Poppenforst entdecken: Weinbau, Kapellen und Höhenweg
Poppenforst zwischen Weinbau, Kapellen und Höhenweg
Poppenforst verbindet einen markierten Wanderweg mit kleinen sakralen Zielen und einem besonderen Aussichtspunkt am Weinbau Plank. Martiner Höhenwegs. Dadurch lässt sich der Aufenthalt unterschiedlich gestalten – als Wanderetappe, als Besuch einzelner Kapellen oder als Ausflug zu einem Aussichtspunkt.
Weinbau Plank und der Aussichtspunkt
Beim Weinbau Plank, der auch als „Zwinger Poppenforst“ bekannt ist, führt ein asphaltierter Stichweg zu einer Geländekuppe. Dort befindet sich eine eingerichtete Laube. Auf derselben Geländekuppe liegt ein idyllisch gelegener Rastplatz. Der Ort verbindet damit mehrere klar benannte Elemente, ohne dass daraus ein bestimmtes Besuchsprogramm abgeleitet werden muss: Der Stichweg führt hinauf, die Laube und der Rastplatz markieren das Ziel, und der Weinbau Plank bleibt der Bezugspunkt.
Auch der St. Martiner Höhenweg erreicht am höchsten Punkt des Weinbergs beim Weinbau Plank in Poppenforst einen Aussichtspunkt. Für die Orientierung ist damit nicht nur der Name des Weinbaus wichtig, sondern auch seine Lage am höchsten Punkt des Weinbergs. Wer verschiedene Interessen in einer Reisegruppe zusammenbringen möchte, kann diesen Abschnitt als konkrete Weg- und Landschaftserfahrung einordnen und den Besuch der Kapellen davon getrennt betrachten.
Der St. Martiner Höhenweg als längere Verbindung
Die durch Poppenforst führende Wanderstrecke ist ausgeschildert und markiert. Betreut wird sie von der Alpenvereinssektion Deutschlandsberg. Der St. Martiner Höhenweg führt vom Bahnhof Deutschlandsberg über die Kogelbauer-Kapelle, den Riemerberg, Poppenforst, den Fröhlichberg, Aigneregg und Sulberegg zum Bahnhof St. Martin im Sulmtal. Poppenforst ist damit ein namentlich ausgewiesener Abschnitt innerhalb einer Route, die zwei Bahnhöfe miteinander verbindet.
Nach Poppenforst führt der Weg am geschichtsträchtigen Taborkogel vorbei. Auf dem weiteren Verlauf ist in Fröhlichberg die größere von zwei blauen Kapellen als Hohl-Kapelle bezeichnet. Diese genaue Abfolge macht den Weg auch für Besucher interessant, die nicht nur eine Landschaft, sondern benannte Stationen und regionale Bauwerke wahrnehmen möchten.
Kapellen mit benannten Details
Die Hohl-Kapelle steht nahe der kleinen Marienkapelle und liegt auf 412 Metern Höhe. Der Weg vom Weinbau Plank führt weiter zu dieser kleinen Marienkapelle. An der Hohl-Kapelle waren vor der jüngsten Neufärbelung die Jahreszahl 1847 und im Torbereich eine Inschrift zur Renovierung im Jahr 1986 angebracht. Die Angaben verweisen auf unterschiedliche Zeitpunkte und sollten deshalb nicht zu einer einzigen Jahreszahl zusammengezogen werden: 1847 ist als Jahreszahl an der Kapelle überliefert, 1986 steht im Zusammenhang mit der Renovierung.
Auch die für 2026 geplanten Mai-Andachten gehörten zu den genannten örtlichen Bezügen. Alle waren zur Teilnahme eingeladen; Poppenforst war am 13. Mai in der Dorfplanung der zweiten Maiwoche aufgeführt.
Graz und der Bahnhof Deutschlandsberg
Von Graz aus erreichen die Züge der Linien S6 oder S61 den Bahnhof Deutschlandsberg, den Ausgangspunkt des St. Martiner Höhenwegs. Der Bahnhof St. Martin im Sulmtal markiert den anderen Endpunkt der Verbindung.
Weitere Orte entdecken
Wenn Sie neben Poppenforst weitere Orte ansehen möchten, finden Sie hier eine kompakte Auswahl: Graschuh, Wetzelsdorf in der Weststeiermark, Preding, Soboth, Deutschlandsberg, Groß Sankt Florian, Hollenegg und Gamsgebirg.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comZur übergeordneten Reiseübersicht: Deutschlandsberg.