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Aichkirchen entdecken: Wege, Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Aichkirchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aichkirchen verbindet eine ausgezeichnete Ortsgeschichte mit abwechslungsreichen Wegen und einer hügeligen Landschaft. 1991 wurde Aichkirchen zum schönsten Dorf Oberösterreichs gewählt. Wer einen Ort nicht nur als Übernachtungsziel, sondern auch über seine Wege, seine Kirche und seine Geschichte kennenlernen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Zugänge. Die Auszeichnung bildet einen jüngeren Bezugspunkt innerhalb der langen Ortsgeschichte.

Wanderwege und Laufstrecken

Die Aichkirchen Runde ist eine 10,10 km lange Wanderroute und damit die längste der drei genannten Strecken. Sie bietet eine klar ausgewiesene Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Die Aichkirchner Krailbergrunde ergänzt die Auswahl als 7 km lange Laufstrecke und ist damit die kürzeste der drei genannten Strecken.

Der Drei-Bezirke-Weg ergänzt dieses Angebot. Er ist als 8 km lange Wanderroute und zugleich als 8 km langer kombinierter Geh- und Radweg beschrieben. Bei den Distanzen liegt die Aichkirchen Runde 2,10 km über dem Drei-Bezirke-Weg und 3,10 km über der Krailbergrunde.

Radweg auf historischer Trasse

Aichkirchen gehört zu den sechs Orten an der ehemaligen Trasse der Haager Lies. Heute ist der Ort über eine Radschleife gut an den Haager-Lies-Radweg angebunden. Im regionalen Umfeld verläuft dieser 22 km lange Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse von Haag am Hausruck nach Neukirchen bei Lambach. Die historische Einordnung der Bahntrasse bleibt dabei erhalten, während die heutige Radverbindung eine eigenständige Form der Fortbewegung beschreibt.

Die regionale Verkehrsgeschichte zeigt sich an der ehemaligen Bahntrasse, während die spätgotische Pfarrkirche für die kirchliche Baugeschichte des Ortes steht. Die Auszeichnung von 1991 ergänzt diese beiden historischen Ebenen um einen jüngeren Bezug. In Aichkirchen stehen damit Bahntrasse, Sakralbau und Dorfgeschichte nebeneinander.

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Pfarrkirche und Dorfgeschichte

Ein markanter kultureller Bezugspunkt ist die Pfarrkirche Aichkirchen. Es handelt sich um eine kleine, spätgotische, einschiffige Pfarrkirche. Sie ist den heiligen Apostelfürsten Peter und Paul geweiht; das Patroziniumsfest wird am 29. Juni gefeiert. Die Geschichte des Ortes reicht deutlich weiter zurück: Aichkirchen wurde um 1136 erstmals als „Eicha prope coenobium Lambach“ erwähnt.

Zwischen dieser ersten Erwähnung und der Auszeichnung von 1991 liegen mehr als acht Jahrhunderte. In der Pfarrkirche verbinden sich damit frühe Ortsgeschichte, spätgotische Baukunst und ein klar datiertes Patroziniumsfest.

Hügelige Landschaft und Ruhe

Die Landschaft von Aichkirchen ist hügelig und wird vor allem von Wäldern sowie landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt. Diese Verbindung verleiht dem Ortsbild einen deutlich ländlichen Charakter. Besucher finden in Aichkirchen Ruhe und Erholung; zugleich sorgen Wanderroute, Laufstrecke und kombinierter Geh- und Radweg für unterschiedliche Möglichkeiten, die Umgebung aktiv wahrzunehmen.

Weitere Orte zur Orientierung

Wenn Sie neben Aichkirchen noch weitere Orte für Ihre Reiseplanung ansehen möchten, können Sie außerdem Sipbachzell, Fischlham, Pennewang, Thalheim Bei Wels, Sattledt, Marchtrenk, Krenglbach sowie Pichl Bei Wels ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wels-Land.

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