Ebenthal In Kärnten: Natur und Baugeschichte entdecken
Unterkünfte in Ebenthal In Kärnten
Kurzfakten
- Das Höflein Moor bei Schwarz steht seit 1965 unter Naturschutz und ist seit 2008 zusätzlich ein Natura-2000-Europaschutzgebiet.
- Die Ebenthaler Schlucht ist ein wertvolles Biotop für seltene und geschützte Pflanzen, darunter der Hirschzungenfarn.
- Die Pfarrkirche Gurnitz ist ein barocker Bau von 1773 mit Teilen eines gotischen Vorgängerbaus.
- Der Sattnitz-Höhenrücken südlich des Ortskerns ist ein Naherholungsgebiet zum Wandern, Radfahren und Laufen.
- Das Kalmusbad ist eine Badestelle am Ufer.
Natur zwischen Schutz und Bewegung
Ebenthal verbindet unterschiedliche Naturthemen: Das Höflein Moor bei Schwarz steht unter Naturschutz und erhielt später zusätzlich den Status eines Natura-2000-Europaschutzgebiets.
Auch die Ebenthaler Schlucht hat einen eigenen Naturbezug. Sie ist ein wertvolles Biotop für seltene und geschützte Pflanzen; der Hirschzungenfarn ist ein konkretes Beispiel dafür. Eine andere Rolle erfüllt der Sattnitz-Höhenrücken südlich des Ortskerns: Als Naherholungsgebiet ist er mit Wandern, Radfahren und Laufen verbunden. Wer Natur und aktive Zeit draußen in die Reiseplanung einbezieht, kann so zwischen einem geschützten Lebensraum und einem für Erholung benannten Landschaftsraum unterscheiden.
Kirchenbau und historische Spuren
Die Pfarrkirche Gurnitz steht auf einem steilen Sattnitzplateau. Der barocke Bau entstand 1773, doch in den Mauern sind auch Teile eines gotischen Vorgängerbaus erhalten. Ihre Baugeschichte erschöpft sich deshalb nicht in einer einzigen Epoche: Der heutige Kirchenbau und die älteren Bauteile verweisen auf verschiedene Zeiten.
Hinzu kommt das Martinspatrozinium, das als das älteste Kärntens gilt. Ein Patrozinium bezeichnet die kirchliche Widmung; hier ergänzt diese Information die Baugeschichte um eine kirchliche Tradition. Für Kulturinteressierte stehen damit Bauform, ältere Mauerteile und Widmung als unterschiedliche Anknüpfungspunkte nebeneinander.
In Gurnitz erzählt auch das Bräuhaus von früheren Nutzungen. Es war ein Herrenhaus der Herrschaft Gurnitz aus dem Jahr 1545; später wurde dort eine Steinbierbrauerei eingerichtet. Schloss Rosenegg bietet einen weiteren Blick auf die Baugeschichte: Johann Franz Greisenegg errichtete den heutigen Bau 1592. Schloss Ebenthal entstand 1566 als kleiner Renaissancesitz und wurde im folgenden Jahr von Erzherzog Karl II. Ebenthal genannt.
Die Burgruine Gurnitz ist erstmals 1142 urkundlich erwähnt; ihre Reste sind nur noch schwach erkennbar. Die Burg war eine einfach konstruierte, annähernd dreieckige Hausburg mit einem großen rechteckigen Wohngebäude und einem Burghof.
Greifenfels besaß einen Bergfried und wurde von Wulfin, auch Wulfing genannt, von Gurnitz auf Viktringer Grund und Boden errichtet. Nachdem das neue Schloss Ebenthal fertiggestellt war, wurde Greifenfels aufgegeben. Südwestlich von Gurnitz ist außerdem eine Wallanlage nur noch in schwer erkennbaren Resten erhalten. Ihre Entstehung reicht vermutlich bis in die Bronzezeit zurück; die Anlage lässt auf frühe Siedlungstätigkeit in diesem Raum schließen.
Aktivitäten und Unterkunft passend planen
Für Bewegung im Freien nennt der Sattnitz-Höhenrücken drei konkrete Möglichkeiten: Wandern, Radfahren und Laufen. Das Kalmusbad setzt einen anderen Schwerpunkt: Es ist eine Badestelle am Ufer. Wenn Sie einen Besuch dort einplanen möchten, prüfen Sie vorher, ob er aktuell möglich ist. So lassen sich die unterschiedlichen Interessen – Bewegung am Höhenrücken oder ein Aufenthalt an der Badestelle – bei der Reiseplanung auseinanderhalten.
Auch die Suche nach einem Hotel in Ebenthal In Kärnten können Sie an Ihrem Schwerpunkt ausrichten. Für einen kulturbetonten Aufenthalt bieten die Kirche, die Schlösser und die historischen Spuren verschiedene Themen; bei aktiven Tagen stehen die genannten Möglichkeiten am Sattnitz-Höhenrücken im Vordergrund.
Weitere Reiseziele entdecken: Klagenfurt Am Wörthersee, Lukowitz, Poggersdorf, Plaschischen, Auen, Treffelsdorf, Wurdach, Töpriach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klagenfurt-Land.