Sankt Georgen: Kirchengeschichte und Wanderwege
Unterkünfte in Sankt Georgen
Sankt Georgen verbindet Wanderwege mit einer Kirchengeschichte, die bis ins Jahr 1295 zurückreicht. Die Wanderung Birkfeld–St. Georgen und der Genusswanderweg Koglhof führen auf unterschiedliche Weise in den Ort. Wer einen Aufenthalt plant, kann sich daher fragen, ob der Schwerpunkt auf einer Hin- und Rückwanderung oder auf einem Wegverlauf mit Kreuzwegstationen und Kirche liegen soll.
Kirchengeschichte am Gasenbach
Die katholische Filialkirche St. Georgen am Gasenbach und der ehemalige Friedhof stehen gemeinsam unter Denkmalschutz gemäß Verordnung. Der Stand des Denkmalregisters ist der 30. Juni 2025. Bis 1788 war die Kirche die Pfarrkirche von Koglhof; die Pfarre St. Georgen ist seit 1295 belegt.
Auch die Geschichte des Kirchenbaus reicht über den einzelnen Ort hinaus: Er markierte den Beginn der Rodung und Besiedlung des Gemeindegebiets von Koglhof und des oberen Feistritztals. Der erste Unterricht für Kinder in Koglhof fand im Pfarrhof in Sankt Georgen statt. Diese Verbindungen geben der Ortsgeschichte mehrere Anknüpfungspunkte, von der Pfarre über Bildung bis zur Besiedlung der Region.
Eine weitere Verbindung zwischen den Kirchen ist die unsignierte „Schwarz“-Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Sie steht heute in der Koglhofer Kirche und war ursprünglich in der Filialkirche St. Georgen aufgestellt. Wer sich für Kulturgeschichte interessiert, findet so neben der Baugeschichte auch eine konkrete Spur, die von Sankt Georgen nach Koglhof führt.
Zwei Wanderungen, unterschiedliche Verläufe
Die Wanderung Birkfeld–St. Georgen beginnt am ehemaligen Bahnhof in Birkfeld und führt von dort nach Sankt Georgen und wieder zurück nach Birkfeld. Unterwegs überquert die Route den Gasenbach über eine Brücke. Im Verlauf der Wanderung gibt es in Sankt Georgen im Gasthaus Grünbichler eine Einkehrmöglichkeit.
Der Genusswanderweg Koglhof verläuft auf dem Weg Nummer 15 in Richtung Sankt Georgen und erreicht den Ort, wo die älteste Kirche des oberen Feistritztals liegt. Entlang der Kreuzwegstationen führt der Weg hinunter zum Ortskern, zur Kirche und weiter zum Ausgangspunkt bei der Sommerrodelbahn. Die Wegbeschreibung verbindet damit Stationen, Ortskern und Kirche in einem Verlauf.
Für die Planung lassen sich die beiden Wanderungen vor allem nach ihrem beschriebenen Verlauf unterscheiden: Birkfeld–St. Georgen ist eine Tour mit Rückkehr nach Birkfeld; der Genusswanderweg führt über die Kreuzwegstationen und den Ortskern weiter zum Ausgangspunkt bei der Sommerrodelbahn. Wenn Sie geschichtliche Themen gern in Ihre Ausflüge einbeziehen, können die Hinweise zu Pfarre, Kirche und Orgel einen zusätzlichen roten Faden für die Planung geben.
Den Aufenthalt nach den Ausflügen planen
Bei der Birkfeld–St. Georgen-Wanderung sind Start und Rückkehr benannt; beim Genusswanderweg stehen die Kreuzwegstationen und der Weg durch den Ortskern im Mittelpunkt. So können Sie zunächst festlegen, welche Art von Ausflug Sie einplanen möchten, bevor Sie nach einer Ferienwohnung für Ihren Aufenthalt suchen.
Auch für Familien, die unterwegs gern Geschichten aufgreifen, bieten die überlieferten Zusammenhänge Anknüpfungspunkte: Die ehemalige Pfarrkirche, die Anfänge des Unterrichts und der Weg der Orgel zwischen den Kirchen erzählen unterschiedliche Kapitel. Zusammen mit den beiden Wegverläufen ergibt sich eine Auswahl zwischen Wanderorientierung und kulturgeschichtlicher Entdeckung, ohne dass beide Ausflüge gleichgesetzt werden müssen.
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