der Mur.

Unterwegs am Murradweg R2

An der Landscha-Brücke in der Gemeinde Gabersdorf gibt es einen direkten Anschluss an den Murradweg R2. Der Radweg durchquert wie die Mur fast die gesamte Steiermark. In Gabersdorf kann der Murradweg R2 außerdem zu Fuß als Wanderweg genutzt werden. Als mögliche Ziele werden einige der vielen Aussichtswarten in der Süd-Steiermark genannt.

Leonhard-Tradition und Ortsgeschichte

Ein besonders markanter Bezugspunkt ist die dem heiligen Leonhard geweihte hölzerne Kapelle neben dem sogenannten Leonhardbründl. Sie ist in Gabersdorf erstmals 1318 erwähnt. Um 1900 war Gabersdorf ein Wallfahrtsort für östliche Bauerngemeinden bis in die Bezirke Feldbach und Radkersburg. Die religiöse Geschichte ist auch heute im Veranstaltungskalender sichtbar: An den Leonhard-Sonntagen im Juni und November gibt es einen Kirtag.

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Wer sich für die Entwicklung des Ortes interessiert, findet in der „Gabersdorfer Gemeindechronik“ eine Dokumentation der Geschichte und Geschichten von der Ur- und Frühgeschichte bis in das 20. und 21. Jahrhundert. Einige Römersteine, also Grabsteine aus dem Ortsbereich von Landscha/Mur, sind im Landesmuseum Joanneum ausgestellt. Außerdem führte von Flavia Solva ostwärts über die Mur eine Straße in das untere Murtal.

Zur neueren Kulturgeschichte gehört die Musikkapelle Gabersdorf, die seit 1849 das kulturelle Leben der Gemeinde bereichert. Ihr traditionelles Frühjahrskonzert veranstaltet sie im Sportkulturhaus Gabersdorf. So stehen neben Landschaft und Wegen auch wiederkehrende Bräuche, historische Zeugnisse und Musik im Mittelpunkt möglicher Entdeckungen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Ihre Suche über Gabersdorf hinaus erweitern möchten, können Sie außerdem Lebring, Sankt Andrä-Höch, Neurath, Leibnitz, Fötschach, Labitschberg, Neudorf im Sausal und Kitzeck Im Sausal in Ihre Orientierung einbeziehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leibnitz.