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Imst: Fasnacht, Fels und alpine Erlebnisse

Unterkünfte in Imst

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten

  • Die Rosengartenschlucht ist ein Naturdenkmal, 1,5 Kilometer lang und überwindet rund 250 Höhenmeter.
  • Das Schemenlaufen ist ein Fasnachtsumzug mit 26 unterschiedlichen Maskentypen. Mit Ausnahmen findet es alle vier Jahre im Februar statt.
  • Hoch-Imst verbindet Wintersportangebote mit weiteren Erlebnissen im alpinen Gelände.
  • Das Imster Bergl ist ein markanter Felsen im Zentrum, der während der Eiszeit vor etwa 26.000 Jahren geformt wurde.

Rosengartenschlucht und Wege im Stadtgebiet

Der Eingang der Rosengartenschlucht liegt mitten im Imster Stadtzentrum und führt direkt ins alpine Gelände. Im Verlauf des Pfades kommen Sie an rauschenden Wasserfällen und Alpenrosen vorbei und durch kleine Tunnel. Die Länge von 1,5 Kilometern und rund 250 Höhenmeter geben Orientierung für den Umfang der Strecke; die tatsächliche Zeitplanung richtet sich auch nach Ihren Pausen und den Bedingungen am Besuchstag.

In der Schlucht liegt die Blaue Grotte, ein Stollen, der durch den historischen Bergbau entstanden ist. Bereits in der Römerzeit wurde dort silberhaltiger Bleiglanz abgebaut, vermutlich mit der Feuersetzmethode. Die Grotte befindet sich etwa zehn Gehminuten unterhalb von Hoch-Imst. Sie erreichen sie durch die Rosengartenschlucht oder direkt über einen Wanderweg; prüfen Sie vor dem Besuch die jeweiligen Wegbedingungen.

Ein weiterer Weg führt zum kleinen Putzenwasserfall und anschließend zurück ins Zentrum von Imst. Unterwegs kommen Sie an der historischen Putzenschanze vorbei, die den Pfad seit 1932 prägt. So lassen sich bei einem Weg in der Umgebung auch Natur und ein konkretes historisches Bauwerk zusammen betrachten.

Fasnacht, Stadtgeschichte und markante Felsen

Beim Schemenlaufen gehören 26 unterschiedliche Maskentypen zum Fasnachtsumzug. Die Tradition findet in Imst mit Ausnahmen alle vier Jahre im Februar statt; die genauen Termine variieren je nach Zyklus. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Ereignis ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage für den jeweiligen Zyklus.

Das Museum im Ballhaus gibt mit Kunst- und Alltagsgegenständen aus verschiedenen Epochen Einblick in die Geschichte der Stadt – von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Einen deutlich älteren Fundkontext haben Relikte einer frühchristlichen Kultstätte: Eine annähernd quadratische Chorschrankenplatte mit Christusmonogramm kam 1960 bei der Restaurierung der Laurentiuskirche zum Vorschein und wird in die erste Hälfte des 5. Jahrhunderts datiert. Auch für die Römerzeit gibt es eine Verbindung zur Via Claudia Augusta, die hier vorbeiführte: In Imst errichteten die Römer vermutlich eine Straßenstation.

Das Imster Bergl, auch Kalvarienberg genannt, prägt als Felsen das Zentrum. Seine Entstehung während der Eiszeit liegt etwa 26.000 Jahre zurück. Die Berglhäuser sind direkt in den Felsen des Imster Bergls integriert. Über einen historischen Kreuzweg lässt sich das Bergl besteigen; von dort bietet sich ein Ausblick auf Imst. Das Imster Fasnachtshaus befindet sich am Streleweg 6 in 6460 Imst.

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Hoch-Imst: Wintersport und weitere Erlebnisse

Das Skigebiet Hoch-Imst liegt zwischen 1.000 und 2.100 Metern Seehöhe und umfasst neun Pistenkilometer, einen Funpark und zwei Naturrodelbahnen. Die Imster Bergbahnen bringen Besucher in wenigen Minuten auf über 2.000 Meter Höhe. Wenn Sie Winterangebote in Ihre Reise einbeziehen möchten, stehen hier unterschiedliche Möglichkeiten auf Ski und Rodel zur Auswahl.

Auch weitere Angebote prägen Hoch-Imst: Der Alpine Coaster ist 3.535 Meter lang und gilt als längste Alpen-Achterbahn der Welt. Family-Canyoning-Touren durch die Rosengartenschlucht umfassen kleine Abseilstellen, Rutschen und kristallklare Becken; die Verfügbarkeit der Touren sollten Sie vorab prüfen. Der Imster Klettersteig führt von der Muttekopfhütte auf den 2.623 Meter hohen Maldonkopf und umfasst eine 20 Meter lange Seilbrücke. In den Felsen des Muttekars lassen sich häufig Steinböcke beobachten.

Anreise, Ausflüge und Unterkunftssuche

Der Bahnhof Imst-Pitztal und drei Haltestellen in Schönwies, Imsterberg und Roppen verbinden die Outdoorregion mit dem übrigen Tirol und den benachbarten Bundesländern. Für die Reiseplanung kann es daher hilfreich sein, die Anreise und die gewünschten Erlebnisse gemeinsam zu bedenken, statt nur eine einzelne Aktivität als Maßstab zu nehmen.

Der Bummelbär fährt von Imst durch das Gurgltal, vorbei am Hexendorf Tarrenz, bis nach Nassereith und wieder zurück. Da sich der saisonale Betrieb ändern kann, prüfen Sie den Fahrplan vorab. Der Bummelbär kann außerdem für Kindergeburtstage, Veranstaltungen und private Touren gebucht werden; erkundigen Sie sich bei Interesse nach den jeweiligen Möglichkeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Arzl Im Pitztal, Imst, Karrösten, Imsterberg, Jerzens, Längenfeld, Mieming, Obsteig, Oetz, Sankt Leonhard Im Pitztal, Sautens, Silz, Stams, Sölden, Umhausen, Wenns, Köfles, Haiming, Nassereith, Roppen, Mötz, Tarrenz, Rietz, Karres, Obergurgl, Thannrain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tirol.

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