Oppenberg

Oppenberg spricht Reisende an, die Natur, religiöse Geschichte, Wanderungen und steirische Küche miteinander verbinden möchten. Das Ziel bietet dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte: vom Oppenberger Moos über die Pfarr- und Wallfahrtskirche bis zu Wegen in den Rottenmanner Tauern. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie daher überlegen, ob Sie vor allem Landschaft, Kultur, Wallfahrt oder aktive Tage in den Mittelpunkt stellen möchten.

Weite Landschaft im Oppenberger Moos

Das Naturschutzgebiet Oppenberger Moos liegt in einem weitläufigen Talboden westlich der Rottenmanner Tauern im Bereich der Gemeinde Oppenberg. Dieser Landschaftsraum bildet einen eigenen Schwerpunkt des Ortes und ergänzt die bergbezogenen Erlebnisse um eine offene Talbodenlandschaft. Wer während des Aufenthalts unterschiedliche Naturformen kennenlernen möchte, findet damit neben den Wegen in den Tauern auch ein geschütztes Gebiet mit deutlich anderem Landschaftscharakter.

Kirche, Wallfahrt und mittelalterliche Kunst

Die Pfarrkirche von Oppenberg wurde 1403 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich war sie eine romanische Kirche; im 15. Jahrhundert wurde sie baulich grundlegend verändert. In der südlichen Seitenkapelle befindet sich eine gotische Schreingruppe mit der Darstellung der „Anbetung der Könige“ aus der Zeit um 1490. Die Kirche ist damit nicht nur ein religiöser Bezugspunkt, sondern bewahrt auch konkrete Zeugnisse ihrer langen Bau- und Kunstgeschichte.

Auch die Fußwallfahrt von Irdning und Donnersbach nach Oppenberg ist seit 1403 urkundlich belegt. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche feiert ihr Patrozinium Mariä Geburt alljährlich am 8. September. Für die jährliche Wallfahrt ist der Zeitraum vom 13. Mai bis zum 13. September angegeben. Dabei beginnt um 18:00 Uhr am Schattnerhof das Rosenkranzgebet. Diese festen Daten geben der Ortsgeschichte einen wiederkehrenden religiösen Rahmen, den Sie bei Ihrer Reiseplanung gezielt berücksichtigen können.

Wanderungen mit unterschiedlichen Profilen

Die Gewürzalm-Route führt über Wiesen und durch den Wald zur Gewürzalmhütte. Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung zur Seekoppe. Die markierte Route Rundtour Hochgrössen-Seekoppe führt über einen Steig hinunter nach Oppenberg; anschließend sind auf der Straße etwa 2 km bis zum Auto zurückzulegen. Diese Angabe ist besonders für die Planung des Rückwegs relevant, weil die Tour nicht ausschließlich auf dem Steig endet.

Die Wanderung auf den Schüttkogel setzt andere Schwerpunkte: Sie führt über eine teils anspruchsvolle Gratwanderung und einen steilen Gipfelhang zu einem aussichtsreichen Zweitausender in den Rottenmanner Tauern. Damit stehen in Oppenberg sowohl eine Route über Wiesen und Wald zu einer Hütte als auch Bergwanderungen mit Grat, Gipfelhang oder einem dokumentierten Straßenabschnitt zur Auswahl. Die genaue Tourwahl kann sich somit an der gewünschten Wegart und am beschriebenen Gelände orientieren, ohne dass alle Wanderangebote als gleichartige Spaziergänge betrachtet werden müssen.

Regionale Küche in Oppenberg

Für die örtliche Orientierung gibt es einen Parkplatz beim Wirtshaus Schaffer. Eine kulinarische Ergänzung bietet der Alpengasthof Grobbauer in Oppenberg: Dort werden regionale Zutaten verwendet und klassische steirische Gerichte serviert. So lässt sich die Reiseplanung neben Landschaft und Kultur auch mit regionaler Küche verbinden.

Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Johnsbach, Zlem, Pichl, Altaussee, Niederöblarn, Stainach, Geiergraben und Rohrmoos-Untertal ansehen.

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