Straden: Kirchen, Museum und Geschichte entdecken

Straden spricht Reisende an, die ihren Aufenthalt mit Kultur, historischen Spuren und besonderen Ortsansichten verbinden möchten. Mehrere Kirchen geben dem Ort ein unverwechselbares Profil: Die Pfarrkirche Straden, die Florianikirche und die Sebastiankirche erzählen auf unterschiedliche Weise von der Geschichte des Ortes. Dazu kommen ein Museum zum bäuerlichen Leben der Südoststeiermark, eine mehr als 250 Jahre alte Atlaszeder und der Ausblick vom Kirchplatz ins Gleichenberger Tal.

Kirchen mit unterschiedlichen historischen Schwerpunkten

Die Pfarrkirche Straden wurde zwischen 1480 und 1525 im gotischen Stil neu erbaut. Wer sich die Kirche im Rahmen einer Führung erschließen möchte, kann für Gruppen ab 10 Personen eine Kirchenführung nach vorheriger Anmeldung anfragen.

Die Florianikirche in Straden ist eine Saalkirche aus dem 17. Jahrhundert mit spätbarocker Innenausstattung. In der Sebastiankirche sind Flechtwerksteine zu sehen, die vom ersten Kirchenbau aus dem 11./12. Jahrhundert stammen. So lassen sich bei einem Besuch verschiedene Epochen und Formen sakraler Baugeschichte betrachten, ohne dass alle Kirchen denselben historischen Charakter zeigen.

Zwischen Kirchplatz, Talblick und Atlaszeder

Auch die Umgebung der Kirchen bietet einen eigenen Anlass zum Entdecken. Auf dem Weg zur südlich gelegenen Doppelkirche in Straden steht eine mehr als 250 Jahre alte Atlaszeder. Der Baum ist damit ein markantes Ziel für alle, die bei ihrem Rundgang nicht nur Innenräume und Baugeschichte, sondern auch einen außergewöhnlichen Naturpunkt beachten möchten.

Vom Kirchplatz am Himmelsberg Straden bietet sich ein Ausblick ins Gleichenberger Tal. Für Ihre Tagesplanung können Sie daher kulturelle Besichtigungen und einen Moment mit weitem Blick miteinander verbinden. Wer mit Kindern reist, kann historische Gebäude, den alten Baum und die Aussicht als unterschiedliche Entdeckungen in den gemeinsamen Tag aufnehmen.

Bäuerliches Leben im Museum kennenlernen

Das Museum „Nostalgisches Landleben“ in Straden zeigt bäuerliches Handwerk, Maschinen und Traktoren des letzten Jahrhunderts. Eine Führung durch das Museum eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, das Handwerk und das bäuerliche Leben der Südoststeiermark im letzten Jahrhundert kennenzulernen. Damit ergänzt das Museum die Kirchenbesuche um einen Einblick in Arbeitswelt und Alltag. Für Familien kann dieser Wechsel zwischen Architektur, Landschaft und technischen Ausstellungsstücken eine abwechslungsreiche thematische Folge ergeben.

Welche Unterkunft zu Ihrem Aufenthalt passt

Bei der Suche nach einem Hotel oder einer anderen Unterkunft in Straden können Sie zunächst überlegen, welchen Schwerpunkt Ihr Aufenthalt haben soll. Interessieren Sie sich vor allem für Kirchen und historische Bauformen, bildet die sakrale Geschichte den roten Faden. Möchten Sie unterschiedliche Themen verbinden, lassen sich Museum, Atlaszeder und Talblick in Ihre persönliche Tagesplanung aufnehmen. Für Gruppen ab 10 Personen sollte die vorherige Anmeldung zur Kirchenführung bei der Planung berücksichtigt werden.

Straden ist damit eine passende Wahl für Reisende, die nicht nur einen Ortsnamen als Ausgangspunkt suchen, sondern konkrete kulturelle und landschaftliche Eindrücke sammeln möchten. Wenn Sie anschließend weitere Ziele in der Umgebung vergleichen wollen, führen die direkten Verbindungen zu Bad Radkersburg und Klöch weiter.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Radkersburg.

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