Geiergraben: Wege, Alm und Kirchen im Gesäuse

Geiergraben verbindet eine landschaftlich geprägte Auszeit mit mehreren konkreten Zielen für unterwegs. Im näheren Umfeld gehören Kirchen und eine Kapelle ebenso zum Bild wie die auf einer Hochalm gelegene Grabneralm am Rand des Nationalparks Gesäuse. Dazu kommen Wege durch den Geiergraben und über die umliegenden Höhen. Wer eine Unterkunft in Geiergraben sucht, kann deshalb zwischen kulturellen Eindrücken und unterschiedlich angelegten Wanderideen wählen.

Kirchen, Kapelle und regionale Besonderheiten

Im näheren Umfeld von Geiergraben ist die Wenger Pfarrkirche den Heiligen Kosmas und Damian geweiht. Ebenfalls im näheren Umfeld gehört die Sebastianikapelle zur Pfarre Weng. Beide Orte setzen einen kulturellen Akzent neben den Wanderwegen und machen die Umgebung auch für Reisende interessant, die ihren Aufenthalt nicht ausschließlich mit Bergtouren planen möchten. Die Namen und die kirchliche Zugehörigkeit geben dabei eine klare Orientierung für alle, die regionale Sakralbauten in ihre Reiseplanung aufnehmen wollen.

Ein weiterer besonderer Anlaufpunkt ist die Schaukäserei „Grabneralm“. Dort wird über die Ziegenkäseproduktion informiert und Käse verkauft. Der Besuch ergänzt die Landschaftserlebnisse um einen Einblick in die regionale Herstellung. Für Familien oder Reisegruppen, die unterwegs auch lokale Produkte kennenlernen möchten, ist dieser Aspekt eine eigene Idee neben dem reinen Wandern.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Dörfelstein Ost-Wanderweg führt nach den letzten Häusern der Siedlung durch den Geigergraben stetig bergauf in Richtung Dörfelstein. Schon die Beschreibung des Verlaufs macht deutlich, dass hier eine ansteigende Strecke im Mittelpunkt steht. Wer gezielt eine Wanderung mit Bergaufpassagen sucht, findet damit eine passende Orientierung; die Strecke sollte entsprechend in die persönliche Tagesplanung eingeordnet werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung „Weng im Gesäuse: Mittagskogel“. Sie führt auf einer Forststraße bergauf durch den Geiergraben und beginnt nahe dem Grabnerhof. Nach dem Abschnitt durch den Geiergraben erreicht sie das Johannesbründl auf etwa 1.000 m Seehöhe. Später trifft sie etwa 100 Höhenmeter unterhalb des Admonter Hauses auf den Normalanstieg vom Buchauer Sattel.

Von der Grabneralm aus ist der Grabnerstein auf dem Weg 036 in etwa 1 Stunde und 15 Minuten erreichbar. Der Gipfel liegt auf 1.847 m Seehöhe. Die ungefähre Zeitangabe bezieht sich auf den Weg von der Grabneralm und lässt sich deshalb gut als eigener Planungspunkt betrachten. Wer lieber eine Verbindung zwischen mehreren benannten Orten verfolgt, kann außerdem den Weg 627 berücksichtigen: Er verbindet Schröckendorf, Steinfeldsiedlung und Geiergraben, führt weiter bis Pitz und mündet in den Weg 635 ein.

Alm, Höhenlage und Wahl der Unterkunft

Die Grabneralm liegt auf 1.395 m Seehöhe am Rand des Nationalparks Gesäuse. Zusammen mit dem Grabnerstein auf 1.847 m Seehöhe entsteht ein klarer Höhenbezug für die Reiseplanung. Die Schaukäserei „Grabneralm“ erweitert diesen Ort um ein kulinarisches Thema, während die Wenger Pfarrkirche und die Sebastianikapelle einen anderen Schwerpunkt setzen. Eine Ferienwohnung oder andere Unterkunft in Geiergraben kann daher besonders dann interessant sein, wenn Sie mehrere Tagesideen offenhalten möchten: Kultur, regionale Produkte und Wanderungen lassen sich als unterschiedliche Gründe für die Reise betrachten.

Für die weitere Orientierung stehen außerdem Weyern, Schildlehen, Stainach, Pruggern, Kleinsölk, Sankt Nikolai Im Sölktal, Tipschern und Pürgg-Trautenfels zur Verfügung.

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