Hallein: Kultur, Salzgeschichte und Wege zu den Barmsteinen

Hallein verbindet eine außergewöhnliche keltische Vergangenheit mit mittelalterlicher Stadtgeschichte, Salztradition und markanten Felsformationen. Wenn Sie für Ihre Reise Kultur, besondere Landschaften und Unternehmungen für unterschiedliche Interessen zusammenbringen möchten, bietet die Stadt dafür mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte.

Keltische Geschichte und die Welt des Salzes

Das Keltenmuseum Hallein ist eines der größten Museen für keltische Geschichte und Kunst in Europa. Vermittelt werden dort sowohl die Urgeschichte Salzburgs als auch die Stadtgeschichte Halleins. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von eisenzeitlichen Gräberfeldern, Siedlungsflächen und dem Salzbergbau auf dem Dürrnberg, die in Europa einzigartig ist. Zu den Höhepunkten gehört eine 2.500 Jahre alte keltische Schnabelkanne vom Dürrnberg. Ihre Darstellung zeigt fabelwesenartige Raubtiere und Dämonen und macht ein einzelnes Ausstellungsstück zu einem prägnanten Zugang zur keltischen Kultur.

Auch die Salzwelten Salzburg in Hallein stehen für die lange Bedeutung des Salzes. Das Salzburger Bergwerk gilt als das älteste Schaubergwerk der Welt; bereits 1607 befuhren die ersten Gäste die Stollen. Ergänzend dazu bietet der Kelten.Erlebnis.Berg einen Themenspielplatz und das Keltendorf SALINA. Damit finden Sie an diesem Themenbereich sowohl historische Inhalte als auch eine spielerische Perspektive.

Altstadt, Musikgeschichte und besondere Orte

Die historische Altstadt bewahrt ein historisches Zentrum, das aus dem Mittelalter stammt. Kleine, verwinkelte Gassen und mediterran geprägte Plätze geben dem Bummel seinen eigenen Charakter. In der Stadtpfarrkirche, die erstmals 1193 urkundlich erwähnt wurde und heute unter Denkmalschutz steht, kann die nach ihm benannte Gruber-Orgel besichtigt werden. Sie wurde 2018 renoviert.

Ein weiterer kultureller Schwerpunkt ist das Stille Nacht Museum Hallein. Die Ausstellung behandelt die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ sowie die Lebensumstände der Familie Gruber. Das Museum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten. Stadttouren greifen diese Themen ebenfalls auf: Angeboten werden unter anderem Rundgänge zu „Hopfen und Malz“ sowie zu „Stille und Nacht“.

Barmsteine, Ruine Thürndl und Wege in der Umgebung

Die Barmsteine sind zwei schroffe Felstürme und gelten als Wahrzeichen der Stadt Hallein. Zugleich sind sie ein beliebtes Ziel für Wanderungen. Eine dokumentierte Route führt über Hühnerleiten von Bad Dürrnberg zu den Barmsteinen und hinunter nach Hallein. Auch der Arnoweg führt direkt an der Ruine Thürndl vorbei zu den Barmsteinen. Die denkmalgeschützte Ruine selbst zählt zu den Wahrzeichen Halleins; ihre Mauern sind rund 800 Jahre alt.

Für eine andere Art, die Stadt und ihre Umgebung kennenzulernen, liegt Hallein sowohl am Tauernradweg als auch am Alpe Adria Radweg. Die beiden benannten Radrouten ergänzen die Wanderwege um eine überregionale Perspektive, ohne dass Sie sich auf ein einziges Reiseerlebnis festlegen müssen.

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Biertradition und weitere Ziele

Im Hofbräu Kaltenhausen wird seit 1475 Bier gebraut. Dort werden Brauereiführungen und Bierverkostungen angeboten, sodass neben der Salz- und Stadtgeschichte auch die regionale Brautradition einen eigenen Platz erhält. Für Ihre weitere Orientierung innerhalb der Auswahl können Sie außerdem Bad Vigaun, Schattau, Adnet, Steuer, Gseng, Annaberg-Lungötz, Weissenbach und Kuchl aufrufen.

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