Bachmanning entdecken
Unterkünfte in Bachmanning
Bachmanning zwischen Krailberg und Erinnerungskultur
Bachmanning bietet Ihnen mehrere unterschiedliche Zugänge zu einem Aufenthalt: Bewegung am Berg, eine lange Strecke auf ehemaliger Bahntrasse und Orte, an denen regionale Geschichte und sakrale Kunst sichtbar werden. Wenn Sie mit verschiedenen Interessen unterwegs sind, können Sie Naturerlebnis und Kultur in Ihrer Reiseplanung nebeneinanderstellen, ohne sich auf nur eine Art der Entdeckung festzulegen.
Wanderwege rund um den Krailberg
Ein wichtiger Bezugspunkt ist der Krailberg. Er ist der höchste Gipfel im Bezirk Wels-Land. Sein Gipfel verbindet die Gemeinden Bachmanning, Pennewang und Neukirchen bei Lambach. In Bachmanning führt die Krailberg-Wander-Arena mit vier beschilderten Wanderwegen zum Gipfel. Damit stehen Ihnen mehrere markierte Wege für eine Wanderung zur Verfügung, während der Gipfel selbst einen klaren geografischen Bezug zwischen den drei Gemeinden herstellt.
Am Fuß des Krailbergs steht das sogenannte Franzosenkreuz. Sein Name stammt vermutlich von Rückzugsgefechten zwischen der österreichischen und der französischen Armee in den Jahren 1800 und 1805. Der historische Hinweis ergänzt den landschaftlichen Schwerpunkt um eine konkrete Erinnerung an die Vergangenheit. Wer bei einer Wanderung nicht nur den Weg, sondern auch solche regionalen Bezüge wahrnehmen möchte, findet hier einen eigenen Anknüpfungspunkt.
Der Haager-Lies-Weg auf einer ehemaligen Bahntrasse
Für eine andere Art, die Umgebung zu erleben, steht der 22 Kilometer lange Haager Lies-Radweg und Gehweg. Er verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse von Haag am Hausruck nach Neukirchen bei Lambach. Die Strecke unterscheidet sich damit deutlich von den Wegen zum Krailberg: Nicht der Gipfel, sondern der langgezogene Verlauf auf der früheren Bahnlinie prägt das Erlebnis. Aufgrund der geringen Steigung ist die 22 Kilometer lange Haager-Lies-Strecke barrierefrei mit dem Fahrrad befahrbar und eignet sich etwa für Einsteiger in den Handbike- oder E-Bike-Bereich.
Gedenkorte und sakrale Kunst
Auch die Geschichte Bachmannings ist an konkreten Orten präsent. Eine seit Juni 2011 am Gemeindeamt angebrachte Gedenktafel nennt im Zusammenhang mit dem ehemaligen KZ-Außenlager Bachmanning die Sinti-Großfamilie Rosenfels-Jungwirth, den Widerstandskämpfer Alois Steiner sowie Paul und Wladimir, Kinder von Zwangsarbeiterinnen aus Polen und der Ukraine. Die Tafel macht sichtbar, welchen Personen und Schicksalen an diesem Ort gedacht wird.
Ein weiterer kultureller Bezugspunkt ist die Friedhofskapelle. Sie wurde am 15. April 2018 als Marienkapelle eingeweiht. Das Altarbild Maria Immaculata malte Erich Spöcker. Die Kapelle befindet sich in sehr gutem, renoviertem Zustand. So stehen in Bachmanning neben den Wegen und dem Krailberg auch ein sakraler Raum, ein bestimmtes Kunstwerk und eine dokumentierte Erinnerungskultur für Ihre Entdeckungen zur Verfügung.
Für eine breitere Ortsauswahl finden Sie außerdem Schleißheim, Au An Der Traun, Fischlham, Almegg, Bad Wimsbach-Neydharting, Lambach, Weißkirchen An Der Traun und Marchtrenk.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wels-Land.