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Hirschegg-Rein: Wandern und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Hirschegg-Rein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hirschegg liegt auf einem kleinen Hügel zwischen der Teigitsch und dem Mittereggerbach, auf einem Ausläufer der Bartholomäalm. Für Ihre Reiseplanung prägen zwei Themen das Bild: Wanderungen im Gebiet der Hirschegger Alm sowie Einblicke in bäuerliche Geschichte und spätgotische Baukunst. Die Interessen reichen damit von Bewegung in der Landschaft bis zur Beschäftigung mit Ortsgeschichte.

Almlandschaft und Weg zur Bernsteinhütte

Das Wandergebiet der Hirschegger Alm ist durch angenehme Auf- und Abstiege entlang sanfter Bergrücken geprägt. Dieses Landschaftsbild rückt das Gehen über Höhenzüge in den Mittelpunkt. Für die Ausflugsplanung lohnt sich die Unterscheidung zwischen dem weit gefassten Wandergebiet der Hirschegger Alm und einem konkret benannten Ziel, der Bernsteinhütte. Ein Fußweg zur Hütte beginnt in Hirschegg; die Bernsteinhütte ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Wenn Sie sie als Ziel einplanen, gehört der Weg selbst zum Ausflug. Die Hütte verfügt zudem über eine eigene Holzkegelbahn.

Wanderangebote in unterschiedlichen Formen

Lama-Touren auf der Alm bietet Schnupperwanderungen durch die umliegende Landschaft sowie Wanderungen für Rollstuhlfahrer an. Bei der Auswahl können Sie überlegen, ob Sie die Umgebung bei einer Schnupperwanderung kennenlernen möchten oder gezielt nach einem Wanderangebot für Rollstuhlfahrer suchen. Diese Angebote ergänzen die Landschaftsbeschreibung um konkrete Möglichkeiten, die Sie für Ihre Planung berücksichtigen können.

Dorfmuseum und spätgotische Pfarrkirche

Das Dorfmuseum Hirschegg wurde 1992 in einem Raum des Pfarrstadels eingerichtet. Seine Sammlung aus Geräten, Werkzeugen und Hausrat richtet den Blick auf bäuerliche Lebenswelten vergangener Zeiten. Geräte und Werkzeuge geben der Sammlung einen Arbeitsbezug, den der Hausrat um den Blick auf den bäuerlichen Haushalt ergänzt. Für den Besuch des Dorfmuseums wird um telefonische Voranmeldung gebeten; rufen Sie daher vorab an.

Die Pfarrkirche zur Hl. Maria in Hirschegg wird urkundlich bereits 1245 erwähnt. Die heutige Pfarrkirche ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, die zwischen 1470 und 1490 kunstvoll aus Marmor und Stein ausgeführt wurde. Die Jahreszahlen bezeichnen unterschiedliche Dinge: 1245 ist die urkundliche Erwähnung der Kirche, während 1470 bis 1490 die Ausführung der heutigen Hallenkirche einordnet. So stehen mit dem Dorfmuseum und der Kirche unterschiedliche kulturelle Interessen zur Wahl: bäuerlicher Alltag auf der einen, historische Baukunst auf der anderen Seite.

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Orientierung für Ihren Aufenthalt

Nah&Frisch Pöschl befindet sich im Ortszentrum von Hirschegg gegenüber der Bushaltestelle. Das Geschäft verfügt über eine Bauernecke mit Produkten aus dem Ort. Die Haltestelle ist ein benennbarer Orientierungspunkt im Zentrum; die Bauernecke ergänzt die Ortsinformation um einen Bezug zu lokalen Produkten.

Wenn Wandern den Schwerpunkt bildet, prägen die Hirschegger Alm und der Fußweg zur Bernsteinhütte Ihre Auswahl der Aktivitäten; wenn Sie stärker an Geschichte und Architektur interessiert sind, liegen die thematischen Anknüpfungspunkte beim Dorfmuseum und bei der Pfarrkirche. Wer beides schätzt, kann die Interessen in der eigenen Planung gewichten und Hirschegg-Rein danach als Reiseziel in Betracht ziehen.

Weitere Orte zum Entdecken: Hirschegg-Piber-Sonnseite, Bernau, Krottendorf Bei Ligist, Rauchegg, Edelschrott, Köflach, Kleinsöding, Mooskirchen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Voitsberg.

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