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Poitschach: Kirche, Schloss und Wege durch den Graben

Unterkünfte in Poitschach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Poitschach verbindet markante Kulturdenkmäler mit Wegen durch den Poitschacher Graben. Die private Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“, Schloss Poitschach und die Geschichte des Eisengewerbes geben dem Ort eine vielschichtige historische Seite. Zugleich prägen der Tiebelbach und verschiedene Rad- und Wanderrouten die Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. So können Sie bei der Reiseplanung entscheiden, ob Sie den Schwerpunkt auf Bau- und Kulturgeschichte, auf eine Tour oder auf beides legen möchten.

Kirche, Schloss und Geschichte des Eisens

Die barocke Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“ ist den Vierzehn Nothelfern geweiht. Auch im Inneren setzt sich dieses Thema fort: Der Hochaltar ist ihnen gewidmet, ihre halbfigurigen Büsten sind farbig gefasst und vergoldet. Die Kirche ist privat. Schloss Poitschach steht aufgrund eines Bescheids gemäß § 3 unter Denkmalschutz; der Eintrag im offiziellen Denkmalregister datiert vom 19. Juni 2026. Das Schloss ist ein zweigeschossiger Bau mit rechteckigem Grundriss und einem an der Südseite angebauten Turm. Kirche und Schloss bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die sich für Sakralbau, Architektur und das Ortsbild interessieren.

Auch die Geschichte des Eisens gehört zu Poitschach: 1591 wurde hier ein Eisenhammer eröffnet. Als die Kirche 1713 gegründet wurde, war Poitschach ein aufstrebendes Zentrum des Eisengewerbes. Die Daten erzählen von unterschiedlichen Momenten der Ortsgeschichte, vom Gewerbe bis zum sakralen Bau. Wer Kultur und Bewegung verbinden möchte, findet außerdem einen Bezug zur Wasserkraft auf dem Rundwanderweg „Weg der Wasserkraft“: Er endet in Poitschach am 1904 erbauten Francis-Laufrad.

Am Eingang zum Poitschacher Graben

Poitschach liegt am Eingang zum Poitschachgraben des Tiebelbaches. Die Tiebel hat den Graben im Laufe der Jahrhunderte geformt; ursprünglich hieß der Bach Feistritz. Damit lässt sich die Landschaft nicht nur als Kulisse einer Tour betrachten, sondern auch als Teil der Ortsgeschichte. Der Graben ist zugleich Bezugspunkt für mehrere beschriebene Rad- und Wandermöglichkeiten.

Radwege und Touren zu Fuß

Der R 2 C Turracher Radweg führt von Feldkirchen über Poitschach und Himmelberg zur B 95 Turracher Straße. Der R 5 B Gurk Radweg verläuft über Wachsenberg nach Poitschach und mündet dort in den R 2 C. Für Ihre Routenwahl ist diese Verbindung ein konkreter Orientierungspunkt. Prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Routenführung.

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Eine 20 Kilometer lange Tour durch den Poitschacher Graben ab Feldkirchen eignet sich für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger. Die 20 Kilometer geben Ihrer Tagesplanung einen konkreten Rahmen. Wer lieber einer beschriebenen Wanderroute folgt, kann von Waiern über Metzing und Kraß durch den Poitschacher Graben nach Poitschach und über Powirtschach zurückwandern. Eine alternative Rückkehrvariante führt über Schleichenfeld und Tobitsch und weist einige Höhenmeter auf.

Die Angebote unterscheiden sich damit sowohl in der Fortbewegungsart als auch im Verlauf: Die 20-Kilometer-Tour beginnt in Feldkirchen, während die Wanderung eine konkrete Wegfolge mit Rückkehr über Powirtschach beschreibt. Die Variante über Schleichenfeld und Tobitsch ist eine weitere Möglichkeit für die Rückkehr und bringt einige Höhenmeter mit sich. Wenn Sie Kultur und eine aktive Tour in dieselbe Reiseplanung aufnehmen möchten, bietet Poitschach dafür verschiedene Themen: Kirchenkunst und Baugeschichte auf der einen, Wege entlang des Grabens und das Francis-Laufrad auf der anderen Seite.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Retschitz, Vorwald, Hochrindl-Alpl, Hochrindl, Briefelsdorf, Rennweg, Alt-Ossiach, Himmelberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Feldkirchen.