Dornbirn entdecken: Karren, Schluchten und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Dornbirn
Dornbirn zwischen Karren, Schluchten und Stadtgeschichte
Dornbirn verbindet eindrucksvolle Landschaften mit besonderen Einblicken in Natur, Technik und die Geschichte der Stadt. Sie können den Karren mit seinen Panoramablicken erkunden, durch von Wasser geformte Schluchten wandern oder am Marktplatz historische Baukultur und Stadtgeschichte entdecken. Auch die inatura setzt einen eigenen Schwerpunkt: Das interaktive naturkundliche Museum macht Forschung, Naturwissenschaft und Technik begreifbar.
Panoramablicke und Erlebnisse am Karren
Die Fahrt mit der Karrenseilbahn dauert fünf Minuten. Von unterwegs und oben eröffnen sich Panoramablicke auf die Schweizer Berge, das Rheintal und den Bodensee. An der Bergstation befindet sich die Karren-Kante, ein 12 Meter langer gläserner Steg mit Rundumblick. Damit erhält der Besuch am Karren einen klaren Aussichtsschwerpunkt, während der Familienwanderweg mit der Schatzsuche „Karrengold“ eine weitere Möglichkeit für eine gemeinsame Entdeckung bietet.
Wer den Karren zu Fuß erkunden möchte, findet außerdem einen breit angelegten Güterweg durch bewaldetes Gebiet von der Bergstation zur Talstation der Karrenseilbahn auf 455 Metern Höhe. Die nahen Berge bei Dornbirn laden zum Wandern ein und eignen sich gut fürs Mountainbiken. So lassen sich Aussicht, Bewegung und unterschiedliche Arten der Landschaftserkundung miteinander verbinden, ohne dieselbe Route wählen zu müssen.
Schluchtenwanderungen mit unterschiedlichen Strecken
Die Rappenloch- und Alplochschluchten wurden im Laufe von Hunderttausenden Jahren vom fließenden Wasser der Dornbirner Ach in den harten Kalkstein gegraben. Eine Wanderung durch die Rappenlochschlucht führt bis zum Staufensee, umrundet den See und kehrt anschließend auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück.
Für eine längere Tour führt die Schluchtenwanderung von Dornbirn-Gütle über die Rappenlochschlucht, den Staufensee und die Alplochschlucht weiter bis zur Bushaltestelle Schmitte an der Ebniter Straße auf 695 Metern Höhe.
Wenn Sie eine geführte Rappenloch-Tour bevorzugen, ist diese mit der Buslinie 177 ab dem Dornbirner Hauptbahnhof oder dem Dornbirner Rathaus erreichbar.
Naturwissenschaft und Stadtgeschichte
In der inatura vermitteln Experimente, Anschauungsobjekte, Filme und Bilder die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald und Wasser. Ein weiterer Schwerpunkt ist der menschliche Körper. Das Museum eignet sich damit besonders für Besucherinnen und Besucher, die Natur nicht nur draußen erleben, sondern Zusammenhänge auch anhand konkreter Ausstellungsstücke und interaktiver Vermittlung verstehen möchten.
Das Stadtmuseum Dornbirn präsentiert auf drei Stockwerken ausgewählte Objekte und Kunstwerke zu wichtigen Kapiteln der Stadtgeschichte. Untergebracht ist es in einem 200 Jahre alten Patrizierhaus direkt am Marktplatz. Ebenfalls am Marktplatz steht das Rote Haus, das 1639 errichtet wurde und ein schönes Beispiel für die früher in der Gegend vorherrschende Holzbauweise ist.
Unter dem Titel „Stadtspuren. Industrie und Wandel“ werden an 15 Stationen Geschichten über Aufstieg und Niedergang sowie über Kontinuitäten und Brüche erzählt. Die Route kann auch abschnittsweise begangen werden. Ihre Themenvielfalt ermöglicht Spezialführungen zu Architektur-, Technik- oder Sozialgeschichte. Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu regionalen, kulturhistorischen und zeitgenössischen Themen ergänzen außerdem die Dauerausstellung des Stadtmuseums Dornbirn.
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