Nußdorf Am Haunsberg
Nußdorf Am Haunsberg lässt sich über besondere Naturerlebnisse, historische Bauwerke und kurze Wege mit Ortsbezug entdecken. Ein eigener Programmpunkt ist die VEGA-Sternwarte Haus der Natur: Jeden Montag finden dort bei jeder Witterung öffentliche Sternwartenführungen statt. Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. So gehört ein klar datierter Termin zu den Möglichkeiten, die Sie bei der Planung Ihres Aufenthalts berücksichtigen können.
Naturerlebnisse am Ausee und in den Salzachauen
Die Weitwörther Au zeigt eine Landschaft, in der Renaturierung eine sichtbare Rolle spielt. Durch Renaturierung wurde der artenreiche Auwald der Weitwörther Au wiederhergestellt. Der Auen-Erlebnisweg in der Weitwörther Au führt barrierefrei rund um den Ausee und bietet Familien vielfältige Möglichkeiten, die Natur unmittelbar zu erleben. Eine spezielle Vogelbeobachtungshütte eröffnet außerdem den Blick auf das Geschehen auf dem Wasser und in der Luft.
Wenn Sie weitere Landschaften zu Fuß erkunden möchten, können Sie in den Salzachauen wandern. Einen anderen Charakter hat der von Jugendlichen entworfene Generationenweg – Barfußweg. Er vermittelt spannende Ereignisse aus der Vergangenheit und Informationen über Nußdorf am Haunsberg. Spaziergänger gelangen dabei zu einem selbst gestalteten Erholungsplatz. Der Generationenweg – Barfußweg dauert vom ersten bis zum letzten Schild ungefähr 10 Minuten.
Kirchen, Wallfahrt und Geschichte am Haunsberg
Die Pfarrkirche zum hl. Georg vereint mehrere historische Zeitmarken. Laut einer Steininschrift im Allerseelenkammerl wurde sie im 15. Jahrhundert errichtet, möglicherweise 1476 oder 1491. In den Jahren 1913 und 1914 wurde die Pfarrkirche wieder aufgebaut. Zugleich ist sie eine der wenigen erhaltenen Kirchen mit neugotischer Einrichtung. Wer sich für Baugeschichte und die Entwicklung eines sakralen Ortes interessiert, findet hier daher unterschiedliche historische Bezugspunkte.
St. Pankraz entstand aus der dem Ritterheiligen St. Pankraz geweihten Burgkapelle. Von 1701 bis 1707 wurde die Kirche durch die Salzburger Hofbaumeisterei unter dem Einfluss von Fischer von Erlach als Dreikonchenbau mit kurzem Langhaus errichtet. Auch die Wallfahrt bei St. Pankraz gehört zur Geschichte des Ortes: Sie war nur lokal bedeutsam, erhaltene Votivgaben gibt es nicht, und bis 1816 wurde sie von einem Eremiten betreut.
Auf einem steilen Felsvorsprung an der Westseite des auslaufenden Haunsberges befinden sich noch Ruinenreste der ehemaligen Burg des Ministerialengeschlechts derer von Haunsperg. Die historische Burg ist damit nicht nur über ihre Geschichte, sondern auch über die heute noch vorhandenen Ruinenreste im Ortsbild verankert.
Regionale Lebensmittel und lokale Erzeugnisse
Zur lokalen Orientierung gehört auch die Nussdorfer Schrona. Sie bündelt lokale Lebensmittelproduzenten und erleichtert den Einkauf regionaler Lebensmittel. Angeboten werden Eigenprodukte der Schrona-Bauern, die jeweils verfügbar sind und aus einem Umkreis von 5 km um Nußdorf stammen. Damit lässt sich ein Besuch der Natur- und Kulturziele um einen konkreten Einblick in die regionale Lebensmittelproduktion ergänzen.
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