Josefstadt entdecken: Kultur, Geschichte und Wege durch Wien
Unterkünfte in Josefstadt
Josefstadt ist eine Adresse für alle, die Wien über Theater, Baugeschichte und gewachsene Stadtbilder kennenlernen möchten. Zwischen historischen Straßen, kulturellen Orten und dem Piaristenviertel entsteht ein Aufenthalt, den Sie gut mit unterschiedlichen Tempi gestalten können: mit einer Theatergeschichte, einem Museumsbesuch, barocker Kunst oder einem Spaziergang durch verkehrsberuhigte Bereiche.
Theatergeschichte und Josefstadt entdecken
Ein besonders markanter Kulturpunkt ist Vienna's English Theatre. Es wurde 1963 gegründet und gilt als das älteste und am stärksten etablierte englischsprachige Theater Kontinentaleuropas. Bis 1974 hatte das Theater ein festes Zuhause in der Josefsgasse gefunden. Diese beiden Eckdaten machen den Ort auch für Besucher interessant, die sich nicht nur für eine einzelne Vorstellung, sondern für die Entwicklung des englischsprachigen Theaters in Europa interessieren.
Das Bezirksmuseum Josefstadt dokumentiert die Geschichte der Josefstadt. Untergebracht ist es im ehemaligen Gemeindehaus der Vorstadt Josefstadt. Damit führt der Museumsbesuch nicht nur in die Vergangenheit des Bezirks, sondern auch in ein Gebäude mit eigener historischer Einordnung. Für einen kulturell geprägten Tag lässt sich dieser Blick auf die Ortsgeschichte mit weiteren architektonischen Eindrücken verbinden.
Barockkunst, Architektur und historische Keller
Die Piaristenkirche Maria Treu steht für barocke Baukunst. Ihre Deckenfresken stammen vom Maler Franz Anton Maulbertsch. Wer sich für sakrale Kunst und die Wirkung historischer Innenräume interessiert, findet hier einen klar umrissenen Schwerpunkt innerhalb der Josefstadt.
Auch die Lenaugasse lenkt den Blick auf die Stadtgeschichte. Sie gilt als Beispiel für vormärzliche Architektur und steht unter Ensembleschutz. Eine andere historische Perspektive eröffnet der K.u.K. Piaristenkeller: Der Stiftskeller ist 300 Jahre alt und war zur Zeit der Monarchie ein Treffpunkt der Offiziere der Kavalleriekaserne. Barocke Kirche, geschützte Architektur und historischer Keller stehen damit für unterschiedliche Formen, in denen sich Vergangenheit im Stadtbild erhalten hat.
Park, Begegnungszone und Orientierung
Für eine ruhigere Unterbrechung bietet der Schönbornpark Spielbereiche und Sitzplätze. Das Areal wurde 1862 von der Stadt Wien gekauft und als Schönbornpark eröffnet. Gerade für Familien ist der Wechsel zwischen kulturellen Eindrücken und einem Parkaufenthalt eine konkrete Möglichkeit, den Tag unterschiedlich zu gestalten, ohne den Schwerpunkt auf Sehenswürdigkeiten aufzugeben.
Im öffentlichen Raum wurde ein Teil der Lange Gasse zwischen Josefstädter Straße und Josefsgasse als verkehrsberuhigte und barrierefreie Begegnungszone umgestaltet. Das Piaristenviertel ist einer der Bezirksteile der Josefstadt und grenzt an den 1. Bezirk Wiens. Es ist über die U-Bahnstation Rathaus erreichbar und lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Die Josefstädter Straße zieht sich durch die gesamte Josefstadt und bildet damit eine gut erkennbare Achse für die Orientierung im Gebiet.
Eine weitere Möglichkeit, Josefstadt gemeinschaftlich zu erleben, ist das Josefstädter Straßenfest. Die Veranstaltung ist etabliert und besteht seit mehreren Jahren. Zusammen mit den historischen Orten, dem Park und den Straßenräumen ergibt sich ein vielseitiges Bild zwischen Kultur, Alltagsleben und Stadtgeschichte.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Hietzing, Alsergrund, Neubau, Liesing, Währing, Meidling, Mariahilf, Innere Stadt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wien.