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Suben entdecken: Stift, Inn und Wege

Unterkünfte in Suben

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

Suben verbindet Stiftsgeschichte mit einer markanten Lage am Inn. Zu den historischen Zeugnissen zählen die frühere Stiftskirche mit sichtbaren Fundamenten der romanischen Vorgängerbasilika, Mariensäule, Bräukapelle und Franzosenkreuz. Für aktive Reisepläne kommen Pilger- und Wanderwege sowie im Winter Eisstockschießen an der Subener Bucht hinzu.

Innlandschaft und Jahreszeit

Das Stift Suben liegt auf einer Schotterterrasse am Ostufer des Inns. Die natürlich geschützte Landzunge, auf der es liegt, wird vom tief eingeschnittenen Subener Bach und vom Inn gebildet. Terrasse, Ufer und die beiden Wasserläufe geben der Umgebung eine klar fassbare topografische Gestalt: Suben lässt sich so sowohl über seine Baugeschichte als auch über die Landschaft erschließen.

Die Subener Bucht ist eine Einstauung des Inns. In den Wintermonaten eignet sie sich zum Eisstockschießen. Hier kommen Landschaftsbezug und Saison zusammen: Die Bucht gehört zum Innraum, während das Eisstockschießen eine winterliche Aktivität ist.

Stiftsgeschichte und Erinnerungsorte

Die Pfarrkirche Suben war eine ehemalige Stiftskirche. Nach dem Abriss der ursprünglich romanischen Basilika wurde sie von 1766 bis 1770 neu errichtet. Im südlichen Seitenraum sind die Fundamente des Vorgängerbaus zu sehen. So lassen sich zwei unterschiedliche bauliche Zeitschichten einordnen: die sichtbaren Spuren der romanischen Basilika und der Neubau aus dem 18. Jahrhundert.

Die Mariensäule wurde 2008 restauriert und in die Parkanlage des Gemeindeamtes versetzt. Die Bräukapelle könnte aus der Zeit stammen, in der das Klosterbräuhaus 1757 wiederbelebt wurde. Die beiden Jahreszahlen stehen für verschiedene Vorgänge: 2008 bezeichnet die Restaurierung und Versetzung der Mariensäule, während 1757 den möglichen zeitlichen Bezug der Kapelle markiert.

Das Franzosenkreuz erinnert an einen Friedhof, der 1809 in Suben für viele verstorbene französische Soldaten und Pflegepersonen aus den umliegenden Gemeinden angelegt wurde. 1809 bezeichnet dabei die Anlage des Friedhofs, an die das Kreuz erinnert.

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Wege, Flugplatz und Reiseplanung

Der Innviertler Jakobsweg verläuft bis Suben auf dem Via-Nova-Pilgerweg. Beim Lindetwald-Weg führt die Orientierung über eine konkrete Abzweigung: Nach dem Grenzflugplatz Schärding-Suben zweigt der Weg an einer Wegkreuzung in den Wanderweg Nr. 5 ab. Die Angaben setzen unterschiedliche Schwerpunkte – einmal den Pilgerwegverlauf bis Suben, einmal den Abzweig in einen nummerierten Wanderweg.

Der Flugplatz Schärding-Suben ist ein ziviler Sportflugplatz im oberösterreichischen Innviertel. Die dortige Flugschule bietet verschiedene Ausbildungen und Lizenzen an. Wenn Sie sich dafür interessieren, prüfen Sie das aktuelle Angebot vor Ihrer Reise. So ergänzt ein fliegerischer Schwerpunkt die Themen Pilgern, Wandern und winterlicher Sport.

Von der Autobahn A8 aus lädt Suben ebenso zu einem Stopp ein wie vom Radweg „Unterer Inn“. Wenn Sie eine Unterkunft in Suben suchen, können Sie Ihren Reiseanlass voranstellen: Stiftsgeschichte und Erinnerungsorte, Pilger- oder Wanderwege, das Flugschulangebot oder das saisonale Eisstockschießen setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Weitere Reiseziele entdecken: Vichtenstein, Freinberg, Zell An Der Pram, Brunnenthal, Gumping, Sigharting, Esternberg und Münzkirchen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schärding.

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