Maria Schmolln entdecken: Wallfahrtskirche, Klostergarten und Mountainbike
Unterkünfte in Maria Schmolln
Kurzfakten
- Die Wallfahrtskirche Maria Schmolln wurde zwischen 1860 und 1863 erbaut; die Gnadenkapelle kam 1880 als Anbau hinzu.
- Der Klostergarten im ehemaligen Franziskanerkloster zeigt mehr als 100 Pflanzen und ist als Schaugarten gestaltet.
- Die KTM Kobernaußerwald Mountainbike-Arena umfasst insgesamt 80 km Strecken; ein Rundkurs ist 55,5 km lang und weist etwa 1.400 Höhenmeter auf.
- Das Bauernmuseum Sollingerhof zeigt bäuerliche Arbeit, Handwerk und Alltagskultur.
Kultur, Garten und Alltag
An der Wallfahrtskirche lässt sich die Baugeschichte an zwei Daten festmachen: Die Kirche entstand zwischen 1860 und 1863, die Gnadenkapelle wurde 1880 angebaut. Für kulturgeschichtlich Interessierte ist damit auch die zeitliche Abfolge der beiden Bauphasen greifbar.
Das Bauernmuseum Sollingerhof richtet den Blick auf bäuerliche Arbeit, Handwerk und Alltagskultur. Landwirtschaftliche Geräte, frühere Transportmittel, Haushaltsgegenstände und zahlreiche historische Werkzeuge zeigen die Bandbreite der Sammlung. Untergebracht ist das Museum in einem neu errichteten Innviertler Bundwerkstadel. Sammlungsgegenstände und Gebäude setzen dabei eigene Akzente: Hier stehen sowohl die Arbeits- und Lebenswelt als auch ein benannter Bautyp im Blick.
Der Klostergarten als Schaugarten
Der Klostergarten Maria Schmolln befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster und lädt zum Verweilen ein. Mehr als 100 Pflanzen sind dort zu sehen: Heil- und Gewürzkräuter, Rosen, verschiedene Minzarten, Beeren und Giftpflanzen. Hinzu kommt ein Meditationsgarten. So reicht das Spektrum von konkreten Pflanzengruppen bis zu einem eigenen Gartenbereich für Meditation. Der Schaugarten vermittelt Wissen über Kräuter und Heilpflanzen; wer sich für Pflanzen interessiert, findet hier verschiedene Themen nebeneinander statt nur einer einzelnen Sammlung.
Mountainbike und Landschaft
Die KTM Kobernaußerwald Mountainbike-Arena umfasst insgesamt 80 km einheitlich beschilderte Strecken. Ein 55,5 km langer Rundkurs ist im Einbahnsystem beschildert und führt durch den Kobernaußerwald sowie die Gemeindegebiete von Maria Schmolln, Höhnhart, St. Johann am Walde und Treubach. Er weist etwa 1.400 Höhenmeter auf. Für die Tourenplanung sind die Angaben unterschiedlich zu lesen: 80 km bezeichnen das gesamte Streckennetz, während sich die 55,5 km und rund 1.400 Höhenmeter auf den Rundkurs beziehen. Im Bereich von Maria Schmolln und St. Johann am Walde bietet die Arena flowige Abfahrten, knackige Anstiege und technische Herausforderungen. Prüfen Sie die Routenbedingungen vor der Abfahrt.
Der Weg „GEMMA SCHMOLLN SCHAUEN – langer Weg“ bietet Ausblicke ins Gebirge und über den Kobernaußerwald. Hier stehen die Aussichten im Vordergrund, während die Mountainbike-Angaben konkrete Streckenlängen, Beschilderung und Höhenmeter für die Planung liefern. Damit lassen sich zwei unterschiedliche Interessen an der Landschaft auseinanderhalten: der Blick ins Gebirge und über den Wald einerseits, das Radfahren auf dem ausgeschilderten Netz andererseits.
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