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Piller: Moorlandschaft und sakrale Kultur entdecken

Unterkünfte in Piller

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Das Piller Moor ist ein Latschen-Hochmoor und wurde 1970 zum Naturdenkmal erklärt.
  • Der Moor-Lehrpfad ist ein drei Kilometer langer Rundweg mit sieben Stationen zu Moorentstehung, Moorvegetation und Torfabbau.
  • Der 11 m hohe Moorturm bietet einen Ausblick über das Hochmoor.
  • Die Kaplaneikirche Maria Schnee steht mitten in Piller; auch mehrere Kapellen und das Alpine Heiligtum prägen die Kulturgeschichte des Ortes.

Moorlandschaft erleben und verstehen

Das Piller Moor verbindet geschützte Landschaft mit Wissensvermittlung. Die Bezeichnung Latschen-Hochmoor benennt den Charakter dieses Naturraums; seit 1970 ist er als Naturdenkmal ausgewiesen. Wer sich für die Entstehung und Nutzung von Mooren interessiert, findet auf dem drei Kilometer langen Rundweg sieben Stationen. Sie behandeln die Moorentstehung, die Moorvegetation und den Torfabbau. Schautafeln bringen Besucherinnen und Besuchern die Moorlandschaft näher.

Eine Kartierung der Piller Moore wies 1999 insgesamt 150 Blütenpflanzen und Moose nach. Diese zeitgebundene Zahl gibt der ökologischen Vielfalt eine konkrete historische Dimension: Sie zeigt, was bei der damaligen Erhebung erfasst wurde. Einen anderen Blick auf das Hochmoor bietet der 11 m hohe Moorturm. Während die Stationen einzelne Themen erschließen, eröffnet der Turm einen Ausblick über die Moorfläche.

Für den Zugang zum Naturdenkmal sind Forstwege und Holzstege als barrierefrei ausgewiesen; saisonale Bedingungen können variieren. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuelle Zugänglichkeit.

Kirchen und Kapellen in Piller

Die Kaplaneikirche Maria Schnee steht mitten in Piller. Daneben erzählen mehrere Kapellen von unterschiedlichen Zeiten und religiösen Traditionen. Die Fuchsmooskapelle, auch Maria Hilf genannt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ehren der Mutter Gottes von der immerwährenden Hilfe erbaut. Die Taschekapelle, ebenfalls Maria Hilf, stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet.

Die Moosangerkapelle ist ein rechteckiger Bau mit zwei Jochen aus dem 19. Jahrhundert. In ihrem Inneren befindet sich eine Nachbildung der Lourdesgrotte mit Madonna und Bernadette aus dem frühen 20. Jahrhundert. In der Friedhofkapelle wiederum befindet sich ein Pestkreuz aus dem späten 17. Jahrhundert. Zusammen zeigen diese Bau- und Ausstattungsdetails verschiedene historische Schichten sakraler Kultur in Piller.

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Das Alpine Heiligtum und seine Geschichte

Auch das Alpine Heiligtum gehört zu den kulturellen Anknüpfungspunkten. Das Freilichtmuseum des Alpinen Heiligtums auf der Pillerhöhe gehört zum Museum Fließ. Das Alpine Heiligtum am Piller Sattel liegt in unmittelbarer Nähe zum Naturparkhaus. Die wertvollen Opfergaben vom Brandopferplatz wurden 1991 entdeckt und befinden sich heute im Archäologischen Museum in Fließ.

Damit stehen in Piller unterschiedliche Reiseinteressen nebeneinander: Das Moor verbindet Landschaft, Schutzstatus und einen thematischen Rundweg; Kirchen und Kapellen machen Bauzeiten und religiöse Kunst greifbar; das Alpine Heiligtum führt zur Museumsgeschichte und zu den Opfergaben.

Weitere Reiseziele entdecken: Grins, Kappl-Bach, Ischgl, Sankt Christoph Am Arlberg, Langesthei, Tobadill, Vergötschen, Pfunds

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landeck.

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