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Heiligenbrunn entdecken: Kellerviertel und Uhudler

Unterkünfte in Heiligenbrunn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Heiligenbrunn zeigt seinen besonderen Charakter im historischen Kellerviertel und in der Uhudler-Tradition. Zwischen strohgedeckten Weinkellern, Führungen und Verkostungsmöglichkeiten gibt es auch eine 3,4 Kilometer lange Wandertour, ein Feuchtbiotop und markante Ortsgeschichten zu entdecken. So können Sie Ihren Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten – von Baukultur und Wein bis zu Natur und Bewegung.

Das Kellerviertel: Kellerarchitektur und Landschaftsschutz

Die lehmverputzten, strohgedeckten Holzblock-Weinkeller stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Noch heute sind im Kellerviertel 80 denkmalgeschützte Weinkeller erhalten. Ihre Bauweise und der bewahrte Bestand machen das Viertel zu einem besonderen Schwerpunkt, wenn Sie sich für die örtliche Bau- und Weinbaugeschichte interessieren. Seit 1969 ist das Kellerviertel außerdem Landschaftsschutzgebiet.

Für Besucher stehen zwei Schaukellerführungen zur Wahl: eine Führung durch den Schaukeller oder die Führung „Quelle–Schaukeller–Kellergasse“. Die zweite nennt zusätzlich Quelle und Kellergasse und setzt damit einen anderen Schwerpunkt. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie die konkreten Arrangements vor Ihrer Reise.

Uhudler verkosten und regionale Betriebe entdecken

Eine Uhudlerverkostung kann auf Wunsch als zusätzliche Option zu einer Schaukellerführung angeboten werden. Sie ist auf höchstens 30 Personen begrenzt. Wer diese Ergänzung in Betracht zieht, kann die Gruppengröße bei der Planung berücksichtigen und die konkreten Arrangements vorab klären.

Der Uhudler ist rund um die Ortschaften Heiligenbrunn, Eltendorf und Moschendorf beheimatet. In allen Betrieben, die mit der auffälligen Uhudler-Fahne gekennzeichnet sind, können Sie ihn verkosten und kaufen. Damit gibt es neben der Führung eine weitere Möglichkeit, die regionale Weintradition kennenzulernen. Die Verfügbarkeit bei einem einzelnen Betrieb sollten Sie vor Ihrem Besuch prüfen.

Natur und Bewegung in Heiligenbrunn

Ein Feuchtbiotop von mehr als einem Hektar bietet Besuchern eine Erkundungstour durch die Fauna und Flora der Gemeinde. Wer lieber eine benannte Wandertour in die Planung aufnimmt, findet mit der Uhudlerrunde eine 3,4 Kilometer lange Tour in Heiligenbrunn. Die Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Im Feuchtbiotop steht das Erkunden der Tier- und Pflanzenwelt im Vordergrund, bei der Uhudlerrunde das Wandern. So können Sie je nach persönlichem Interesse Naturbeobachtung oder Bewegung als Schwerpunkt wählen.

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Eine geschnitzte Uhudlertraube und eine namensgebende Quelle

Am Beginn des Kellerviertels steht die als „Größte Uhudlertraube der Welt“ bezeichnete Landmarke. Der Motorsägenschnitzkünstler Günter Friedrich schnitzte sie 2021 aus einer abgestorbenen, etwa 200 Jahre alten Eiche. Der Baum war bei einem heftigen Sturm im Jahr 2017 stark beschädigt worden. Die Landmarke soll die Verbindung von Heiligenbrunn, dem Weinbau und dem angrenzenden Kellerviertel aufzeigen.

Auch die Quelle, die der Ortschaft Heiligenbrunn ihren Namen gab, gehört zur Ortsgeschichte. Sie befindet sich noch heute unterhalb der Pfarrkirche, am Fuß einer kleinen Kapelle, die dem heiligen Ulrich geweiht ist. Ihr Standort wird auch im Titel einer der Schaukellerführungen aufgegriffen.

Richten Sie Ihre Suche nach Hotels in Heiligenbrunn an diesem Schwerpunkt aus und vergleichen Sie anschließend die konkreten Angebote.

Weitere Ortsseiten

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