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Tulfes entdecken: Glungezer, Wanderwege und Geschichte

Unterkünfte in Tulfes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tulfes verbindet den Zugang zur Glungezer-Bergwelt mit ungewöhnlichen Naturerlebnissen und einer bemerkenswerten Ortsgeschichte. Die Glungezerbahn führt von Tulfes zur Mittelstation Halsmarter auf 1.567 Metern und zur Bergstation Tulfein auf 2.055 Metern Seehöhe. Damit liegen unterschiedliche Ausgangspunkte für Wanderungen und Ausflüge im direkten Erlebnisraum des Ortes. Gleichzeitig laden die Pfarrkirche St. Thomas, der Kolbenturm und die Tulfer Krippe dazu ein, Tulfes auch abseits der Bergwege kennenzulernen.

Bergbahn, Gipfel und besondere Wege

Zu den auffälligsten Erlebnissen gehört der Kugelwald am Glungezer. In einem naturbelassenen Waldstück befindet sich die größte Holzkugelbahn der Welt. Ein weiterer Weg führt von Tulfes über die Glungezerbahn zur Mittelstation Halsmarter. Von dort verläuft die Wanderung durch malerisches Almgelände zur Voldertalhütte; der Rückweg führt über die Stiftsalm und Windegg zurück nach Tulfes.

Wer den höchsten Punkt des Gebiets ansteuern möchte, beginnt die Glungezer-Gipfeltour an der Bergstation Tulfein. Die Route führt über die Schaferhütte und die Glungezerhütte zum 2.677 Meter hohen Glungezer-Gipfel. Von dort reicht die Fernsicht auf 400 Gipfel. Die Wege unterscheiden sich dabei deutlich: Die etwa zwei Kilometer lange Zwugl-Runde beginnt und endet beim Gasthof Halsmarter, verläuft über einen guten Forstweg durch schattigen Wald und ist mit der Glungezerbahn erreichbar.

Eine andere Tour ist der Zirbenweg. Die etwa sieben Kilometer lange Panoramawanderung führt von der Bergstation des Patscherkofel fast eben zur Tulfeinalm. Von Tulfes aus erfolgt die Anreise mit dem Bus nach Igls und weiter mit der Gondelbahn; die Gehzeit beträgt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Bei der Orientierung für die Sommersaison 2026 ist außerdem wichtig, dass der Weg zum Schartenkogel während der gesamten Sommersaison 2026 gesperrt ist.

Geschichte im Ortsbild

Die Pfarrkirche St. Thomas bietet einen konzentrierten Einblick in die Geschichte von Tulfes. Schriftliche Belege für die Kirche reichen bis ins Jahr 1332 zurück, sie ist eine spätgotische Kirche. Der heutige Turm wurde 1718 erbaut. Das Altarbild stammt vom Haller Maler Alois Reisacher. Besonders außergewöhnlich ist eine Krippe von 1608 in der Pfarrkirche: Sie gehört zu den drei ältesten Krippen des Landes und wahrscheinlich Mitteleuropas. Der Innsbrucker Puppenmacher und Maler Kaspar Gerolt lieferte 1608 die Kleidung für die Tulfer Krippe und schnitzte einige ihrer Figuren.

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Auch der Kolbenturm erzählt von der Vergangenheit des Ortes. Der mittelalterliche Wohnturm steht im Volderwald von Tulfes und wurde um 1200 vom Geschlecht der Kolb erbaut. Eine lokale Besonderheit ist außerdem das Klumpern: Dabei fährt man auf einkufigen Rodeln die Übungswiesen hinunter. Im Skigebiet Glungezer bietet eine Abfahrt bis zu 15 Kilometer, je nach Fahrweise.

Regiobus 540 zur Glungezerbahn

Der Regiobus 540 verbindet den Bahnhof Hall in Tirol mit der Talstation der Glungezerbahn in Tulfes.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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