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Kleinhadersdorf: Weinbau, Kellergassen und Geschichte

Unterkünfte in Kleinhadersdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Kleinhadersdorf liegt zwischen den Anhöhen des Mistelbacher Waldes und dem Falkensteiner Hügelland.
  • Die Anfänge des Ortes reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück; die Landschaft ist vom Weinbau geprägt.
  • Die „Gründer“ gilt als bekannteste Kellergasse. Routen führen durch die Bunte Kellergasse „Schnellern“ und zum Mistelbacher Wald.

Kleinhadersdorf verbindet eine vom Weinbau geprägte Landschaft mit Kellergassen, archäologischen Spuren und Routen durch den Ort. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können sich mit der Wein- und Kellerkultur beschäftigen, die lange Geschichte des Ortes kennenlernen oder eine Etappe zu Fuß beziehungsweise mit dem Rad in den Mittelpunkt stellen.

Weinbau, Kellergassen und Tradition

Die „Gründer“ gilt als bekannteste Kellergasse von Kleinhadersdorf. Das Kellerfest wird alljährlich in den Grunderkellern veranstaltet; wenn Sie Ihren Besuch daran ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine. Auch Weinrieder zählt zum Weinprofil des Ortes: Der Name steht für einen der besten Winzer Österreichs und ist besonders mit Süßweinen auch international bekannt.

In der Bunten Kellergasse steht ein Keller mit Getränken zur Selbstbedienung bereit. Wenn Sie dieses Angebot für Ihre Planung einbeziehen möchten, prüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihren Besuchstag. Eine weitere Facette des örtlichen Kulturlebens ist die Volkstanzgruppe Kleinhadersdorf, die innerhalb der Großgemeinde einzigartig ist. So stehen Kellergassen, ein jährlich veranstaltetes Fest und eine besondere Tanzgruppe für unterschiedliche Aspekte der örtlichen Tradition.

Geschichte und archäologische Spuren

Die Anfänge Kleinhadersdorfs reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Eine andere, deutlich ältere Zeitebene erschließt das archäologische Areal Kleinhadersdorf-Marchleiten. Das linearbandkeramische Gräberfeld Kleinhadersdorf-Marchleiten zählt zu den ältesten und am besten erforschten Gräberfeldern Österreichs. Bei Prospektionen wurde dort außerdem ein weitläufiges, mehrphasiges Siedlungsareal mit rund 40 Hausgrundrissen festgestellt.

Ausgrabungen lieferten Hinweise auf eine spätere Nutzung des Areals durch Träger der Lengyel-Kultur.

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Routen durch Kleinhadersdorf

Die zweite Etappe des Jakobswegs Weinviertel führt durch Kleinhadersdorf und durch die Bunte Kellergasse „Schnellern“ zum Mistelbacher Wald. Die Kellergassen.rad.route setzt andere Orientierungspunkte: Auf ihrem Abschnitt durch den Ort biegt sie bei der Kirche „St. Rochus“ links ab und führt über die Bundesstraße zur Bunten Kellergasse „Schnellern“. Sie verläuft außerdem durch das Kellerdorf Grundern in Kleinhadersdorf. Für die Planung ist der Unterschied hilfreich: Beim Jakobsweg ist die Etappe mit dem Mistelbacher Wald als Ziel beschrieben; bei der Radroute markieren Kirche, Bundesstraße und Kellergasse den Verlauf im Ort.

Neben der Pfarrkirche Kleinhadersdorf gibt es eigens gekennzeichnete Radständer für eine kurze Gebetspause, etwa auf der Bike+Pray-Route. Auch der Pferdesport gehört zu den örtlichen Bezügen: Der Pferdesportverein Reitermühle betreibt in Kleinhadersdorf einen Reitbetrieb und engagiert sich für Wege für Wanderreiter. Wenn Sie diesen Aspekt in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Möglichkeiten.

So lässt sich die Suche nach Unterkünften an der Art der Reise ausrichten, die Sie planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Wilhelmsdorf, Ketzelsdorf, Poysbrunn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Poysdorf.

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