Niederalm entdecken

Niederalm zwischen Denkmalpflege und historischen Spuren

Wenn Sie Niederalm für einen Aufenthalt auswählen, begegnen Sie einem Ort mit bemerkenswerten Kulturspuren und einer eigenständigen Wegtradition. Historische Gebäude, Erinnerungsorte und geschützte Zeugnisse prägen das kulturelle Bild von Niederalm.

Kirche, Erinnerungsort und historische Spuren

Ein wichtiger Bezugspunkt ist die katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in Niederalm. Sie steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Im Jahr 2020 erhielt die Kirche als Ersatz für das vorherige Instrument ein gebrauchtes Instrument der Firma G. F. Steinmeyer & Co. aus Oettingen in Bayern. Es stammt aus der evangelischen Kirche Seelbach bei Lahr im Schwarzwald.

Vor der Pfarrkirche erinnert das Kriegerdenkmal Niederalm an die gefallenen und vermissten Kameraden des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Das Denkmal wurde im Frühjahr 1924 errichtet und am 22. Juni 1924 im Rahmen einer Glockenweihe enthüllt. Die beiden Daten geben dem Erinnerungsort eine klar nachvollziehbare Entstehungsgeschichte. Die Glockenweihe ist dabei als Anlass der Enthüllung überliefert. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier daher nicht nur einen allgemeinen Gedenkort, sondern auch einen konkret dokumentierten Zusammenhang mit dem Jahr 1924. Das Kriegerdenkmal steht im Umfeld der per Verordnung geschützten Pfarrkirche.

Zu den weiteren historischen Spuren gehören der Ansitz Schloss Lasseregg nordöstlich der Filialkirche von Niederalm. Er steht in einem teilweise durch Neubauten verkleinerten Park. Das erzbischöfliche Lehengut „Kirchhof zu Niederalben“ ist erstmals 1418 nachweisbar. Außerdem steht eine frühmittelalterliche Siedlung bei Niederalm am Keltenweg 11 in 5081 Anif (Niederalm) per Bescheid unter Denkmalschutz. Bei der Pfarrkirche gilt der Denkmalschutz per Verordnung, bei der Siedlung per Bescheid. Das Niederalmer Wetterkreuz wurde von Anton Berner aus Niederalm geschaffen. Schloss Lasseregg liegt dagegen nordöstlich der Filialkirche, während die frühmittelalterliche Siedlung am Keltenweg 11 an einer eigenen Adresse in 5081 Anif (Niederalm) verortet ist.

Ein Kulturweg mit Etappenmöglichkeit

Für eine längere, bewegte Erkundung bietet sich der Anifer Bildstockweg als eigener thematischer Schwerpunkt an. Er ist ein Kulturgutweg und zugleich ein Andachtsweg mit dreißig Stationen. Mit einer Länge von 14 km kann er in einer oder mehreren Etappen begangen werden. Diese dokumentierte Etappenmöglichkeit erlaubt es Ihnen, die Wegstrecke in einen kürzeren oder längeren Tagesablauf einzuordnen, ohne den kulturellen Charakter des Weges aus dem Blick zu verlieren. Die Etappenwahl betrifft dabei nicht die Wegart, sondern nur die Aufteilung der 14 km.

Mobilität und Auswahl der Unterkunft

Für Ihre Mobilitätsplanung ist außerdem relevant, dass die Region-Salzburg-Stadt-Tickets des Salzburger Verkehrsverbunds auch in der Zone Niederalm gelten. Die Gültigkeit dieser Tickets kann daher in Ihre Aufenthaltsplanung einfließen.

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Weitere Ziele zur Orientierung

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