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Mötz entdecken: Locherboden, Kirchen und Radroute

Unterkünfte in Mötz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mötz verbindet sakrale Orte, Wege durch Wald und Innauen sowie Einblicke in die Tiroler Geschichte. Besonders prägend ist die Wallfahrtskirche Maria Locherboden östlich von Mötz: Sie steht auf dem höchsten Punkt des Locherboden-Hügels auf 816 Metern Seehöhe. Von hier aus lässt sich ein Aufenthalt rund um Kirchen, Pilgerwege, regionale Radtouren und historische Sammlungen ganz unterschiedlich gestalten.

Kirchen und Kapellen mit eigener Geschichte

In Mötz stehen mehrere sakrale Bauwerke und Kleindenkmäler, die unterschiedliche Epochen und Erinnerungen bewahren. Die Pfarrkirche Maria Schnee ist eine frühbarocke Landkirche aus dem Jahr 1710. Die Jechele-Kapelle fällt als großer, zweigeschossig gegliederter Bildstock aus dem Jahr 1729 auf. Die Birgele-Kreuzkapelle wiederum ist eine Gedächtniskapelle für die in den Kriegsjahren 1799 und 1809 gefallenen beziehungsweise verstorbenen Schützen aus dem Gerichtsbezirk Silz. Auch die Kapelle am Birgele steht durch Verordnung unter Denkmalschutz. Das gilt ebenso für den Kreuzweg von Mötz zur Wallfahrtskirche Locherboden. Damit gehört der Weg selbst zur geschützten historischen Überlieferung des Ortes und ist nicht nur eine Verbindung zwischen zwei benannten Stationen. Der Pilgerweg Weg der Sinne führt darüber hinaus von der Wallfahrtskirche St. Antonius in Rietz über die Wallfahrtskirche St. Johannes in Stams bis zu Maria Locherboden in Mötz.

Wandern zwischen Wald, Innauen und Wasserfall

Für die Orientierung vor Ort bieten sich zwei unterschiedlich beschriebene Wanderungen an. Die Rundwanderung Hängebrücke Maria Locherboden führt durch den Wald zu den Innauen und über Locherboden mit der Wallfahrtskirche. Ein Abstecher zu einem Wasserfall ist dabei möglich. Die Wanderung Mötz–Burg Klamm–Mötz führt dagegen über einen schmalen und teilweise steilen Wandersteig zu einem Wasserfall. Die Burg Klamm selbst befindet sich in Privatbesitz und ist für Besucher nicht zugänglich. Sie ist daher kein frei besichtigbares Ziel; die genannte Wanderung beschreibt stattdessen den Wegverlauf zu einem Wasserfall. Diese Unterscheidung ist für die Planung eines Ausflugs wichtig, wenn Sie historische Orte und Naturerlebnis miteinander verbinden möchten.

Radfahren und regionale Einblicke

Der Radweg Mötz ist als regionale Radroute in Tirol ausgewiesen. Wer eine längere Tour sucht, findet mit der Tschirgantrunde eine mittelschwere Radtour mit einer Länge von 55 Kilometern. So stehen neben den kurzen Wegen zu Kirchen und Kapellen auch ausgedehntere Raderlebnisse als eigener Schwerpunkt zur Verfügung. Einen anderen Zugang zur Region bietet die Chronistenbibliothek Oberland in Mötz. Ihre Sammlung umfasst etwa 6.000 Publikationen sowie rund 11.000 Glasplattenaufnahmen aus ganz Tirol aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Bibliothek ist donnerstags ab 18 Uhr, außer in Schulferien und an Feiertagen, sowie nach Vereinbarung zugänglich. Damit lässt sich der Aufenthalt nicht nur über Wege und Bauwerke, sondern auch über historische Bilder und Veröffentlichungen vertiefen.

Weitere Orte zur Orientierung

Wenn Sie neben Mötz weitere Orte ansehen möchten, finden Sie hier Stams, Imst, Wenns, Jerzens, Obsteig, Nassereith, Oetz und Sankt Leonhard Im Pitztal.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imst.

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