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Kammern Im Liesingtal

Unterkünfte in Kammern Im Liesingtal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kammern Im Liesingtal verbindet historische Zeugnisse mit Wegen, die ganz unterschiedliche Arten der Entdeckung erlauben. Zwischen Kirchen, Burgruinen, Pilger- und Wanderstrecken können Sie Kulturgeschichte vertiefen oder die Landschaft Schritt für Schritt kennenlernen. Auch für eine Reise mit unterschiedlichen Interessen bietet der Ort damit mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte.

Landwirtschaft, Kunst und gelebte Geschichte

Im Museumshof Kammern werden rund 200 Jahre landwirtschaftliche Geschichte dokumentiert. Einen kunsthistorischen Akzent setzt die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer: Dort befindet sich eine gotische Muttergottesstatue im Stil der „Schönen Madonna“ aus dem Jahr 1420. Außerdem bewahrt die Kirche eine Glocke aus dem Jahr 1536 aus der Werkstatt von Jörg Perger. Die katholische Pfarrkirche und der zugehörige Friedhof stehen per Verordnung unter Denkmalschutz. Auch der Turmhügel Umadum steht per Bescheid unter Denkmalschutz. Wer historische Orte gern mit einer Route verbindet, findet in Kammern mehrere Möglichkeiten. Der Rastlandradweg R15 führt durch Kammern und eignet sich für gemütliche wie sportliche Radtouren durch die Region. Eine Etappe des Mariazeller Gründerwegs führt ebenso durch Kammern wie eine Etappe des Styrian Iron Trail. Der Marterlweg umfasst 48 Marterln, Kapellen und Bildstöcke. Dabei stehen vier unabhängig begehbare Routen zur Wahl; sie sind zwischen 11,6 und 16,3 Kilometer lang, zusammen ergibt sich eine Gesamtlänge von 52,1 Kilometern.

Wege zwischen Kammern und den Burgruinen

Der Rittersteig verläuft zwischen Kammern und Mautern. Er ist gelb-weiß markiert, verfügt über ein eigenes Beschilderungssystem und besitzt rund um die Burgruine Kammerstein mehrere Informationstafeln. Eine Besonderheit für die Anreise: Der Rittersteig lässt sich mit einer Zuganreise kombinieren, da beide Orte über einen Bahnhof verfügen. So lässt sich die Wegidee auch unabhängig von einer Rückkehr zum Ausgangspunkt betrachten. Rund um die historischen Bauwerke treffen unterschiedliche Zeitspuren aufeinander. Die heutige Burgruine Kammerstein entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Burgruine Ehrenfels zählt mit 1.146 Metern Seehöhe zu den höchstgelegenen Wehrbauten der Steiermark. Von der benachbarten Burgruine Kammerstein aus ist sie über einen schmalen, steilen Pfad in knapp einer halben Stunde erreichbar. Für eine Auswahl zwischen kurzen Kulturstopps und einer anspruchsvolleren Wegpassage liefert dieser Abschnitt einen klaren Kontrast. Auch die Wanderroute zum Steineck führt zu einem markanten Ziel: Sie erreicht den 1.297 Meter hohen Gipfel des Steinecks, auf dem ein Gipfelkreuz und eine Bank stehen. Rund um den Blumenberg Reiting bei Kammern finden Naturliebhaber eine intakte Fauna und Flora.

Sakrale Orte mit eigenen Geschichten

Nördlich des Ortes Seiz steht die Ulrichskirche Seiz auf einer Anhöhe innerhalb der Marktgemeinde Kammern im Liesingtal. Der älteste erhaltene Teil der Kirche ist die heutige Sakristei. Die freigelegten Fresken zeigen Kunst und Glauben der Menschen um das Jahr 1000. Für Ihren Besuch ist eine wichtige Einschränkung zu beachten: Der Innenraum ist fast das ganze Jahr über geschlossen, außer bei besonderen Anlässen. Der überdachte Außengang darf betreten werden. Zur weiteren Orientierung finden Sie außerdem Präbichl, Gai, Trofaiach, Sankt Stefan ob Leoben, Hieflau, Radmer, Sankt Michael In Obersteiermark und Niklasdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leoben.

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