Gußwerk entdecken
Unterkünfte in Gußwerk
Gußwerk zwischen Eisengeschichte und Salzatal
Gußwerk gilt als das Tor zum Salzatal. Die Montangeschichte zeigt sich an Kirche, Museum und Kanonenpark. Mehr als 80 % der für Gußwerk beschriebenen Fläche sind bewaldet. Der Name Gußwerk stammt vom alten Eisengusswerk. Wenn Sie für Ihren Urlaub einen Ort suchen, an dem Kulturgeschichte, Flusslandschaft und aktive Ausflüge unterschiedliche Akzente setzen, bietet Gußwerk dafür mehrere klar erkennbare Anknüpfungspunkte. So stehen Kirche, Museum und Kanonenpark nicht losgelöst von der Umgebung, sondern in einem Ort, dessen Charakter von Wald, Fluss und Industriegeschichte zugleich geprägt ist. Zusammen mit dem hohen Anteil bewaldeter Fläche entsteht so ein Ortsbild, in dem historische und landschaftliche Bezüge nebeneinanderstehen. Für Besucher ergeben sich daraus zwei unterschiedliche Zugänge: Die Kulturorte stehen für die Eisenverarbeitung, während Wald und Fluss den Rahmen für die aktiven Routen bilden. Gußwerk verbindet damit konkrete Zeugnisse der Montangeschichte mit Wegen und Wasserabschnitten, die unterschiedliche Formen der Fortbewegung ansprechen.
Montankultur mit konkreten Wahrzeichen
Ein wichtiger kultureller Bezugspunkt ist die Kirche Zum Heiligen Kreuz. Sie wurde 1850 im Auftrag des einstigen k.k. Montanärars von Baumeister Zearo aus Judenburg erbaut.
Diese Geschichte begegnet Ihnen auch im Montanmuseum Gußwerk. Zu seiner Sammlung gehören unter anderem verzierte Öfen aus Gusseisen. Ein weiteres sichtbares Zeichen der früheren Eisenverarbeitung sind zwei Kanonen, die einst im alten Eisengusswerk von Gußwerk hergestellt wurden. Heute stehen sie als Wahrzeichen im eigens dafür angelegten Kanonenpark. Im Museum erscheint diese Geschichte als Sammlung mit konkreten Gegenständen; im Kanonenpark wird sie durch zwei einzelne Wahrzeichen im Ortsbild sichtbar. Die drei Kulturorte setzen dabei verschiedene Akzente: Die Kirche ist ein einzelnes Bauwerk, das Museum bewahrt eine Sammlung, und der Kanonenpark zeigt zwei historische Objekte im Ortsbild.
Styrian Salza und Wege durch die Landschaft
Die Styrian Salza eröffnet eine eigene Perspektive auf Gußwerk. Die Route entlang des Flusses bietet flussaufwärts von Wildalpen bis Gußwerk Wildwasser der Schwierigkeitsgrade I bis II+. Dabei ist eine wichtige Einschränkung zu beachten: Die aufgeführten Routen der Styrian Salza dürfen für den Wildwassersport nur von lizenzierten Outdoor-Unternehmen genutzt werden. Diese Vorgabe unterscheidet das dokumentierte Flusserlebnis von einer frei wählbaren individuellen Aktivität und sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Auch für das Radfahren und Wandern gibt es unterschiedliche Bezugspunkte. Eine Mountainbike-Route verläuft durch Gußwerk. Auf der Wanderroute Sigmundsberg folgt auf einen Waldweg der Abschnitt am Fluss; anschließend führt die Strecke nach Gußwerk. Die beiden Landwege setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: einmal der Verlauf durch den Ort, einmal die Verbindung von Wald und Fluss.
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