St. Pankraz: Felsen, Wege und Geschichte
Unterkünfte in St. Pankraz
Ein Felsenbogen aus Jurakalk, ein See in gebirgiger Landschaft und Wege durch Täler geben St. Pankraz ganz unterschiedliche Akzente. Hier treffen eindrucksvolle Naturformen auf eine lange Kirchengeschichte und auf Routen, die den Ort mit Zielen wie Windischgarsten und Frauenstein verbinden.
Felsenbogen und See erleben
Die Teufelskirche ist ein 16 Meter breiter und 12 Meter hoher Felsenbogen aus Jurakalk im Vorderen Rettenbachtal bei St. Pankraz. Unter dem Felsen entspringen Karstquellen. Als Naturdenkmal ist die Teufelskirche seit 1984 ausgewiesen. Die Kombination aus markanter Gesteinsform und Wasser macht sie zu einem besonderen Naturthema des Ortes.
Auch der Elisabethsee liegt bei St. Pankraz, eingebettet in die gebirgige Landschaft der Pyhrn-Priel-Region. Die Wassertemperaturen laden zum Schwimmen ein; die jeweiligen Badebedingungen sollten Sie saisonal vor Ort prüfen. Zum See fahren der Postbus der Linie 430 oder der Riedler Bus der Linie 431 bis zur Haltestelle Steyrbrücke. Von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß. Prüfen Sie vor der Anreise den Fahrplan der Busse.
Wanderwege mit unterschiedlichen Zielen
Eine Wanderroute führt von St. Pankraz durch das Teichltal und das hintere Redtenbachtal nach Windischgarsten. Sie führt zum Rohrauergut, einem alten Bauernhof mit Mühle und Getreidespeicher. So verbindet die Routenbeschreibung Landschaft mit einem konkreten Einblick in die bäuerliche Geschichte. Bei der Tourenplanung geben Ihnen das Teichltal, das hintere Redtenbachtal und Windischgarsten konkrete Orientierung.
Auch der Benediktweg führt durch St. Pankraz: Die Etappe N09 verläuft von Hinterstoder über den Flötzersteig beziehungsweise Salzsteigweg hierher. Von St. Pankraz setzt sie sich am Fischersteig entlang des Klauser Sees bis zur Staumauer fort. Wer diese Route ins Auge fasst, kann die Etappenbeschreibung nutzen, um Start, Ziel und den Verlauf am See in die eigene Planung einzubeziehen.
Kirchengeschichte und regionale Tradition
Die Pfarrkirche von St. Pankraz ist spätgotisch und wurde vom Stift Spital erbaut. Ihre Einweihung fand 1462 statt. Seit Jahren führt von St. Pankraz eine Fußwallfahrt nach Frauenstein; wenn Sie daran teilnehmen möchten, prüfen Sie den konkreten Termin vorab. Vor der Renovierung, die im Zuge der Landesausstellung 1998 erfolgte, befand sich der denkmalgeschützte barocke Pfarrhof in einem außergewöhnlichen und wertvollen Originalzustand.
Auch das Wilderermuseum hat eine Geschichte mit Bezug zur Landesausstellung: Nach deren Ende wurde es in einen eigens errichteten Anbau des Gasthofs Steyrbrücke verlegt. Die Ortsgeschichte reicht zudem über einzelne Gebäude hinaus. St. Pankraz lag an einem uralten Handelsweg, der die deutschen Lande mit der Adria verband. Diese historischen Spuren bieten einen anderen Blick auf den Ort als die Natur- und Wanderthemen.
Die Unterkunftssuche an den eigenen Plänen ausrichten
Für die Wahl eines Hotels kann es hilfreich sein, zuerst die gewünschten Ausflüge zu ordnen: Stehen Wanderungen Richtung Windischgarsten oder eine Etappe des Benediktwegs im Mittelpunkt, oder möchten Sie Zeit am Elisabethsee einplanen? Wer sich besonders für Geschichte interessiert, kann auch die Pfarrkirche, den Pfarrhof und die örtliche Tradition in die Reiseplanung aufnehmen.
Weitere Orte entdecken
Wenn Sie weitere Reiseziele erkunden möchten, finden Sie hier auch Rinnerberg, Schlierbach, Inzersdorf Im Kremstal, Schweizersberg, Spital Am Pyhrn, Molln, Edlbach und Haselböckau.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kirchdorf An Der Krems.