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Naturpark Sölktäler: Täler, Almen und Ausflugsziele

Unterkünfte in Naturpark Sölktäler, Österreich

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten zum Naturpark Sölktäler

Die Sölktäler sind ein Reiseziel für alle, die Berglandschaft, Almen und kleine Orte statt eines durchgehend städtischen Urlaubs suchen. Das Großsölktal führt hinauf zum Sölkpass; das Kleinsölktal öffnet den Zugang zum Schwarzensee und zu weiteren Berglandschaften. Zwischen den Taleingängen auf rund 700 Metern und den höchsten Gipfeln liegen sehr unterschiedliche Höhenstufen. Entsprechend ändern sich Vegetation, Temperatur und Anforderungen an eine Tour schon innerhalb kurzer Entfernungen.

Naturpark Sölktäler Naturpark Sölktäler Foto: D.W.
  • Der Naturpark liegt in den Niederen Tauern in der Steiermark und umfasst das Großsölktal sowie das Kleinsölktal.
  • Seine Fläche beträgt 288 km²; als Naturpark besteht das Gebiet seit 1983.
  • Der Sölkpass verbindet das Großsölktal mit dem Murtal. Die Passstraße ist eine Sommerstraße; Öffnung und Befahrbarkeit hängen von Saison und Bedingungen ab.
  • Zu den bekannten Ausflugszielen gehören Schloss Großsölk und der Schwarzensee im Kleinsölktal.
  • Wanderungen reichen von kürzeren Wegen zu alpinen Touren. Höhenlage, Wetter und Wegzustand sollten zur eigenen Erfahrung passen.

Zwei Täler, unterschiedliche Ausflugspläne

Im Großsölktal prägen Almen und die Route über den Sölkpass das Landschaftsbild. Auf der Passhöhe erreicht die Straße fast 1.800 Meter. Da die Passverbindung nur im Sommer geöffnet wird, sollten Sie vor der Anreise den aktuellen Straßenzustand und mögliche Einschränkungen prüfen. Eine Durchfahrt ist nicht mit einer ganzjährig verfügbaren Verbindung gleichzusetzen. Wer eine Rundreise plant, sollte zudem klären, ob die gewünschte Strecke am Reisetag tatsächlich offen ist.

Das Kleinsölktal bietet mit dem Schwarzensee ein beliebtes Wanderziel. Der Zugang zum Schwarzensee ist laut Naturpark nahezu eben; prüfen Sie dennoch den aktuellen Wegzustand und wählen Sie Schuhe und Ausrüstung passend zu Wetter und Untergrund. Für einen ruhigen Ausflug lohnt es sich, genügend Zeit für Hin- und Rückweg einzuplanen, statt nur die Entfernung auf einer Karte zu betrachten.

Die Landschaft ist auch ökologisch besonders: Im kristallinen Gestein kommen weiße Marmoreinschlüsse vor. Dadurch treffen Pflanzen kalkreicher und kristalliner Standorte auf engem Raum zusammen. Traditionelle Almwirtschaft hat die Landschaft über lange Zeit mitgeprägt; Almen und alpine Lebensräume oberhalb der Waldgrenze gehören zu den charakteristischen Eindrücken. Der Naturpark liegt zugleich in einem größeren Schutzgebiet. Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen und nehmen Sie Rücksicht auf Weidetiere, Wildtiere und empfindliche Pflanzen.

Wandern und Bewegung in den Bergen

Das Wegenetz reicht von kürzeren Alm- und Familienwanderungen bis zu anspruchsvollen Bergtouren mit alpinen Abschnitten. Eine Tour sollte deshalb nicht allein nach Aussicht oder Höhenmeter ausgewählt werden: Erfahrung, Kondition, Tageslänge, Wetter und Rückweg gehören zusammen. Der Große Knallstein erreicht 2.599 Meter und zählt zu den höchsten Gipfeln der Niederen Tauern. Solche Höhenziele verlangen eine passende Vorbereitung und sind nicht mit einem gemütlichen Talspaziergang vergleichbar.

Der Tälerbus kann Wanderungen zwischen den Tälern erleichtern, fährt aber nur saisonal. Laut Naturpark verkehrte er 2026 vom 11. Juli bis 13. September unter der Woche: von Gröbming über Stein/Enns und den Sölkpass ins Murtal sowie von Stein/Enns zur Breitlahnhütte in der Kleinsölk. Dieser Zeitraum ist am 15. Oktober 2026 vorbei. Für eine spätere Reise lässt sich daraus keine Busverbindung ableiten; planen Sie eine Talquerung nur mit einer für Ihr Datum bestätigten Hin- und Rückfahrt. Ohne Rückfahrt wird aus einer Talquerung womöglich eine deutlich längere Tour.

Auch Radfahrende sollten die örtlichen Regeln beachten: Mountainbike- und E-Bike-Fahrten sind laut Naturpark auf öffentliche Straßen beschränkt, nicht auf beliebige Wege abseits davon. Wer mit dem Rad anreist, sollte Steigungen und Straßenverlauf realistisch einschätzen. Die Schladminger Tauern gehören wie die Sölktäler zu den Niederen Tauern; ihre Skiregion unterscheidet sich von den stilleren Tälern.

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Schloss Großsölk und regionale Kultur

Schloss Großsölk war einst Rast- und Einkehrstation für Säumer auf dem Weg über den Sölkpass. Heute befinden sich dort das Naturparkhaus, ein Museum und der Sölker Jesuitengarten. Ausstellungen greifen unter anderem Natur, Klimawandel und die Almwirtschaft auf. Im Innenhof wachsen Blumen, Heil- und Gewürzkräuter sowie Gemüse; das macht den Besuch zu einer passenden Ergänzung, wenn Sie sich nicht nur für Bergtouren interessieren.

Das Schloss eignet sich als Kulturbesuch, doch die reguläre Museumssaison 2026 lief vom 9. Mai bis 26. September, jeweils Mittwoch bis Samstag von 10 bis 17 Uhr; sie ist am 15. Oktober beendet. Der Jesuitengarten ist laut Naturpark täglich auch ohne Führung zu besichtigen. Führungen für Gruppen ab acht Personen sind auf Anfrage und nach Verfügbarkeit möglich. Für Besuche nach diesem Zeitraum sollten Sie die Öffnungszeiten neu erfragen; die Saison 2026 lässt sich nicht auf spätere Jahre übertragen. Die Dauerausstellung zum Ennstaler Steirerkas zeigt außerdem, wie eng regionale Esskultur und bäuerliche Arbeit mit der Landschaft verbunden sind. Kulinarische Angebote in Gasthäusern können je nach Betrieb und Saison variieren; planen Sie keine Öffnungszeiten ohne aktuelle Bestätigung ein.

Tagesplanung zwischen Tälern und Schloss

Die beiden Täler und Schloss Großsölk sind eigenständige Stopps. Für einen Tagesausflug ist es meist übersichtlicher, ein Tal als Schwerpunkt zu wählen, statt mehrere Ziele mit einer ungesicherten Busverbindung zu kombinieren. Der Tälerbus fuhr 2026 nur im genannten Zeitraum und unter der Woche; außerhalb dieses Angebots sollten Sie eine Talquerung nicht als verfügbare Verbindung einplanen. Die Sölkpassstraße ist eine Sommerstraße, deren aktuelle Befahrbarkeit für den Reisetag maßgeblich ist.

Das nahe gelegene Schladming im Ennstal lässt sich als eigener Ortsbesuch mit einem Aufenthalt in der Region verbinden. Wer im Winter Skitage außerhalb des Naturparks erwägt, findet in den Skigebieten Tauplitz und Schladming getrennte Ziele; das Skigebiet Schladming ist eine separate Option außerhalb des Naturparks. Prüfen Sie für den geplanten Reisetermin, welche Anlagen tatsächlich in Betrieb sind. So lassen sich Naturparkbesuch und weitere Reiseziele verbinden, ohne die unterschiedlichen Gebiete miteinander zu verwechseln.

Aktuelle Informationen zu Naturraum, Passstraße und Ausflugszielen bietet die Naturpark-Information. Für saisonale Angebote wie Bus, Museum oder einzelne Wege ist jeweils die konkrete aktuelle Auskunft maßgeblich.

Häufige Fragen zum Naturpark Sölktäler

Wo liegt der Naturpark Sölktäler?

Er liegt in den Niederen Tauern in der Steiermark und umfasst das Großsölktal und das Kleinsölktal. Der Sölkpass führt vom Großsölktal weiter in Richtung Murtal.

Wann ist die Sölkpassstraße geöffnet?

Die Passstraße ist eine Sommerstraße. Der genaue Öffnungszeitraum und die Befahrbarkeit können je nach Jahr und Bedingungen variieren; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Auskunft.

Ist der Weg zum Schwarzensee für alle gleich leicht?

Der Zugang zum Schwarzensee ist laut Naturpark nahezu eben. Wegzustand, Wetter und persönliche Mobilität können den Aufwand verändern; informieren Sie sich vorab und wählen Sie die Route entsprechend.

Kann ich im Naturpark mit dem Mountainbike abseits öffentlicher Straßen fahren?

Laut Naturpark sind Mountainbike- und E-Bike-Fahrten abseits öffentlicher Straßen nicht freigegeben. Nutzen Sie keine Wege, die dafür nicht freigegeben sind, und beachten Sie die örtliche Beschilderung.

Fährt der Tälerbus noch in der Saison 2026?

Nein. Der Naturpark nennt für 2026 den Zeitraum 11. Juli bis 13. September unter der Woche; dieser ist am 15. Oktober beendet. Der Bus verband Gröbming und Stein/Enns unter anderem mit dem Sölkpass und Murtal sowie Stein/Enns mit der Breitlahnhütte. Für spätere Reisen lässt sich aus dem Fahrplan 2026 keine Verbindung ableiten; planen Sie die Strecke nur, wenn für Ihren Termin eine passende Hin- und Rückfahrt angeboten wird.

Ist das Museum in Schloss Großsölk im Oktober geöffnet?

Die reguläre Museumssaison 2026 endete am 26. September. Sie lief vom 9. Mai bis 26. September, Mittwoch bis Samstag von 10 bis 17 Uhr. Der Jesuitengarten kann laut Naturpark täglich ohne Führung besichtigt werden; Gruppenführungen ab acht Personen sind auf Anfrage und nach Verfügbarkeit möglich.