Grafendorf Bei Hartberg entdecken: Kirchen, Schlösser und Wege
Unterkünfte in Grafendorf Bei Hartberg
Grafendorf bei Hartberg liegt im oststeirischen Hügelland am Fuß des Masenbergs. Landschaft, historische Bauwerke und abwechslungsreiche Wege prägen den Ort: Sie können einen Tag in einer geschützten Naturlandschaft verbringen, sich mit der Geschichte der Region beschäftigen oder mehrere Schlösser auf einer Wanderung erkunden und eine Radtour unternehmen. Auch für die Anreise ist die Lage klar beschrieben: Grafendorf liegt an der Thermenbahn sowie an der RegioBus-Linie Gleisdorf – Hartberg – Wien.
Landschaft und Wege rund um Grafendorf
Der Beistein ist ein großer Fels und der Hausberg von Grafendorf bei Hartberg; er liegt auf 813 Metern Seehöhe. Einen breiteren Landschaftseindruck vermittelt der Pankratiusweg. Er verläuft teilweise durch einen Naturpark und größtenteils durch eine geschützte Naturlandschaft. Entlang des Weges gibt es Ausblicke bis nach Slowenien, in die pannonische Tiefebene und auf die Alpenausläufer des Wechsels.
Das Wanderwegenetz der Gemeinde Grafendorf umfasst sechs Wanderwege. Die 60s Roas ist eine historische Wanderung durch die Gemeinde Grafendorf. An 10 Stationen geht es um die Ursprünge der einzelnen Ortsteile beziehungsweise Orte.
Wanderung zu drei Schlössern und Radtour im Hartbergland
Die 21,8 Kilometer lange, beschilderte 3-Schlösser-Wanderung ist ein Rundwanderweg, der ausgehend von Grafendorf bei Hartberg zu den drei Schlössern Reitenau, Kirchberg und Aichberg führt. Unabhängig davon ist die Drei-Schlösser-Tour im Hartbergland knapp 30 Kilometer lang und durchgehend asphaltiert. Wegen der vielen Steigungen ist sie nur für sportliche Radfahrer oder E-Bike-Fahrer geeignet.
Die drei Ziele stehen für unterschiedliche Facetten der Region. Im Schloss Reitenau befindet sich die Messkapelle Franz Xaver. Die Burg Kirchberg wurde um 1130 von Graf Ekbert II. von Formbach-Pitten als Verwaltungszentrum für seine Besitzungen südlich des Wechsels gegründet. Die Messkapelle Hl. Maria im Schloss Kirchberg am Walde wurde 1752 erbaut. Schloss Kirchberg am Walde/Landwirtschaftsschule steht unter Denkmalschutz. Schloss Aichberg ist heute ein Ort moderner Kunst und dient als Rahmen für kulturelle Ausstellungen.
Kirchen, Denkmäler und regionale Geschichte
Die katholische Pfarrkirche hl. Michael in Grafendorf bei Hartberg steht unter Denkmalschutz. Auch die katholische Filialkirche hl. Pankratz in der Nähe von Grafendorf bei Hartberg steht unter Denkmalschutz. Die Römerzeitliche Villa Rustica II steht unter Denkmalschutz. Die Hügelgräbergruppe Lebernholz steht ebenfalls unter Denkmalschutz.
Die Wallfahrtskirche St. Pankrazen wurde erstmals 1544 urkundlich genannt. Bemerkenswert ist ihre Ausrichtung: Hauptachse und Altar zeigen nach Westen statt nach Osten. In den warmen Sommermonaten ist die Wallfahrtskirche während des Wochenendbetriebs des Mesnerhäusls für Gäste geöffnet; ganzjährig ist ein Blick durch ein kleines Fenster beim Kircheneingang möglich. Die Kreuzkapelle, ehemals eine Friedhofskapelle, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. In ihrem Inneren befindet sich eine 1724 von Johann Cyriak Hackhofer geschaffene Totentanzdarstellung.
Wer die Entwicklung der Landschaft und ihrer Siedlungen zeitlich weiter zurückverfolgen möchte, findet im Heimatmuseum Grafendorf Ausstellungsobjekte von der geologischen Entwicklung der Landschaft über die Ur- und Frühgeschichte und die mittelalterliche Siedlungsperiode bis zur Bauernbefreiung. Besichtigungstermine für das Heimatmuseum Grafendorf werden individuell vereinbart.
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