Vöcklamarkt entdecken: Kirchen, Römergeschichte und Wege
Unterkünfte in Vöcklamarkt
Vöcklamarkt verbindet eindrucksvolle Kirchen, römische Spuren und Wege durch eine Landschaft aus Wiesen und bewaldeten Hügeln. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Kulturgeschichte und Bewegung in der Umgebung miteinander verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: vom markanten Vöckladom über die Kalvarienbergkirche bis zu Rundwegen im Tal der Dürren Ager.
Kirchen und Ortsgeschichte
Im Ortsbild steht der Vöckladom, die Pfarrkirche Vöcklamarkt, im Mittelpunkt. Die Kirche ist spätgotisch und besitzt barocke Elemente des 18. Jahrhunderts. Ihr Turm wurde 1720 barockisiert und auf 82 Meter erhöht. Im Inneren trägt der Marienaltar ein Altarbild des heiligen Isidor von Johann Georg Schmidt aus dem Jahr 1739. Damit lässt sich der Kirchenbesuch mit mehreren konkreten Stationen der Bau- und Kunstgeschichte verbinden.
Auch die Geschichte der Römer ist in Vöcklamarkt greifbar. Die Römerstraße von Juvavum, dem heutigen Salzburg, nach Lauriacum, Lorch bei Enns, führte durch Vöcklamarkt. Ein römischer Meilenstein wurde am 6. Dezember 1865 bei Mösendorf am sogenannten Burgstall gefunden, zusammen mit römischen Münzen sowie zahlreichen Pferdeschädeln und anderen Tierknochen. Der ungewöhnliche Fund ergänzt die historische Perspektive um ein konkretes Ereignis aus der Ortsgeschichte.
Nördlich des Marktes steht die Kalvarienbergkirche auf einem Hügel. Von dort bietet sich ein prächtiger Ausblick in alle Richtungen. Die Kirche wurde 1711 mit vier Kreuzwegkapellen errichtet und am 14. September, dem Fest der Kreuzerhöhung, vom Passauer Weihbischof Johannes Raimundus Graf von Lamberg geweiht. Wer Kirchen, Aussicht und historische Details in einem Ausflug verbinden möchte, findet hier einen klar umrissenen Zielpunkt.
Wiesen, bewaldete Hügel und Rundwege
Die Landschaft rund um Vöcklamarkt wird von Wiesen und bewaldeten Hügeln geprägt. Der Rundweg 1b – Dürre Ager Tal führt durch das Tal der Dürren Ager. Zu ihm gehören ein Abstecher zum Viechter Gipfelkreuz sowie der Weg entlang des Waldes zum Aussichtspunkt Hehenberg. So führt die Route nicht nur durch das Tal, sondern nimmt auch einen Gipfelkreuz-Abstecher und einen Aussichtspunkt auf.
Der Rundweg 1a – Gebirgspanorama führt zum Schloss Walkering. Das Schloss befindet sich seit dem 19. Jahrhundert in bäuerlichem Privatbesitz. Diese Information gehört zur Einordnung des Zielpunkts: Der Rundweg verbindet die Landschaft mit einem historischen Gebäude, ohne dass damit eine Besichtigung oder ein bestimmtes Besuchsangebot verbunden werden muss.
Am Römerradweg liegt der Rastplatz Vöcklamarkt. Dort stehen Tische und Bänke, dreiteilige Informationstafeln sowie ein Audioguide zur Verfügung. Für einen Aufenthalt mit unterschiedlichen Interessen können damit historische Informationen und eine Pause an einem festen Ort entlang des Radwegs zusammenkommen.
Museum und Anreise
Das Uhrmacher-Handwerkmuseum bewahrt einen original erhaltenen Kaufmannsladen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wenn Sie diesen Museumsbesuch einplanen, beachten Sie die angegebene Öffnungszeit: Vom 1. April bis 31. Oktober ist das Uhrmacher-Handwerkmuseum samstags von 9:00 bis 11:30 Uhr geöffnet.
Für die Anreise verfügt Vöcklamarkt über einen Bahnhof an der Westbahn. Vom Bahnhof Vöcklamarkt besteht außerdem eine Anschlussverbindung mit der Lokalbahn nach Attersee. Dieser Bahnbezug ist ein konkreter Bestandteil der Ortslage und kann bei der Auswahl Ihres Aufenthaltsortes eine Rolle spielen, wenn Sie die Umgebung nicht ausschließlich über das Auto erschließen möchten.
Weitere Orte für Ihre Auswahl
Für den Vergleich weiterer Ziele finden Sie außerdem Aurach Am Hongar, Desselbrunn, Timelkam, Fornach, Rutzenmoos, Pfaffing, Rüstorf und Kammer.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vöcklabruck.