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Waldhausen im Strudengau: Wege, Wasser und Stiftskultur

Unterkünfte in Waldhausen Im Strudengau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waldhausen im Strudengau vereint ein weitläufiges Wanderwegenetz, einen Badesee und bemerkenswerte Kirchenbauten. Mehr als 110 Kilometer Wanderwege geben aktiven Tagen einen deutlichen Platz; am See wechseln die Interessen zu Wasser und Ufer, während die Kirchen unterschiedliche Kapitel der Baugeschichte zeigen. Der jährlich um den 8. Dezember stattfindende Waldhausener Advent ergänzt diese Auswahl um einen wiederkehrenden Anlass im Jahreslauf. Für die Planung können Sie zuerst überlegen, ob Touren, Seezeit oder Kultur den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.

Wandern zwischen Hügellandschaft und Ausblicken

Das Wanderwegenetz umfasst mehr als 110 km. Eine konkret benannte Wanderoption ist die Ausblicksrunde, ein IVV-zertifizierter Wanderweg. Sie ist als anspruchsvoller Rundweg charakterisiert und führt durch die typische Mühlviertler Hügellandschaft auf 500 bis 700 m Höhe. Unterwegs liegen natürliche Felsdenkmäler; außerdem bietet die Runde herrliche Ausblicke. Schwierigkeit, Landschaft und Rundweg-Charakter geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Tourenauswahl. Die IVV-Zertifizierung ergänzt dieses Profil um eine weitere klare Kennzeichnung der Route.

Der Badesee als anderer Tagesakzent

Am Badesee Waldhausen stehen sowohl das Ufer als auch Aktivitäten am Wasser im Blick. Die Wasserfläche beträgt etwa 3,5 ha, die maximale Tiefe liegt bei 4 m. Am See gibt es einen Wakeboard- beziehungsweise Wasserskilift. Dazu kommen eine barrierefreie Seepromenade mit Liegewiese und Beachvolleyballplatz sowie ein barrierefreier Einstieg in den Badesee. So lassen sich verschiedene Aspekte der Seezeit unterscheiden: ein Aufenthalt auf der Liegewiese, die Promenade, Beachvolleyball oder der Lift als besonderes Merkmal des Gewässers. Die barrierefreie Promenade und der barrierefreie Einstieg sind dabei zwei eigenständige Hinweise auf die Ausstattung des Sees.

Stiftskirche, Fresken und nachgotische Baukunst

Die heutige frühbarocke Stiftskirche Maria Himmelfahrt wurde von 1650 bis 1680 erbaut. Sie beherbergt nahezu 300 farbenfrohe Fresken, die Christoph Colomba zugeschrieben werden. Die Fresken geben der Stiftskirche ein prägnantes künstlerisches Merkmal; die Zuschreibung an Colomba gehört zu ihrer Einordnung. Einen anderen architektonischen Bezugspunkt bietet das Langhaus der Pfarrkirche Waldhausen, das als eines der bedeutendsten nachgotischen Bauwerke Österreichs gilt. Frühbarocke Stiftskirche und nachgotisches Langhaus stehen damit für unterschiedliche Aspekte der Baugeschichte Waldhausens.

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Auch der Waldhausener Advent setzt einen kulturellen Akzent: Er findet jährlich um den 8. Dezember im Stiftsareal am Schloßberg statt. Wer die Reise auf diesen Anlass ausrichten möchte, kann den ungefähren Termin zur Orientierung nutzen und das konkrete Veranstaltungsdatum vorab prüfen. So unterscheidet sich die Planung für einen Besuch im Advent von einem Aufenthalt, dessen Schwerpunkt auf Wanderungen oder dem Badesee liegt.

Anreise und Aufenthalt planen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann die Anreise von der Westbahn über den Bahnhof Amstetten und mit dem Bus über Grein nach Waldhausen im Strudengau führen. Prüfen Sie für Ihren Reisetag den Fahrplan, damit die Verbindung zu Ihrer Planung passt. Bei der Suche nach einem Hotel in Waldhausen können Sie zunächst den gewünschten Reisecharakter festlegen: Soll die anspruchsvolle Ausblicksrunde den aktiven Schwerpunkt bilden, möchten Sie Zeit am Badesee einplanen oder interessiert Sie besonders die Baugeschichte?

Weitere Orte entdecken

Zum Weiterstöbern: Münzbach, Henndorf, Klam, Sankt Georgen Am Walde, Luftenberg An Der Donau, Naarn Im Machlande, Straß, Grein An Der Donau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perg.

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