Münzkirchen entdecken
Unterkünfte in Münzkirchen
Münzkirchen verbindet eine waldreiche, ruhige Gegend mit beschilderten Wanderwegen, besonderen Einblicken in die Ortsgeschichte und saisonalen Aktivitäten. Ob Sie lieber draußen unterwegs sind oder Kirchen und historische Anlagen entdecken möchten: Die unterschiedlichen Themen geben Ihrem Aufenthalt einen eigenen Schwerpunkt.
Wanderwege durch die waldreiche Gegend
Sechs beschilderte Wanderwege führen durch Münzkirchen. So können Sie Ihre Tage mit dem Wandern verbinden und die ruhige, waldreiche Umgebung als Teil des Aufenthalts erleben. Wanderkarten liegen bei sämtlichen Münzkirchner Betrieben und am Marktgemeindeamt kostenlos zur freien Entnahme auf. Damit lässt sich die Tourenplanung vor Ort an den ausgeschilderten Wegen orientieren.
Auch im Winter ist Bewegung im Freien möglich: In Münzkirchen wird Langlaufen als Winteraktivität angeboten. Für die wärmere Jahreszeit gibt es ein Freibad, das ein saisonales Angebot ist. Diese Unterschiede helfen bei der Frage, welche Jahreszeit und welcher Tagesrhythmus besser zu Ihren Reiseplänen passen.
Winterliche Aktivitäten und Einblicke in den Bio-Betrieb
Im Winter wird der Skaterplatz am Kinderspielplatz Münzkirchen als Eislaufplatz genutzt; außerdem gibt es dort drei Eisbahnen. Langlaufen und Eislaufen sind damit unterschiedliche Möglichkeiten, die kalte Jahreszeit in Münzkirchen zu verbringen. Da es sich um saisonale Angebote handelt und ihre Verfügbarkeit variieren kann, empfiehlt es sich, die aktuellen Bedingungen vor einem Besuch zu prüfen.
Beim Bio-Betrieb GRABMANN führt eine Führung über den Schweine-Lehrpfad rund um das Freilandgehege der Bio-Schweine. Gruppenführungen werden ab 15 Personen angeboten. Stimmen Sie die konkreten Arrangements vor der Anreise mit dem Betrieb ab. Zum Angebot gehören Dinkelnudeln, Schnaps, Kartoffeln, Obstband, Kornbrand, Frischfleisch vom Schwein und Speck; die Verfügbarkeit der Produkte kann sich ändern.
Kirchen und Kunst aus verschiedenen Jahrhunderten
Die Filial- & Wallfahrtskirche St. Sebastian wurde 1635 nach überstandener Pest erbaut. Im Inneren befindet sich ein gotisches Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert. Zur wiederkehrenden Tradition gehört die Wallfahrtsmesse zum Tag des heiligen Sebastian: Sie findet jeweils am Samstag nach dem 20. Jänner in der Kirche statt.
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1253 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr Langhaus ist ein dreischiffiger Bau aus der Barockzeit; der Nordturm ist 36 Meter hoch. Einen weiteren Blick auf die Bau- und Kunstgeschichte geben gotische Fresken im Presbyterium, die 1961 bei Restaurierungsarbeiten freigelegt wurden. Der Kreuzweg besitzt geschnitzte Rokokorahmen aus dem Kloster Vornbach am Inn. Zusammen zeigen die Kirche und ihre Ausstattung, wie sich unterschiedliche Epochen an einem Ort begegnen.
Der Erdstall als besondere Entdeckung
Die Erdställe in Münzkirchen gelten als mittelalterliche unterirdische Anlagen; ihre Entstehungszeit wird auf 800 bis 1250 n. Chr. datiert. Der Erdstall im Gasthaus Wösner ist 25,3 Meter lang. Im Gasthof Wösner kann man einen 70 bis 90 Zentimeter hohen unterirdischen Gang kriechend durchqueren. Die niedrige Höhe ist dabei ein prägendes Merkmal dieser Erfahrung und sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
So beginnt die Wahl mit dem Reiseerlebnis, das Sie in Münzkirchen entdecken möchten.
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