Hohenweiler: Wege, Wald und Geschichte
Unterkünfte in Hohenweiler
In Hohenweiler treffen unterschiedliche Zugänge zu einem Aufenthalt aufeinander: Eine Rundwanderung führt vom Kloster Gwiggen durch den Wald, die Leiblachtal Route von Bregenz bis zur St.-Georg-Kirche. Dazu kommen das Naturschutzgebiet Rohrach und mehrere geschichtliche Bezugspunkte. Überlegen Sie bei der Planung, ob Sie vor allem eine konkrete Wanderung, Wege zur Naherholung oder die Geschichte des Orts in den Mittelpunkt stellen möchten.
Wanderwege mit verschiedenen Ausgangspunkten
In Hohenweiler gibt es Rad-, Spazier- und Wanderwege zur Naherholung unmittelbar vor Ort. Eine konkret beschriebene Tour ist die Nobelkammwanderung: Sie ist eine Rundwanderung vom Kloster Gwiggen durch den Wald, über Brücken und Steige. Wenn Sie eine Rundtour in Ihre Planung aufnehmen möchten, bietet diese Beschreibung klare Orientierung zu Ausgangspunkt und Wegverlauf.
Anders verläuft die Leiblachtal Route. Sie führt von Bregenz entlang der Seeanlagen, der Pipeline und der Leiblach bis nach Hohenweiler und endet an der St.-Georg-Kirche. Damit unterscheiden sich die beiden genannten Wege schon durch ihre Anlage: Hier die Rundwanderung ab Kloster Gwiggen, dort die Route von Bregenz bis zu ihrem Endpunkt in Hohenweiler. Das kann Ihnen helfen, die Tour auszuwählen, die besser zu Ihrem Tagesplan passt.
Geschichte in Gwiggen und an der St.-Georg-Kirche
Kloster Mariastern-Gwiggen führt seinen Ursprung auf drei Zisterzienserinnenabteien im Schweizer Kanton Thurgau zurück: Kalchrain, Feldbach und Tänikon wurden im 13. Jahrhundert gegründet. Der Ursprung des Klosters verbindet Hohenweiler mit einer Geschichte, die über den Ort hinaus in diese Schweizer Klosterlandschaft weist.
Auch das ehemalige Schlossgebäude von Gwiggen mit der Lorettokapelle reicht ins 17. Jahrhundert zurück. Einen anderen zeitlichen Bezugspunkt bildet die alte St.-Georgs-Kapelle: Von 1481 bis 1513 wurde sie zu einer Pfarrkirche ausgebaut. Die drei Angaben eröffnen unterschiedliche historische Perspektiven auf Hohenweiler – vom Ursprung Mariastern-Gwiggens über das Schlossgebäude bis zur Entwicklung der Kapelle zur Pfarrkirche.
Das Naturschutzgebiet Rohrach
Das Naturschutzgebiet Rohrach liegt in Hohenweiler und Möggers und umfasst 48,19 Hektar. Die Schutzgebietsausweisung stammt aus dem Jahr 1992. Rohrach ergänzt die Wege und die Baugeschichte um einen konkreten Naturbezug und ist damit ein weiterer Anhaltspunkt, wenn Sie Ihre Reiseinteressen abwägen. Die Informationen zur Nobelkammwanderung und zu den örtlichen Rad-, Spazier- und Wanderwegen bieten davon unabhängig Orientierung für die Wahl Ihrer Aktivitäten.
Anreise und Unterkunft nach Ihren Plänen auswählen
Wenn Sie die Nobelkammwanderung einplanen, ist die angegebene Anreise eine Zugfahrt bis zum Bahnhof Lochau-Hörbranz mit anschließender Weiterfahrt mit der Buslinie 121 oder 126 bis zur Haltestelle Gwiggen. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Fahrplan, damit Sie die Verbindung für Ihren Tag abstimmen können.
Für die Suche nach einem Hotel in Hohenweiler können Sie zunächst festlegen, welche Erlebnisse Ihren Aufenthalt prägen sollen: die Rundwanderung, weitere Wege zur Naherholung oder die kulturgeschichtlichen Orte. So richten Sie Ihre Auswahl an Ihren Plänen aus und können die beschriebene Anreise zur Wanderung gleich mitbedenken. Wenn Sie mehrere dieser Themen verbinden möchten, vergleichen Sie, welche davon in Ihrem Reiseplan den größten Platz bekommen sollen.
Weitere Orte entdecken
Auch diese Orte können Sie entdecken: Lochau, Buch, Bezau, Krumbach, Reuthe, Schnepfau, Warth und Bizau.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bregenz.