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Eisentratten zwischen Kirchenkunst und Eisenvergangenheit

Unterkünfte in Eisentratten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eisentratten bietet zwei markante Kulturthemen: evangelische Kirchenkunst und die Geschichte der Eisenverarbeitung. Hinzu kommt die Verbindung zur Urlaubsregion Innerkrems, in der der Ort zu den mit familiären Wintererlebnissen verbundenen Orten zählt. Für die Reiseplanung macht das unterschiedliche Schwerpunkte sichtbar: historische Bauwerke und die Geschichte des Hochofens auf der einen, der regionale Winterbezug auf der anderen Seite. So können Sie überlegen, welche Seite des Ortes am besten zu Ihrem Aufenthalt passt.

Kirchenkunst mit zwei eigenen Geschichten

Die Evangelische Kirche Eisentratten stammt aus dem Jahr 1803. Ihr Barockaltar mit den vier Evangelisten datiert von 1805. Damit sind Bauwerk und Altar durch konkrete Daten und jeweils eigene Merkmale geprägt: die Entstehungszeit der Kirche und die religiösen Figuren des Altars. Eine weitere kirchliche Orientierung bietet die katholische Friedenskirche. Sie liegt an der Bundesstraße in unmittelbarer Nähe zum Konstantin-Hochofen. Die beiden Kirchen eröffnen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für ein Interesse an Eisentratten: hier der Barockaltar, dort die Lage der Friedenskirche nahe dem historischen Eisenstandort.

Hochofen und Türggenhaus

Die ehemalige Hochofenanlage mit dem Konstantin-Hochofen steht aufgrund einer Verordnung unter Denkmalschutz. Der Konstantin-Hochofen wurde 1861 als neuer Ofen errichtet und war 10,64 Meter hoch. Das erhaltene Türggenhaus ergänzt diese Geschichte um eine Person und ihre Rolle: Es war der ehemalige Sitz des Eisenunternehmers Jakob Türgg, der diesen Hochofen errichtete. Auch das Bürgerhaus Türkhaus/Türgghaus steht unter Denkmalschutz, und zwar aufgrund eines Bescheids nach § 3. Zusammen machen Ofen und Häuser die Geschichte der Eisenverarbeitung anhand konkreter Bauwerke und Namen greifbar.

Orientierung im Ort und auf der Ausflugsroute

Das Türggenhaus liegt westlich der Bundesstraße an einer Nebenstraße. Diese zweigt beim Hochofen ab und mündet nach etwa 300 Metern beim Gasthof Post wieder in die Hauptstraße. Als weitere Orientierung führt eine historische Ausflugsroute von Eisentratten auf der B99 entlang der Lieser nach Kremsbrücke. Dort biegt sie auf die L19 in Richtung Innerkrems ab. Diese Routenbeschreibung und die kurze örtliche Orientierung beantworten unterschiedliche Fragen: die eine ordnet das Türggenhaus ein, die andere beschreibt den Verlauf über Kremsbrücke hinaus. Prüfen Sie die Straßenverhältnisse vor einer Fahrt separat.

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Kultur oder regionaler Winterbezug?

Wenn Sie sich besonders für Kirchenkunst und die Geschichte des Hochofens interessieren, bietet Eisentratten dafür mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte. Der Altar, der denkmalgeschützte Ofen und die Geschichte des Türggenhauses setzen jeweils andere Akzente. Für einen Aufenthalt, bei dem auch Wintererlebnisse eine Rolle spielen, ist die regionale Verbindung zur Urlaubsregion Innerkrems ein zusätzlicher Gesichtspunkt. Eisentratten wird dort zu den Orten gezählt, die mit familiären Wintererlebnissen verbunden sind. Die Kulturgeschichte des Ortes und dieser Winterbezug lassen sich bei der Wahl des Reiseziels getrennt gewichten, statt eine bestimmte Art von Urlaub vorauszusetzen.

Wenn Sie vor allem die Ortsgeschichte reizvoll finden, helfen die konkreten Namen und Daten dabei, Ihr Interesse einzugrenzen. Wenn der Winterbezug wichtiger ist, können Sie Eisentratten im Zusammenhang mit der Urlaubsregion Innerkrems betrachten. So bleibt die Entscheidung an den Themen orientiert, die Sie tatsächlich erleben und weiter erkunden möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spittal An Der Drau.

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