Zell am Moos entdecken
Unterkünfte in Zell Am Moos
Zell am Moos verbindet die besondere Landschaft des Irrsees mit Wegen durch Moor- und Almwiesen sowie einer bemerkenswerten Geschichte. Der Irrsee, auch Zeller See oder Zellersee genannt, ist ein unter Naturschutz stehender Moorsee. Seine umgebenden Moore bieten vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.
Der Irrsee als geschützter Naturraum
Am Irrsee zeigt sich Natur nicht nur als Landschaftskulisse. Die Moore rund um den See sind ein eigener Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Auf dem Irrsee sind Motorboote nicht zugelassen. Diese ausdrückliche Einschränkung gehört zum Charakter des Sees und unterscheidet die möglichen Erlebnisse von einem klassischen, stark motorisierten Wassersportziel. Angeln ist am Irrsee ganzjährig möglich; Fischerkarten sind in der Trafik Lettner im Ortszentrum erhältlich. Im Gemeindebad Zell am Moos können Ruderboote ausgeliehen werden. Damit lassen sich am See unterschiedliche Schwerpunkte verbinden: Beobachtungen im geschützten Moorraum, Angeln oder eine Fahrt mit dem Ruderboot.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der Irrseeweg führt rund um den naturgeschützten Irrsee und folgt einer eigenen Beschilderung. Eine besondere Station liegt am Nordmoor: Dort gibt es einen Aussichts- und Beobachtungspunkt mit zahlreichen Informationen über den Lebensraum Moor. Der Weg verbindet damit Bewegung mit einer konkreten Erklärung der Landschaft, die den See umgibt.
Eine andere Perspektive bietet der Almwiesenweg. Er ist ein langer Rundwanderweg über die Almwiesen oberhalb der Gemeinden Zell am Moos und Haslau. Zugleich führt der Weg durch den Ortskern von Zell am Moos bis zur Kirche. Für die Tagesplanung entsteht so ein klarer Unterschied zwischen einer Runde entlang des geschützten Sees mit Moorbezug und einer längeren Wanderung über die höher gelegenen Almwiesen, die auch den Ortskern einbezieht.
Heimathaus, Pfarrkirche und Wallfahrt
Wer neben der Landschaft auch regionale Geschichte entdecken möchte, findet im Irrseer Heimathaus anschauliche Einblicke in bäuerliche Lebensweise, Handwerk und Brauchtum. Zu den gezeigten Bestandteilen gehören Rauchküchen aus dem frühen 18. Jahrhundert, eine Schnapsbrennerei, eine Hausmühle, ein Backofen und ein Göpel. Die Ausstellung macht damit nicht nur historische Begriffe sichtbar, sondern zeigt verschiedene Bereiche des früheren Alltags in konkreten Objekten.
Die Pfarrkirche Zell am Moos ist ein einschiffiges gotisches Gotteshaus und hat viel von ihrem ursprünglichen Charakter bewahrt. Zell am Moos wurde Mitte des 17. Jahrhunderts zu einem Marien-Wallfahrtsort. Zur religiösen und historischen Orientierung gehört außerdem die Kolomanskapelle, die als älteste Holzkirche Österreichs gilt. Die hölzerne Kolomanskirche steht in Gipfelnähe des 1.111 m hohen Kolomansberges. Damit reicht das kulturelle Interesse in Zell am Moos von der Ortskirche bis zu einem Holzbau in der Berglandschaft.
Anreise und Wahl des Urlaubsortes
Von der Autobahnabfahrt Mondsee der Westautobahn A1 geht es in Richtung Zell am Moos.
Weitere Orte vergleichen
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vöcklabruck.